März 2010

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



Öffentliche Forschungsausgaben für Energie erreichen 2008 Rekordwert

Im Erhebungsjahr 2008 konnten die öffentlichen Forschungsausgaben für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Energiebereich auf über 70 Millionen Euro gesteigert werden und erreichen damit einen Rekordwert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg der Ausgaben auf mehr als das Doppelte (Ausgaben 2007 rund 32 Millionen Euro). Einen besonderen Stellenwert haben dabei die Themen Erneuerbare Energieträger und Energieeffizienz mit rund zwei Drittel der Ausgaben. Sie stellen somit klar die Prioritäten der öffentlich finanzierten Energieforschung in Österreich dar. Mit einem Anteil von 75% sind die Ausgaben für angewandte Forschung dominierend.

Die Mitgliedschaft bei der Internationalen Energieagentur verpflichtet Österreich zur jährlichen Erfassung aller in Österreich durchgeführten Ausgaben der öffentlichen Hand. Die Ergebnisse werden jährlich in der
Energieforschungserhebung des BMVIT veröffentlicht.

 




Klima- und Energiefonds Jahresprogramm 2010

Am 10. März 2010 präsentierte der Klima- und Energiefonds sein Jahresprogramm 2010, zusammengefasst wie folgt: Programmlinie FTE: Die Themenfelder des Programms Neue Energie 2020 umfassen die Bereiche: Energiesysteme, Netze und Verbraucher, fortgeschrittene Energiespeichertechnologien, Solarthermie, Photovoltaik und effiziente Fahrzeugsysteme. Weiters wird auch das Austrian Climate Research Programm fortgesetzt. Programmlinie Verkehr: Das Rahmenprogramm Leuchtturminitiative der E-Mobilität wird fortgeführt. Weitere Themen sind: Umweltfreundliche Mobilität, Multimodalität, Mobilitätsmanagement, Fuhrparkumstellung, Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs und umweltfreundlicher Güterverkehr.

Die Programmlinie Markteinführung und Marktdurchdringung setzt folgende Schwerpunkte: Das Gebäude als Kraftwerk (PV, Solarthermie und Sanierung), Modellregionen, Energieeffizienz in KMU und in der Land- und Forstwirtschaft, und allgemeine Projekte.

Das Fördervolumen für 2010 liegt bei 150 Millionen Euro, die Mittel kommen jeweils zur Hälfte aus dem BMVIT und dem BMLFUW. Die ersten Ausschreibungen 2010 starten in den nächsten Wochen. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.klimafonds.gv.at.





COMET: Jury empfiehlt 15 neue k-Projekte

Am 25.2.2010 fiel die Jury-Entscheidung zur Förderung von 15 neuen k-Projekten aus dem Kompetenzzentren-Programm COMET. Die thematische Bandbreite der neuen k-Projekte reicht von erneuerbare Energien, Materialforschung, Informationstechnologien und Maschinenbau bis hin zu Licht, Logistik und Life Sciences. Damit besteht die Landkarte der Exzellenzzentren jetzt aus fünf K2-Zentren, 16 K1-Zentren und 25 k-Projekten. Mit 4 neuen k-Projekten ist die Steiermark wieder führendes Bundesland. Insbesondere das k-Projekt ECO-PowerDrive unter Führung der TU Graz soll einen signifikanten Beitrag zur "Ökologisierung" von Kleinmotorenanwendungen, 2-Rädern, Freizeitfahrzeugen usw. leisten. Das Forschungsprogramm konzentriert sich auf die Entwicklung von Technologien zur Minimierung der Schadstoff- und CO2-Emissionen sowie auf die Untersuchung von Hybrid-Konzepten.

Insgesamt stehen während der gesamten Laufzeit des COMET-Programms rund 500 Millionen Euro an Bundesförderungen zur Verfügung. Das Programm wird vom Infrastrukturministerium und vom
Wirtschaftsministerium finanziert sowie von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt.
Weitere Informationen sowie Fact Sheets der k-Projekte finden Sie hier.





