März 2011

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



Neue Förderungs-Ausschreibungen und Aktualisierung laufender Förderprogramme

Intelligente Energie
Die Europäische Kommission hat die Ausschreibung für die Programmlinie „Intelligent Energy Europe" (IEE) geöffnet. Die Einreichung von Projektanträgen ist in den Bereichen Energieeffizienz und rationelle Nutzung von Energie (SAVE), Neue und erneuerbare Energiequellen (ALTENER), Energie im Transportwesen (STEER) und Integrierte Initiativen möglich.
Einreichfrist ist der 12. Mai 2011. (Ausnahme: Die „Building Workforce Training and Qualification Initiative" - 15. Juni 2011). Die Förderung umfasst 75% der Projektkosten. Lesen Sie dazu das Arbeitsprogramm 2011.

Haus der Zukunft

Bis 31. Mai 2011 ist der "2nd Call for Proposals" des internationalen Forschungsnetzwerks Eracobuild für Projekte in den Projektarten "Experimentelle Entwicklung" und "Industrielle Forschung" zum Themenfeld "Sustainable Renovation" geöffnet.
Die thematischen Schwerpunkte sind Sanierungsprozess, Technologie- und Komponentenentwicklung und Sanierungskonzepte für Siedlungsverbände.

Feasibility Study

Neuerungen gibt es auch im nationalen KMU Förderprogramm "Feasability Studies" der FFG: Die Förderobergrenze für die Durchführung von „Machbarkeitsstudien" wurde zu Jahresbeginn auf 30.000 Euro angehoben.

Das NOEST berät Sie gerne bei der Antragstellung aller oben genannten Förderungen.




Innovationsscheck „biogene KWKK“ – Pilotanlagen im Raum Hartberg / Ökoregion Kaindorf

Investitionen in innovative Applikationen in biogenen Kraft-Wärme/Kälte-Kopplungsbereichen (KWK/KWKK) werden mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission gefördert. Das Förderprogramm Innovationsscheck „biogene KWKK" umfasst 10 Innovationsschecks von jeweils maximal 10.000 Euro für Klein- und Mittelunternehmen (KMU) erhöht. Die Fördervergabe ist an eine Umsetzung im Gebiet der Stadtgemeinde Hartberg, Hartberg-Umgebung und alle Gemeinden der Ökoregion Kaindorf gebunden. Der Innovationsscheck ist gemäß EU-Beihilfenrecht als de-minimis-Beihilfe zulässig, sofern das KMU damit aus de-minimis-Beihilfen in den letzten 3 Steuerjahren nicht mehr als 200.000 Euro erhalten hat.

Das NOEST vermittelt die Innovationsscheck-Förderung. Interessierte KMU sind hiermit eingeladen, bis 15.06.2011 Förderanträge in Form des NOEST-Datenblattes an office@noest.or.at zu senden. Die Fördervergabe erfolgt über das Projekt SOLUTION, welches im 7. EU-Forschungsprogramm durch die Europäische Kommission im Rahmen der Initiative CONCERTO finanziell unterstützt wird.




Bioregulatoren in Biogasanlagen erstmals in Aktion sichtbar gemacht

Seit Jahren untersuchen die drei TU Austria Universitäten zusammen mit dem obersteirischen ECO-Unternehmen IPUS den Migulator, der bei der Energiegewinnung in Biogasanlagen als Katalysator eingesetzt wird. Den Wissenschaftlern ist nun ein entscheidender Schritt gelungen: Ein bildgebendes Verfahren, das zeigt, wie Mikroorganismen mit dem Migulator interagieren.

Migulatoren sind mineralische Bioregulatoren. Sie stabilisieren, beschleunigen und regulieren biologische und chemische Prozesse. Bis vor kurzem existierte so gut wie kein Wissen über die Wechselwirkungen des dabei verwendeten, modifizierten Minerals "Klinoptilolith" mit umweltmikrobiologischen Systemen. Und das, obwohl das Vulkanmaterial bereits seit Jahrzehnten als Absorptionsmittel und Ionentauscher in der Praxis verwendet wird. In Biogasanlagen setzt man Klinoptilolith ein, um giftige Moleküle, die bei der Produktion von Biogas entstehen, zu binden.