Energieeffizienz in Sägewerken und Tischlereien – Ergebnisbericht ist online

Im Rahmen des Projektes ENGINE - Energy Efficiency in SMEs, an welchem die Österreichische Energieagentur beteiligt ist, wurden Sägewerke und Tischlereien von Energieberatern auf ihre Energieeffizienz hin untersucht. Im Vergleich zu Branchenuntersuchungen aus den späten 1990er Jahren, hat sich der spezifische Energieverbrauch in beiden Sektoren deutlich erhöht. Als Ursache für den hohen Anstieg des Energieverbrauchs gelten der deutliche Produktionsanstieg, höhere Qualitätsansprüche an den Baustoff Holz sowie sich ändernde  Anforderungen an die eingesetzten Technologien.

Nun wurden die Ergebnisse präsentiert und die Bereiche mit den größten Einsparpotenzialen vorgestellt: Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung, Druckluftsystem. Die im Projekt erhobenen Kennzahlen können von allen Sägewerken und Tischlereien genutzt werden und dienen den Beratern für weitere Energiechecks in der Branche.

Ergebnisbericht und Vortragsunterlagen finden Sie auf
klima:aktiv.





Passivhaus-Sanierungsbauteilkatalog veröffentlicht

Der Passivhaus-Sanierungsbauteilkatalog führt zwei wertvolle und bereits vorliegende Ressourcen zu einem neuen praxisnahen Planungswerkzeug zusammen:
Dabei werden konstruktive Lösungen, die in den bestehenden und laufenden Projekten erarbeitet wurden, in Bezug auf Regelquerschnitte, Anschlussdetails und technischen Überlegungen ausgewertet. Die wichtigsten fehlenden Regelquerschnitte und Anschlussdetails werden ergänzt. Durch eine systematische Aufarbeitung bestehender Lösungen, der Ergänzung der bauphysikalischen, konstruktiven und ökologischen Analyse und der kompakten und praxisnahen Darstellung, können dem Anwender Sanierungslösungen leicht nutzbar gemacht werden.

Insgesamt wird eine Sammlung von ca. 15 Regelquerschnitten und 40 Anschlussdetails für Renovierungen nach dem Passivhaus-Standard angestrebt. Weitere Informationen finden Sie auf www.hausderzukunft.at.





Deutscher Forschungspreis für Leobener Recycling-Projekt

Der mit 50.000 Euro dotierte deutsche "Kaiserpfalz-Preis der Metallurgie" geht heuer erstmals an ein Team österreichischer Forscher. Für das Projekt "Effizientes Recycling von Reststoffen der metallerzeugenden Industrie - Der Weg zum Zero-Waste-Verfahren" wurde diese Auszeichnung der Nichteisenmetallurgie der Montanuniversität Leoben zuerkannt.

Ziel des Projektes der Leobener Forschergruppe ist es, das Potenzial für eine bestimmte Reststoffgruppe für ein simultanes Recycling mehrerer enthaltener Wertstoffe zu untersuchen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Vor allem Zink, Eisen, Kupfer, Blei und Zinn bieten sich in der Gießereiindustrie zur Rückgewinnung an. Durch die Entwicklung effizienter Aufarbeitungsprozesse bis hin zu einem "Zero-Waste-Verfahren" wird versucht, den Anforderungen der heutigen Gesellschaft nach höheren Recyclingquoten, Ressourcenschonung sowie Energieeinsparung, Vermeidung von Deponien und vor allem CO2-Minimierung gerecht zu werden. Lesen Sie mehr auf www.noest.or.at in den NOEST News.





EU-Kommission verabschiedet Bericht über Nachhaltigkeit von Biomasse

Am 25. Februar 2010 hat die EU-Kommission einen Bericht über Nachhaltigkeitsanforderungen an die Nutzung fester und gasförmiger Biomasse bei Stromerzeugung, Heizung und Kühlung verabschiedet.

Der Bericht enthält Empfehlungen für Nachhaltigkeitskriterien, die jene Mitgliedstaaten verwenden sollen, die eine Regelung auf nationaler Ebene einführen wollen, um Hindernisse für das Funktionieren des Biomasse-Binnenmarkts zu vermeiden. Die europäischen Empfehlungen betreffen etwa eine einheitliche Berechnungsmethode für Treibhausgase, nationale Förderregeln und die Überwachung der Biomasse-Herkunft. Neben der Ankündigung einer Überprüfung der bestehenden Regelung wurde die Einführung verbindlicher Standards nicht ausgeschlossen.

Der Bericht sowie damit zusammenhängende Informationen können auf der Website der Kommission eingesehen werden.






BT Wolfgang Binder: Neues Sortiersystem für Glaskeramik und Bleiglas-Recycling

Glaskeramik ist hitzebeständiger als Echtglas und verursacht dadurch teils massive Schäden, wenn sie in den Glasproduktionsprozess gelangt. Auch das Bleiglas, bzw. bleihaltiges Glas, fordert die Glasindustrie heraus. Gesetzliche Bestimmungen schreiben eine Reduktion von bleihaltigem Glas vor.

Das neue REDWAVE QXR-G Sortiersystem bietet diesen Problemen Paroli. Das einzigartige Sortiersystem arbeitet mit dem Röntgen-Fluoreszenz-Verfahren, welches erstmals Glas anhand seiner chemischen Zusammensetzung analysiert und bewertet. Dabei wird nach bestimmten Elementen, wie z.B. Titan, Zink, Zirkonium oder Blei gesucht, welche eine eindeutige Zuordnung der Glassorte ermöglichen. Unerwünschte Teile werden sicher erkannt und ausgeschieden.

Diese Technik liefert herausragende Ergebnisse, da sie auch bei verschmutztem Glas und anderen Beeinträchtigungen eine sehr gute Erkennung gewährleistet. REDWAVE QXR-G scannt den Glasstrom und achtet auf die chemische Zusammensetzung des Materials und nicht auf optische Effekte. Aus diesem Grund ist nicht entscheidend, wie das Material aussieht, sondern welche chemischen Bestandteile es enthält. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.eco.at.





GEA: Leitprojekt mit intelligenten Stromzählern

Ein großer Anteil der österreichischen Treibhausgasemissionen wird durch den Energieverbrauch in Privathaushalten verursacht, der in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Die Europäische Union hat sich in ihrem Aktionsplan zur Energieeffizienz das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 den Energieverbrauch um 20 Prozent zu senken. Welchen Beitrag intelligente Stromzähler dazu leisten können, soll nun in einem steirisch-kärntnerischen Leitprojekt , dem "€CO2-Management" untersucht werden. Dabei kann jeder Österreicher selbst zum „Energie-Forscher" werden!

Der Startschuss für die Premiere des 3-Millionen-Euro-Vorhabens ist gefallen. Der österreichische Klimafonds fördert diesen wichtigen Schritt für die Umwelt mit 1,5 Millionen Euro.

300 Testhaushalte in Kärnten und der Steiermark erhalten ein Smart Meter - einen Zähler einer völlig neuen Generation. Dieser zeigt in Echtzeit den aktuellen Energieverbrauch an und gibt damit den BewohnerInnen ein unmittelbares Feedback über ihr Nutzungsverhalten. In Kombination mit einer persönlichen Energieberatung und der Chance auf einen finanziellen Gewinn bestehen gute Aussichten, die ÖsterreicherInnen so zum Energiesparen zu motivieren. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Sattler: Lachen hilft beim Energiesparen

sattler energie consulting stellt eine neue Methode vor, Mitarbeiter von Unternehmen zum Energiesparen zu motivieren: „TuDu" - das Energieseminar mit Humor & Hirn. So heißt das neue Schulungsprogramm, das durch gezielte Angriffe auf die Lachmuskeln das Hirn in Schwung bringen und das Bewusstsein fürs Energiesparen stärken soll.