Die Mineralpartikel waren im Biogasfermenter stets schwer zu finden. Somit war nicht eindeutig zu erklären, was Klinoptilolith im Biogasprozess tatsächlich bewirkt. Georg Gübitz und Stefan Weiß vom Institut für Umweltbiotechnologie der TU Graz können durch den Einsatz von Laserscan- und Rasterelektronenmikroskopie das Verhalten der Biogasbakterien in Verbindung mit dem veredelten Klinoptilolithmineral jetzt sichtbar machen. Erfahren Sie mehr auf www.eco.at.

Ein Forum zu den Anwendungsbereichen von Klinoptilolith findet am 18. März 2011 in Rottenmann statt. Erfahren Sie mehr über das Forum auf www.eco.at.




Biogas - Abdeckung des Endlagers reduziert Treibhausgasemissionen und steigert den Biogasertrag

Biogasanlagen mit offenem Endlager für die ausgegorenen Stoffe können Treibhausgasemissionen, im speziellen Methan, an die Umwelt abgeben. Mit der Abdeckung des Endlagers kann die Abgabe der Treibhausgase reduziert und gleichzeitig die Energieproduktion gesteigert werden, so die Ergebnisse der österreichischen Case Study der IEA Bioenergy Task 38 zum Thema „Greenhouse Gas Benefits of a Biogas Plant in Austria".

Die von Joanneum Research erarbeitete Studie baut auf das NOEST-Projekt "Treibhausgasemissionen aus Biogasanlagen" auf und untersucht die Wirkungen der Abdeckung des Endlagers auf Basis von Messungen und einer Lebenszyklusanalyse. Die Analyse zeigt, dass die CO2-Äquivalente-Emissionen mit offenem Endlager gegenüber dem geschlossenen Endlager um 29% höher sind. Der Biogasertrag ist hingegen mit offenem Endlager um 1,4 %, die Stromerzeugung um 1,9 % niedriger.

Darüber hinaus hat die Studie auch die Treibhausgasemissionen aus der direkten Landnutzungsänderung (dLUC) der Brache zum Maisanbau berechnet. Durch dLUC werden pro Jahr 48 Tonnen CO2-Emissionen sequestriert (über 20 Jahre). 




Kriterienkatalog Plushaussanierung

Die Verbesserung der thermischen Qualität eines Gebäudebestandes weist ein großes Potenzial zur Energieeinsparung auf. Da es nicht möglich sein wird, alle bestehenden Objekte gleichzeitig zu sanieren, muss im Vorfeld bereits abgewogen werden, bei welchen Gebäuden eine Sanierung überhaupt durchgeführt oder in welchem Umfang und mit welcher Priorität Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

Als Entscheidungshilfe für eine geeignete Sanierungsstrategie des Gebäudebestandes wurde unter Leitung der AEE INTEC im Rahmen des HdZ-Leitprojektes "e80^3 Sanierung zum Plus-Energiegebäude" der "Kriterienkatalog Potenzial für Plus-Energie-Sanierung" erarbeitet. Der Katalog zielt auf die Beurteilung vor Planungsbeginn ab und stellt die Frage: Ist eine Sanierung am jeweiligen Standort mit den gegebenen Rahmenbedingungen überhaupt sinnvoll? Dabei wird nicht nur der Zustand des Gebäudes vor der Sanierung berücksichtigt, sondern beispielsweise auch die Lage des Gebäudes samt vorhandener Infrastruktur im Umfeld, das Potenzial für die Eignung zum Plus-Energiegebäude, die Optionen für eine aktive Energieproduktion vor Ort und die Möglichkeiten und Grenzen für den Einsatz vorgefertigter Sanierungsmodule für Fassade und Dach. Eine Auswahl und Reihung von Sanierungsprojekten nach objektiven Kriterien wird damit möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.