TuDu ist eine gelungene Kombination von Sketches im Dialekt, flotten Liedern nach bekannten Melodien und wichtigen Informationen über sonst sperrige Themen wie Stromsparen, Druckluft, Licht, Stand by-Betrieb oder Thermographie: an sich schwere Kost, aber appetitlich serviert, witzig präsentiert und daher bekömmlicher und leichter verdaulich.

Peter Sattler: „Wir möchten mit TuDu Unternehmen auf humorvolle Art bei der Mitarbeitermotivation unterstützen. Das Seminar soll nicht vordergründig belehren, sondern auf lustige Weise Schwachpunkte beim Umgang mit wertvoller Energie sichtbar machen."
Unternehmen, Kommunen und Institutionen, die ihre Mitarbeiter durch Lachen zum Energiesparen motivieren möchten, können die aus Energiefachleuten und Kabarettisten bestehende Truppe für eine ebenso informative wie humorvolle Veranstaltung engagieren. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.eco.at.





AT&S realisiert Prototypenlinie für Photovoltaik-Module

Das Ziel der Technologiekooperation zwischen AT&S und Solland Solar ist die gemeinsame Entwicklung und Industrialisierung der innovativen Technologie von Photovoltaik-Modulen basierend auf Sunweb® Rückseitenkontaktzellen. Die Technologie verwendet Prozesse und Materialien wie sie in der Leiterplattenindustrie Standard sind, in der Photovoltaik jedoch noch nicht in Verwendung stehen. Das Konzept von Solland Solar vereint dabei erstklassige Energieeffizienz mit attraktiven visuellen Gestaltungsmöglichkeiten und niedrigen Produktionskosten.
 
Im ersten Jahr der Zusammenarbeit wurde das Grundkonzept der Sunweb® Rückseitenkontaktzelle mit einer neuen Verbindungs- und Verschaltungstechnologie von AT&S kombiniert. Alle Komponenten und Produktionsprozesse wurden entsprechend entwickelt, um eine Umsetzung in der Volumenproduktion zu ermöglichen.
 
Nun, im nächsten Projektschritt, wird bis Sommer 2010 eine gemeinsame Prototypenlinie geplant und am Standort Leoben-Hinterberg errichtet. Zusätzliche Ziele sind die weitere Optimierung des Produktionsprozesses und die Zertifizierung nach IEC 61215 bzw. IEC 61730. Parallel werden ausgewählte Referenzprojekte umgesetzt, um die Wirtschaftlichkeit und Vorteile der neuen Technologie im täglichen Betrieb hervorheben zu können. Erfahren Sie mehr auf www.eco.at.





Siemens beteiligt sich an Marine Current Turbines

Siemens Energy hat eine Minderheitsbeteiligung von knapp unter 10 Prozent an Marine Current Turbines erworben. Das Unternehmen mit Sitz in Bristol ist einer der Vorreiter auf dem Gebiet der Planung und Entwicklung von Meeresströmungskraftwerken. Mit der Beteiligung tritt Siemens in einen neuen Markt ein, der gute Zukunftsperspektiven verspricht. Bis zum Jahr 2020 rechnen Experten hier mit zweistelligen Wachstumsraten.

Meeresströmungskraftwerke nutzen die Meeresströmung, um Strom zu erzeugen. Die Turbine steht an einem Mast frei in der Strömung. Diese Technologie funktioniert im Prinzip wie eine Unterwasser-Windturbine. Die Rotorblätter werden jedoch nicht vom Wind, sondern von der Wasserströmung angetrieben. Wasser hat eine 800 Mal größere Energiedichte als Wind. Zweiflügelige Rotoren drehen sich mit der Bewegung des Gezeitenstroms und richten die eigene Achse um 180 Grad optimal nach der Strömungsrichtung und -geschwindigkeit aus. Ein wesentlicher Vorteil dieser Technologie: Die Stromproduktion ist aufgrund der Gezeitenzyklen vorhersehbar und damit planbar. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





KWB: Kooperation stärkt die Region

Die Energiepartnerschaft zwischen KWB Biomasseheizungen und dem Naturpark Almenland wurde am 12. März 2010 mit Bundesminister Nikolaus Berlakovich feierlich unterzeichnet. Eigeninitiative und Überzeugung machen eine ganze Region unabhängig von fossiler Energie.

Ziel der Partnerschaft ist es, in den nächsten 5 - 7 Jahren in jeder der 13 Almenland Gemeinden ca. 5 Gemeinschaftsprojekte - sogenannte Mikronetzheizanlagen - mit durchschnittlich 150 KW Leistung sowie insgesamt 65 kleinere Projekte zu realisieren. Die Partnerschaft zwischen KWB Biomasseheizungen und der Region Naturpark Almenland soll im Rahmen der geplanten Regionsentwicklung den wesentlichen Beitrag für eine CO2-neutrale thermische Energieversorgung leisten. Mehr erfahren Sie auf www.eco.at.





Trummer: Maßnahmen zur Abfall-, Lärm- und Emissionsreduzierung

Der Malerbetrieb Hannes Herbsthofer aus Kaindorf erstellt gemeinsam mit Werner Grobbauer von der Firma Trummer Umweltmanagement GmbH und mit Förderung und Unterstützung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) ein „Abfallwirtschaftskonzept Plus" mit Schwerpunkt ökologischer Produktkreislauf. Wir sind auf der Suche nach neuen Möglichkeiten für den Ersatz von PE oder PPE als Abdeckmaterial. Die ausschließliche Verwendung von wasserverdünnbaren Materialien brachte im Betrieb eine ca. 80%-ige Reduktion der flüchtigen Lösemittel.

Maßnahmen zur Ressourcen- und Energieeffizienz sind beispielsweise Photovoltaikanlage am Werkstattdach, Umstieg von Ölheizung auf Biomasse-Nahwärme, Ankauf von E-Rollern für Kurzstrecken und viele weitere. Mehr erfahren Sie auf www.eco.at.






ECO WORLD STYRIA weltweit Nummer 1 der Umwelttechnologie-Cluster

Der Energie- und Umwelttechnik-Cluster des Landes Steiermark ECO WORLD STYRIA wurde im Ranking der internationalen Cleantech-Gruppe (USA) zur weltweiten Nummer 1 gekürt. Dies gab der steirische Landesrat für Innovation, Wirtschaft und Finanzen Dr. Christian Buchmann bei einer Pressekonferenz in Graz bekannt.

„Diese Auszeichnung unterstreicht die weltweit führende Position steirischer Unternehmen in Energie- und Umwelttechnik und ist eine eindrucksvolle Bestätigung für die steirische Clusterarbeit. Allein im Jahr 2008 wurden rund 2.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. ECO WORLD STYRIA ist es in nur fünf Jahren gelungen, in der Energie- und Umwelttechnik die Weltspitze zu erklimmen", betonte der Landesrat. Der Standort Steiermark führt damit die Top 10-Liste vor New England, Finnland, Kanada, Dänemark und Kalifornien an.

Die Cleantech Gruppe mit Sitz in Atlanta ist ein globales Investment-Netzwerk im Bereich Umwelttechnologie und erstellt seit Jahren nach speziell dafür entwickelten Kriterien weltweite Rankings. Standen bisher Länder und Universitäten im Fokus, so wurden diese heuer erstmals auf Umwelttechnologie-Cluster angewendet. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.eco.at.





ECO: Erstmals mehr als 150 Mitglieds-Unternehmen

Wir freuen uns sehr, die TU Graz als PREMIUM-Mitglied sowie die Firmen BIOS BIOENERGIESYSTEME GmbH, pgg blueberg control GmbH und Hereschwerke Automation GmbH als Mitglieder der ECO WORLD STYRIA begrüßen zu dürfen. Damit arbeiten erstmals mehr als 150 Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der ECO WORLD STYRIA zusammen.