Highlights der Bioenergieforschung „Biotreibstoffe“ am 30.-31.3.2011, Wieselburg

Die nächste Veranstaltung des BMVIT in der Reihe "Highlights der Bioenergieforschung" findet am 30. und 31. März 2011 in Wieselburg statt. Das Schwerpunktthema ist diesmal "Biotreibstoffe". Aktuelle Forschungs- und Entwicklungsergebnisse rund um das Thema Biotreibstoffe werden präsentiert und diskutiert. Kombiniert wird die bereits "5. Highlights der Bioenergieforschung" Veranstaltung mit dem "Nationalen Task 39 Workshop" von IEA Bioenergy Task 39, bei dem alle drei Jahre die österreichischen Forschungsaktivitäten zu Biotreibstoffen kompakt dargestellt werden. Die interessierte Fachöffentlichkeit ist dazu eingeladen, einen wesentlichen Diskussionsbeitrag zu leisten und die Zeit zu nutzen, neue Netzwerke zu knüpfen. Eine Anmeldung ist bis spätestens 23. März 2011 erforderlich.




Energieforschungserhebung 2009 - Ausgaben der öffentlichen Hand in Österreich gestiegen

Die Ausgaben der öffentlichen Hand für Energieforschung in Österreich betrugen 2009 92,3 Millionen Euro und sind damit im Vergleich zum Vorjahr um 30% gestiegen. Den überwiegenden Teil (85,1%) stellten wie bisher direkte Finanzierungen durch Förderstellen dar (Bund, Länder, Fonds), den verbleibenden Anteil von 14,9 % machte die mit Bundes- bzw. Landesmitteln finanzierte Eigenforschung an Forschungseinrichtungen aus.

Bezüglich der Forschungsschwerpunkte stellten die Themenbereiche „Energieeffizienz" (40,6%) und „erneuerbare Energieträger" (35,3%) weiterhin klar die Prioritäten der öffentlich finanzierten Energieforschung in Österreich dar. Die Bereiche mit den größten Ausgaben sind dabei Bioenergie sowie F&E-Fragestellungen mit Bezug zu energieeffizienten Gebäuden.

Die Energieforschungserhebung 2009 als Download finden Sie auf der Webseite von NACHHALTIGwirtschaften.




Neu: Cleantech Innovators Club, Impulsforum für Innovationen

Die Steiermark zeichnet sich durch eine hohe Forschungsquote von 4,3% des Brutto-Regional-Produkts und eine hohe Dichte an innovativen Technologieanbietern im Bereich Umwelttechnologien aus. Sowohl die Universitäten und Forschungseinrichtungen als auch die steirischen Unternehmen streben als zentrale Zukunftsstrategie Innovationen an.

Der neue Cleantech Innovators Club soll diese Entwicklung als informelle Plattform verstärken und konkrete F&E-Projekte ermöglichen. Erwarten können sich die TeilnehmerInnen vor allem Austausch mit hochkarätigen GesprächspartnerInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft, interessante Inputs aus Erfolgsgeschichten, Reflexion mit internationalen Partnern aus dem eseia Netzwerk und wertvolle persönliche Kontakte mit Menschen, die sie sonst nicht treffen, in angenehmer Atmosphäre. Erklärtes Ziel ist es, mit den durchgeführten Veranstaltungen ein immer persönlicheres Verhältnis zwischen den Forschungs-Kapazitäten aus Wirtschaft und Wissenschaft aufzubauen. Das Forum wird in Kooperation der TU Graz, Industriellenvereinigung Steiermark und ECO WORLD STYRIA veranstaltet.