Die TU Graz betreibt Lehre und Forschung auf höchstem Niveau im Bereich der Ingenieurwissenschaften und technischen Naturwissenschaften und beheimatet zahlreiche Kompetenzzentren. Mit der neu formierten european sustainable energy alliance (eseia) werden Innovationen für nachhaltige Energiesysteme forciert.

Die BIOS BIOENERGIESYSTEME GmbH beschäftigt sich intensiv mit der Forschung, Entwicklung, Planung und Optimierung von Prozessen und Anlagen zur Nutzung von Biomasse zur Wärme- und Stromerzeugung.

Basierend auf seinem breitgestreuten Leistungsportfolio ermöglicht pgg blueberg eine frühzeitige Begleitung von Bauvorhaben, Hand in Hand mit Architektur und Statik, abgestimmt auf die indiviuellen Kundenbedürfnisse. blueberg ist das optimale Netzwerk für Bauenergetik, Fassadologie und umweltorientierte Energiesysteme.

Die HERESCHWERKE sind ein weltweiter Anbieter im Bereich der Automation und elektrotechnischen Ausstattung von öffentlicher Infrastruktur und Energieanlagen.

Lesen Sie mehr über diese und alle weiteren ECO-Mitgliedsunternehmen auf www.eco.at.





ECO: Nachlese Energiesparmesse Wels, 3.-7. März 2010

Gemeinsam mit 8 führenden Unternehmen der Steiermark hat ECO WORLD STYRIA auf der Energiesparmesse in Wels vom 3. bis zum 7. März 2010 einen steirischen Gemeinschaftsbereich organisiert, um die Weltklasse der ECO Mitglieds-Unternehmen in der Energie- und Umwelttechnik zu präsentieren.

In der Halle 20 stellten folgende ECO Mitglieds-Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen den über 120.000 Besuchern der Messe vor: Binder Feuerungstechnik, CBlower Industrieventilatoren, ecoLights Solare Beleuchtungssysteme, KWB Biomasseheizungen, Odörfer Haustechnik, Revivo GmbH, Starchl Trommelhackerbau, WTW electronic GmbH.

Das Interesse am Gemeinschaftsstand war groß, und so konnten insgesamt rund 300 detaillierte Gespräche mit potenziellen Kunden geführt werden. Über 100 interessierte Personen wurden von Stand-MitarbeiterInnen der ECO WORLD STYRIA zu den Unternehmen im Gemeinschaftsbereich begleitet. Besonders erfreulich war der Besuch von Umweltminister DI Niki Berlakovich am Gemeinschaftsstand der ECO WORLD STYRIA.





WIN: Energieeffizienz in Unternehmen am 25.2.2010 in Krieglach

Ganz der Energie-Effizienz haben sich Raiffeisen und die WIN Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit verschrieben. Hierzu fand am 25. Februar 2010 auf Einladung der Raiffeisenbank Mittleres Mürztal die Veranstaltung "Energie-Effizienz im Unternehmen" statt. WINenergy! Energie-Spar-Experten unterstützen Unternehmen in der Umsetzung von Projekten.

Unter der Moderation von Michael Scheder referierten HR DI Dr. Wilhelm Himmel vom Land Steiermark, WINenergy! Berater Ing. Erich Pachatz, VDir. Mag. Johann Jauk von der Raiffeisen Landesbank sowie Landesrat Johann Seitinger. Die Einleitung erfolgte durch Dir. Ing. Hubert Stieninger von der Raiffeisenbank Mittleres Mürztal. An die 130 Besucher, vorwiegend Unternehmen, wurden von den Experten über die besten Möglichkeiten der Energiekosteneinsparung informiert.

Gemeinsam will man Unternehmen dazu bringen, ihre Energie sinnvoller und sparsamer einzusetzen. „Das bringt doppelt Vorteile", erklärte Raiffeisen-Landesbank Kommerzkunden-Vorstand Johann Jauk. „Auf der einen Seite leisten die Unternehmen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Auf der anderen ergeben sich durch Einsparungen am Energiesektor Wettbewerbsvorteile für die Betriebe." Lesen Sie mehr auf www.win.steiermark.at.