Die Auftaktveranstaltung zum Cleantech Innovators Club findet am Abend des 31. März 2011 in Graz statt. Die Teilnahme ist auf persönliche Einladung hin möglich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Team der ECO WORLD STYRIA unter office@eco.at oder Telefon +43 316 407744.





Weltpremiere der saubersten Pelletheizung: KWB Easyfire mit Clean Efficiency

Auf der Energiesparmesse Wels hat die Firma KWB erstmals ihre neue Easyfire Pelletheizung mit Clean Efficiency-Technologie vorgestellt. Mit dieser Heizung setzt KWB neue Maßstäbe im Bereich Emissionswerte und Montage-Freundlichkeit.

Die neue KWB Easyfire ist die sauberste Pelletheizung am Markt und damit die klimafreundlichste Zentralheizung der Welt. Alle Grenzwerte des Blauen Engels 2012 und der 1. BImschV werden sowohl im Teillast-, als auch im Nennlastbetrieb deutlich unterschritten. Möglich ist das durch das innovative Brennerkonzept, automatische Ascheabreinigung, Zyklon-Feinstaubabscheider, Stoßzündung, verbesserten Wärmeabtausch und weitere Neuerungen.

Durch ein innovatives Baukastensystem mit leichten, kompakten Bauteilen sowie mitgelieferten Hebe- und Tragehilfen ist die Pelletheizung darüber hinaus von zwei Monteuren in nur 30 Minuten zu montieren. Durch den modularen Aufbau und die geringe Stellfläche passt die Heizung in jeden Heizraum. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.




Siemens halbiert die Ladezeit für Elektroautos mit neuer Ladesäule

Siemens führt eine Ladesäule in den europäischen Markt ein, die Elektroautos mit gängiger Batteriekapazität binnen einer Stunde laden kann. Gegenüber der vorherigen Serie wurde die Ladeleistung auf 22 kW verdoppelt, womit sich die Ladezeit halbiert.

Die neue Ladesäule kann unterschiedliche Elektrofahrzeuge mit verschiedenen Leistungen und Phasenbetrieben laden. Über das Ladekabel kommuniziert die Säule mit dem Fahrzeug, um eine optimale Aufladung zu ermöglichen. Dem Benutzer stehen an der neuen Ladesäule praktische Erweiterungen zur Verfügung, etwa ein Bildschirm der durch den Ladevorgang leitet, eine Außenbeleuchtung, die freie und belegte Säulen kennzeichnet oder Abrechnung mit Einsatz von Funkchips. Erfahren Sie mehr auf www.eco.at.




Gute Bilanzen im Umwelttechnik-Bereich bei Komptech und Binder+Co

Komptech erzielt Umsatzrekord mit Biomassetechnik
Der steirische Hersteller von Abfallbehandlungsanlagen Komptech GmbH konnte 2010 den Umsatz von EUR 75 auf 88 Millionen und damit um über 17% steigern, das ist neuer Umsatzrekord des Unternehmens. Komptech-Chef Josef Heissenberger führt das Rekordergebnis nicht nur auf die wirtschaftliche Erholung zurück: "Wir haben uns neben der Abfallbehandlung mit der Biomassetechnik ein neues Standbein geschaffen, das bereits ein Drittel des Umsatzes generiert." Die Biomasseprodukte von Komptech sind fahrbare Verarbeitungsanlagen, die nicht nur Holz in Wäldern, sondern auch „Abfall" wie Stauden oder Äste als Biomassebrennstoff nutzbar machen. Stolz ist man bei Komptech auch darauf, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung - rund acht Prozent des Umsatzes - in der Krise nicht reduziert zu haben. "Alles, was nachhaltig ist, wurde nicht zurückgefahren", so Heissenberger. Komptech hat große Pläne mit der Biomassetechnik und will bis 2015 international über EUR 150 Mio. umsetzen. Erfahren Sie mehr auf www.eco.at.

Binder+Co Umsatz und EBIT über Vorjahresniveau, Auftragseingang um 39% gesteigert
„Mit einem Umsatz von EUR 63,25 Mio. und einem EBIT von EUR 7,22 Mio. liegen wir 2010 nicht nur über dem Vorjahresniveau, sondern schließen bereits wieder an das Niveau vor der Krise an. Der Auftragseingang des 2. Halbjahres erreichte sogar wieder das Neugeschäftsniveau des Rekordjahres 2008. Damit können wir wirklich zufrieden sein", so Dr. Karl Grabner, Mitglied des Vorstands von Binder+Co. Besonders erfreulich entwickelte sich der Bereich Umwelttechnik mit den Sortiermaschinen für Glas- und Kunststoff-Recycling. Die neu entwickelten Sensoreinheiten zur Erkennung des Bleigehalts in Recyclingglasscherben und zur Aussortierung von hitzebeständigem Sonderglas wurden vom Markt sofort angenommen und sicherten damit die technologische Marktführerschaft von Binder+Co gut ab. Mit einem Umsatz von EUR 24,13 Mio. erzielte der Bereich Umwelttechnik 2010 einen Anteil von 38,2% am Gesamtumsatz und ist gegenüber 2009 um über 7% gestiegen. Als EBIT-Beitrag lieferte das Segment EUR 4,07 Mio. (56,4% des Gesamt-EBIT). Für die Zukunft erwartet das Management von Binder+Co weiteres Wachstum von Umsatz und EBIT. Durch den eingeschlagenen Expansionskurs werden die Überseemärkte und besonders die aufstrebenden BRIC-Staaten für Binder+Co an Bedeutung gewinnen. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.




Seltene Erden – Drohende Ressourcenknappheit?

Seltene Erden sind Rohstoffe, die unter anderem für die Herstellung von Mobiltelefonen, Hybrid-Fahrzeugen, Batterien und Flachbildschirmen, Halbleitern, Satelliten, Ölraffinerien usw. verwendet werden, und ohne die eine moderne Technik nicht mehr denkbar wäre. Die derzeitige Nachfrage nach Seltenen Erden beläuft sich auf 125.000-135.000 Tonnen/Jahr, Prognosen für das Jahr 2015 reichen sogar bis 235.000 Tonnen. Mehr als 90 Prozent der weltweiten Versorgung stammen aus der Volksrepublik China. Da China die Rohstoffe lange Zeit vergleichsweise billig anbot, lohnte sich der Abbau für viele Industriestaaten nicht. Deshalb wurden auch viele Minen geschlossen. China hat angekündigt, die Exportquoten für Seltene Erden 2011 weiter drastisch zurückzufahren. Bereits 2010 hatte China die Exportquoten um rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesenkt. Diese künstliche Verknappung hat weltweit große Besorgnis ausgelöst.

Eine Tagung in Leoben am 14. April 2011 soll die Versorgungssituation der Primärrohstoffe, die Möglichkeiten des Recyclings, zukünftige Aussichten und vor allem Einsatzgebiete beleuchten. Erfahren Sie mehr auf www.eco.at.




Cleaner Production als Ausbildungsmodul an der Chemie-Ingenieurschule Graz

Die Chemie-Ingenieurschule Graz hat ein neues, innovatives Fach in den Stundenplan aufgenommen: Energie und Umwelttechnik, Abfallwirtschaft. Ziel ist es, den StudentInnen den Unterschied des vorsorgenden Umweltschutzes (Cleaner Production) gegenüber einem "end-of-the-pipe"-Umweltschutz anhand von praktischen Beispielen begreifbar zu machen. Den StudentInnen soll bewusst gemacht werden, dass Cleaner Production ein Denkansatz zur Integration von Umweltschutz in die betrieblichen Abläufe ist. Unternehmensspezifische Lösungen sind zwar nicht von einem Betrieb auf den anderen kopierbar, aber in ihrem Ansatz und der Methodik übertragbar. Der Kern des vorsorgenden Umweltschutzes ist es nämlich, Abfälle, Abwasser und Emissionen schon an ihrer Quelle zu reduzieren oder gänzlich zu vermeiden und dabei Rohstoffe, Ressourcen, Energie und vor allem Kosten für das Unternehmen einzusparen. Erfahren Sie mehr auf www.eco.at.




Groß-Photovoltaik-Anlage mit Bürgerbeteiligung in der Region Mureck

Mit dem Know-how der ECO-Unternehmen Büro für Erneuerbare Energie Ing. Riebenbauer und dem Team um "Bioenergie-Pionier" Karl Totter erfolgte die Projektentwicklung und Planung einer beispielhaften Groß-Photovoltaikanlage in der steirischen Region Mureck. Auf einer Fläche von 4,2 Hektar entsteht ein "Photovoltaik-Acker" mit einer Gesamtleistung von 2.000 kWp. Bis zu 1.000 BürgerInnen haben die Möglichkeit, sich an der Anlage zu beteiligen und den erzeugten Strom von ihrem eigenen Strombedarf von der EVU Mureck gutschreiben zu lassen. Begleitet wird die Projektrealisierung vom Ausbau einer Infrastruktur für E-Mobilität. Erfahren Sie mehr auf www.eco.at.




Energiegeladene Gespräche: Sonnensymposium 2011 und energytalk

Odörfer Haustechnik GmbH veranstaltete im Februar 2011 in Kooperation mit ECO WORLD STYRIA, AEE INTEC und anderen das Sonnensymposium 2011 im Messezentrum Graz. Neben hochkarätigen Fachvorträgen und Analysen der derzeitigen Situation wurden Entwicklungen der erneuerbaren Energieformen thematisiert. Experten mit technischem sowie ökonomischem Know how präsentierten neueste Ergebnisse sowie Informationen über die aktuellen Technologie- und Zukunftstrends im Solarbereich. Erfahren Sie mehr auf www.eco.at.


Gemeinsam mit dem Technischen Büro Ing. Bernhard Hammer GmbH veranstaltete Odörfer Haustechnik einen energytalk im Jänner 2011 im Rahmen der Häuslbauermesse Graz.

Erneuerbare Energieformen, Ressourcenschonung und Energieoptimierung vor allem im Baubereich sowie deren Beitrag zum Klimaschutz, zur Vermeidung des Klimawandels und zur Anpassung an die globale Erwärmung waren die Themen der Veranstaltung. „Möglichkeiten zum Klimaschutz sind gegeben. Unsere Aufgabe ist es, im Rahmen des energytalks die Themen Klimawandel und Klimaschutz weiterhin bewusst zu machen und erneuerbare Wege in eine nachhaltige Zukunft aufzuzeigen", sind sich die Veranstalter Mag. Schneider-Assion, geschäftsführende Gesellschafterin der ODÖRFER Haustechnik GmbH und Ing. Robert Pichler, geschäftsführender Gesellschafter der Technisches Büro Ing. Bernhard Hammer GmbH, einig. Erfahren Sie mehr auf www.eco.at.





Energie-Effizienz schwarz auf weiß - WINenergy! Energieberatung bei Druckhaus Scharmer

Energiekosten senken und die Umwelt entlasten, das ist der Grundgedanke von WINenergy! ein Programm der WIN- Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit. Ing. Markus Schwarzl von der Energieberatung Bittmann erstellte gemeinsam mit der Geschäftsleitung der Druckhaus Scharmer GmbH in Feldbach ein Konzept zur Erhöhung der betrieblichen Energieeffizienz. Im Zuge dieses Konzeptes wurden bestehende Heizregelungen und der Energiebedarf der Druckmaschinen optimiert. Allein am Sektor Heizenergie konnten durch die Umsetzung der Maßnahmen über 35% des Verbrauches (mehr als 82.000 kWh) eingespart werden. Die getätigten Investitionen von rund 4.000,- € werden sich innerhalb eines Jahres amortisieren. Wenn auch Sie Interesse an einer betrieblichen Energieberatung haben, finden Sie weitere Informationen auf der Website von WIN.




Wie gut sind wir wirklich? ECO befragt Kunden des Entsorgungsunternehmens .A.S.A.

.A.S.A. Abfall Service AG hat nach einer Laufzeit von 2 Monaten eine Kundenzufriedenheitsanalyse über ECO WORLD STYRIA erfolgreich abgeschlossen. ECO befragte österreichweit Kunden des Entsorgungsunternehmens zu verschiedenen Zufriedenheitsfaktoren. Mit Hilfe unterschiedlicher Tiefenanalysen wurden Kundenwünsche nach ihrer Wichtigkeit analysiert und miteinander verglichen. Aufgrund dieser detaillierten Analyse können bereits jetzt die ersten Schritte zur weiteren Optimierung der .A.S.A. Dienstleistungen unternommen werden.

Wenn auch Sie wissen wollen, was Ihre Kunden von Ihren Services denken und wie zufrieden sie damit sind, nutzen Sie die Möglichkeiten der einzelbetrieblichen Leistungen von ECO WORLD STYRIA. Nähere Informationen zu den einzelbetrieblichen Leistungen sowie zur ECO-Kundenzufriedenheitsanalyse bekommen Sie bei Georg Pöschl, poeschl@eco.at oder Tel +43 316 407744-13.





Run auf die ISOVOLTAIC AG

Die ISOVOLTAIC AG lud in Kooperation mit ECO WORLD STYRIA und SFG - Steirische Wirtschaftsförderung zur Fast Forward for you Veranstaltung am 8. Februar 2011 ein, und überdurchschnittlich viele Interessierte folgten dieser Einladung.

Rund 80 Gäste - aus Unternehmen, Universitäten und Landesverwaltung - lauschten gespannt den Ausführungen von Vorstand DI (HTL) Manfred Schlögl und dem Leiter der strategischen Forschung Dr. Albert Plessing, zu technologischen Trends, neuesten Marktentwicklungen und Kundenbedürfnissen. Führungen durch die nagelneuen Produktionshallen der ISOVOLTAIC AG hinterließen bei den Besuchern beeindruckte Gesichter. Die TeilnehmerInnen haben die Veranstaltung mit einer Note von 1,2 bewertet. Erfahren Sie mehr auf www.eco.at.




Mit innovativen Services zum Erfolg?

Der Winter war lang genug! Zu Frühlingsbeginn lädt ECO WORLD STYRIA wieder zum informellen Austausch der GeschäftsführerInnen und ManagerInnen der ECO-Cluster-Unternehmen ein.

Im Mittelpunkt des Diskussionsteils stehen Innovationen bei Dienstleistungen. Sowohl Produzenten als auch Dienstleister im Umwelttechnikbereich fokussieren zunehmend auf innovative Services rund um die Kundenbedürfnisse, um sowohl einen Geschäftsvorteil als auch baren Erfolg zu erzielen. Auch wenn die Unterscheidung zwischen sehr innovativen und wenig innovativen Dienstleistungen durchwegs schwierig sein mag, so zeigt die Praxis klare Gemeinsamkeiten für die Entwicklung erfolgreicher Dienstleistungen. Dazu diskutieren die TeilnehmerInnen mit Geschäftsführern und profunden Know-how Trägern unter der Leitung des ORF Chefredakteurs. Und vielleicht entsteht so die Idee für Ihre neue Unternehmens-Dienstleistung.

Der Business Club findet am Dienstag, 22. März 2011 statt. Die Teilnahme ist nur für ECO-Cluster-Unternehmen oder auf persönliche Einladung von ECO WORLD STYRIA oder einem Cluster-Unternehmen möglich.




Austauschplattform für öffentliche Auftraggeber zum Thema nachhaltiges Bauen

Das von der EU finanzierte SCI-Netzwerk (Sustainable Construction & Innovation in the European Public Sector) vernetzt öffentliche Auftraggeber, die nachhaltiges Bauen vorantreiben wollen. Das europäische Netzwerk bietet die Möglichkeit, sich mit öffentlichen Auftraggebern und weiteren ExpertInnen über nachhaltige Innovationen im Baubereich auszutauschen und so von den Kenntnissen und Erfahrungen anderer zu profitieren. Der Austausch im Netzwerk findet im Wesentlichen auf einer elektronischen Plattform statt (www.sci-network.eu) . Diskutiert wird etwa zu folgenden Themen:
  • Neue technische Lösungen für energieeffiziente Gebäude
  • Tools zur Unterstützung des nachhaltigen Bauens
  • Berücksichtigung der Lebenszykluskosten

Öffentliche Auftraggeber in Österreich sind eingeladen, sich an dem Austausch zu beteiligen, von den Erfahrungen europäischer KollegInnen zu lernen und die eigene Expertise im Bereich des nachhaltigen Bauens einzubringen. Ansprechpartner für das Projekt in Österreich ist das IFZ.




Bundesverband Erneuerbare Energie Österreich gegründet

Die wichtigsten österreichischen Akteure im Bereich nachhaltiger Energien haben sich Anfang Februar zum Bundesverband Erneuerbare Energie Österreich zusammengeschlossen. Durch die Bündelung der Kompetenzen soll der Bundesverband zur Innovationsdrehscheibe der österreichischen Energiepolitik werden. Er tritt mit Nachdruck für die Sicherung und Nachhaltigkeit der österreichischen Energieversorgung ein. Darüber hinaus wird die neue Organisation politische Entscheidungsträger durch die vorhandene Kompetenz unterstützen und sich aktiv mit konkreten, wissenschaftlich gesicherten und ambitionierten Vorschlägen in die heimische Energiepolitik einbringen. Als Schwerpunkte werden dabei ein langfristig ausgelegtes Ökostromgesetz (noch im Jahr 2011), spezielle Impulsprogramme auf Bundes- und Landesebene, steuerpolitische Lenkungsmaßnahmen, klares Priorisieren der erneuerbaren Energie auch im Wärmebereich sowie Forschungs- und Entwicklungsimpulse verfolgt. Zusätzlich sei ein Maßnahmenbündel zur Steigerung der Energieeffizienz entscheidend. Weitere Informationen finden Sie hier.




Energieanteil aus erneuerbaren Energiequellen steigt

Der Anteil erneuerbarer Energie am gesamten Endenergieverbrauch in Österreich liegt bei rund 30% (2009). Dies entspricht einer Erhöhung um 2 Prozentpunkte gegenüber 2008. Dieser Anstieg ist jedoch nicht allein auf den Ausbau erneuerbarer Energiequellen zurückzuführen (+3.205 GWh), sondern auch auf den Rückgang des Endenergieverbrauchs (von 306.044 GWh 2008 auf 293.686 GWh 2009).

Die größten Beiträge am Gesamtaufkommen erneuerbarer Energie (94.871 GWh) leisteten die Wasserkraft mit 43,5%, die feste Biomasse mit 31,6% sowie die erneuerbaren Anteile in der Fernwärme mit 7,3%. Durch den Einsatz erneuerbarer Energie konnten 2009 Treibhausgasemissionen im Umfang von 30,26 Mio Tonnen CO2-Äquivalent vermieden, ein Gesamtumsatz von 4,973 Milliarden Euro erzielt und rund 37.000 Personen beschäftigt werden.

Auch auf europäischer Ebene (EU-27) konnte der Anteil erneuerbarer Energie am Bruttoendenergieverbrauch von 10,4% 2008 auf 11,6% 2009 gesteigert werden. Auch hier ist mehr als die Hälfte des Anstiegs auf den Einbruch des Bruttoendenergieverbrauchs zurückzuführen.





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