LEV: Sonderseminar Ökologische Baustoffe und Baukonstruktionen

Der LandesEnergieVerein Steiermark veranstaltet immer wieder Sonderseminare zu speziellen Themen. Für Mai 2010 ist eine Veranstaltung zum Thema "Ökologische Baustoffe und Baukonstruktionen" geplant.

In den letzten Jahren hat sich ein umfassender Markt für verschiedene ökologische Baustoffe entwickelt und es ist nicht immer einfach, sich bei dem vielfältigen Angebot zu orientieren. Dieses Seminar setzt hier an und bringt einen Überblick über die Werkzeuge zur Beurteilung solcher Baustoffe, deren bauphysikalischen Kennwerte und deren Einsetzbarkeit.

Das Seminar wird vom LandesEnergieVerein Steiermark gemeinsam mit energie:bewusst Kärnten organisiert und findet in Klagenfurt statt. Details zu Kursinhalt und Kursgebühr sowie zum Programmablauf entnehmen Sie bitte dem Folder. Auf www.lev.at finden Sie weitere Informationen und können sich anmelden.





Energiestrategie Österreich vorgestellt

Das Wirtschafts- und das Umweltministerium präsentierten am 11. März 2010 die Eckpunkte der Energiestrategie Österreich. Die Energiestrategie zeigt die strategischen Schwerpunkte einer künftigen Energie- und Klimapolitik auf. Die vorgeschlagenen Maßnahmen stellen einen Weg dar, wie der österreichische Anteil an den europäischen Energie- und Klimazielen erreicht werden kann.

Etwa 150 VertreterInnen der Ministerien, der Bundesländer und der Stakeholder aus Wissenschaft, Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft haben monatelang intensiv über die Voraussetzungen und Maßnahmen für ein nachhaltiges Energiesystem diskutiert. Sie brachten zu allen wichtigen Fragestellungen hinsichtlich einer nachhaltigen Weiterentwicklung des Energiesystems 370 Maßnahmenvorschläge ein. In konstruktiven Diskussionen wurden diese in den Arbeitsgruppen zu Maßnahmenclustern verdichtet, welche als Basis für die nun  vorliegenden Eckpunkte dienen. Weitere Informationen finden Sie auf www.lev.at.





Energiestrategie Steiermark: Aktionsplan 2010 veröffentlicht

Der aus der Energiestrategie Steiermark 2025 abgeleitete Aktionsplan für das Jahr 2010 wurde vor kurzem auf www.energie.steiermark.at veröffentlicht.

Der Aktionsplan 2010 umfasst 8 prioritäre Maßnahmen:
  • Ein Energiesparwettbewerb in Dienststellen des Landes Steiermark
  • Forcierung der thermischen Solarenergienutzung (5 Mio. m2 bis 2025)
  • Stärkung des Heimmarktes für Photovoltaik
  • Fernwärme-Ausbauplan für Graz
  • Aktualisierung des steirischen Abwärmekatasters
  • Ausbau der Biomasse-Fernwärme
  • Modellregion E-Mobilität
  • Weiterentwicklung der Energieberatung und Energieinformation sowie der Mobilitätsberatung

Diese Maßnahmen werden teilweise erst in Angriff genommen, teilweise betreffen sie aber auch die logische Fortsetzung von Erfolgsgeschichten wie zum Beispiel den Ausbau von Biomasse-Fernwärmenetzen oder die Solarenergienutzung zur Warmwasserbereitung und Heizung, die ausgebaut und verstärkt werden sollen. Weitere Informationen finden Sie auf der neu errichteten Seite www.energie.steiermark.at.






Hinweis:
Möchten Sie den NEWsletters nicht mehr beziehen - so klicken Sie hier zum Abbestellen.
Sie haben wiederum jederzeit die Möglichkeit den NEWsletter neu zu abonnieren. Impressum: