April 2010

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



Neue EU-Ausschreibungen mit 91 Mio. € für Öko-Innovationen und Erneuerbare

Im Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) der EU sind derzeit 2 Ausschreibungen offen:

Intelligente Energie Europa (IEE)
: Projektwerber im Bereich Energieeffizienz, Erneuerbare Energieträger und nachhaltige Mobilität sind aufgerufen, Projekte zur Werbung und Informationsverbreitung in diesen Bereichen zur Förderung in Brüssel einzureichen. Es stehen rund 56 Millionen Euro zur Verfügung, die Einreichfrist ist der 24. Juni 2010.

Unternehmerische Initiative und Innovation (EIP)
: Für Markteinführungsprojekte im Bereich Öko-Innovation stehen bis 9. September 2010 ca. 35 Millionen Euro zur Verfügung. Folgende Themenbereiche sind möglich:

  • Materialrecycling
  • Umweltfreundliche und energieeffiziente Gebäude
  • Umweltfreundliche Getränke- und Lebensmittel-Produktion
  • Umweltfreundliche Geschäfts- und Beschaffungs-Prozesse (Green Business)

Weitere Informationen: Intelligente Energie Europa und Öko-Innovation. Informationsveranstaltungen: IEE - 20.4., Klagenfurt und Öko-Innovation - 28.4., Wien.





Energiespeicherung, Stromnetze und Energieeffizienz sind Forschungsthemen der Zukunft

350 Experten kommen zu dem Schluß, dass strombasierte Anwendungen immer mehr in den Mittelpunkt rücken und die Themenfelder Energiespeicher und Stromnetze an Bedeutung gewinnen. In der Forschung wird im Bereich der Energieeffizienz spezieller Fokus auf Recycling, Sekundär-Rohstoffnutzung und die Erhöhung der Materialeffizienz gelegt. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt wird im Rahmen erneuerbarer Energien bei Offshore-Windenergie, Photovoltaik, solarer Wärme und Kälte sowie bei Biogas liegen.

In der kürzlich in Deutschland veröffentlichten Studie „Energietechnologien 2050 - Schwerpunkte für Forschung und Entwicklung" wurden untersucht, welche Technologien die öffentliche Forschungsförderung zukünftig unterstützen soll und welche neuen F&E-Themen von Bedeutung sind. Die Technologien wurden nach den unterschiedlichsten Kriterien bewertet, von Vorlaufzeiten und Risiken, bis hin zu den Beiträgen der einzelnen Technologien zum Erreichen der energiepolitischen Ziele, wie Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bine.info





Neue Tools zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Energieeffizienz und Photovoltaik

Im Rahmen des klima:aktiv Programms „Bauen und Sanieren" entwickelten die Österreichische Energieagentur und Partner zwei Tools zur Abschätzung der Wirtschaftlichkeit.

Das Wirtschaftlichkeitstool zur Bewertung von energetischen Maßnahmen an Bestandsgebäuden ermöglicht ExpertInnen (EnergieberaterInnen, PlanerInnen...) die Berechnung eines Energieausweises für ein Bestandsgebäude. Durch die Wahl geeigneter Sanierungsmaßnahmen wird die Wirtschaftlichkeit der gesamten Sanierung berechnet und verglichen. Die Entwicklung dieses Tools wurde vom Klima- und Energiefonds gefördert.

Das Tool zur Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen richtet sich an private Nutzer und kann im Neubau wie auch für Sanierungsvorhaben angewendet werden. Auf Basis von anlagenspezifischen Parametern und wirtschaftlichen Annahmen (Preise, Zinssätze) wird die Amortisationsdauer in Jahren berechnet. Die Entwicklung des Tools erfolgte im Rahmen des Projektes Integrated Energy Design.

Beide Tools stehen auf der Seite von klima:aktiv zum Download zur Verfügung. Der LandesEnergieVerein veröffentlichte kürzlich eine Broschüre zur korrekten Erstellung von Energieausweisen.





IEA Konferenz in Brüssel zur CO2-Bilanzierung von Biomasse

Die österreichischen Vertreter der IEA Bioenergy Task 38 von Joanneum Research - Institut für Energieforschung, organisierten vom 8. bis 10. März mit dem belgischen Partner vom Walloon Agricultural Research Centre in Brüssel eine internationale Konferenz zum Thema „Greenhouse gas emissions from bioenergy systems: impacts of timing, issues of responsibility".

Vortragende aus Wissenschaft, aber auch aus Wirtschaft und Verwaltung übermittelten aktuelle Erkenntnisse, Ansätze und Problemlösungen zur nachhaltigen Bioenergienutzung im Hinblick auf die Bilanzierung der Treibhausgase, auf methodische Fragestellungen und praktische Ansätze. Weiters waren auch zeitliche Aspekte von Biomasse- und Bioenergienutzungspfade und deren Berücksichtigung in der Treibhausgasbilanzierung bzw. deren Beitrag in der Klimapolitik auf der Tagesordnung. Die Präsentationen sind auf der IEA Bioenergy Task38 Webseite dokumentiert.





ContainDry - Adsorptions-Vakuumtrocknung in Containerbauweise startet

Die Erfindergemeinschaft rund um das ContainDry Trocknungsverfahren setzt nun alle erforderlichen Schritte um, diese revolutionäre Lösung zu verwirklichen. Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine Kombination aus Unterdruck- und Adsorptionstrocknung, welche bereits seit Jahren erfolgreich betrieben wird. Diese langjährigen Erfahrungen bilden nun zusammen mit der Expertise einschlägig tätiger Unternehmen die Basis für die Umsetzung, welche durch die ContainDry AG erfolgen wird.

Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist eine anwenderfreundliche, geräuscharme, energiereduzierte, umwelt- und kostenfreundliche sowie rasch umsetzbare Komplettlösung zur Trocknung von kleinen und mittleren Holzchargen. Die ContainDry AG, welche sich gerade in der Gründungsphase befindet, wird das derzeit in Optimierung befindliche Serienprodukt vertreiben und in die stetige Weiterentwicklung der zukünftigen Generationen investieren. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Güssing Energy Technologies.





Durch nachhaltiges Flottenmanagement mehr als 10% Kosten sparen

Erfahrungen aus dem Flottenmanagement und Studien haben bewiesen, dass Fahrzeugparameter kaum einen Einfluss auf den Treibstoffverbrauch haben. Viel mehr Einfluss kann von Seiten des Fahrers, der Wartung und der Beschaffung beobachtet werden. Mit dem EU-Projekt ECODRIVE werden existierende Ecodriving-Initiativen mit gutem Flottenmanagement und einer Optimierung der Logistik vereint, um Kraftstoffeinsparungen über 10% zu erreichen und langfristig zu erhalten.

Die Maßnahmen im Projekt beinhalten flotteninterne und nach außen gerichtete Umsetzungen zur Reduktion des Energieaufwandes im Transport. Das Hauptaugenmerk liegt auf Betrieb sowie Beschaffung von Fahrzeugen und auf der Planung derselben. Die Hauptziele dabei sind:

  • Einführung von Anerkennungs- und Belohnungsmaßnahmen Knowledge Transfer innerhalb der Flottenbetreiber
  • Erstellen eines Prüfsystems für energieeffiziente Flottenbetreibung

Nähere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage oder bei der Forschungsgesellschaft Mobilität, Graz.





Aufruf zu innovativen Kleinprojekten

Das Projekt ESPAN (Energiestrategie Pannonien) hat die Möglichkeit, Pilotprojekte im Energiebereich in finanzieller wie fachlicher Weise zu unterstützen. Die maximale Unterstützung ist dabei je Projekt mit 15.000,- € begrenzt. Laufende Einreichungen sind möglich. Das Pilotprojekt muss mindestens in einen von den angeführten Schwerpunkten fallen und einen innovativen Charakter aufweisen:

  • EnergieeffizienzRessourcennutzung für AlternativenergieForschung im Bereich Ressourcennutzung für AlternativenergieForschung für Speichermöglichkeiten im EnergiebereichSensibilisierung der Öffentlichkeit für EnergiesparmaßnahmenWissenschaftliche Begleitung von neuen Technologien im Bereich AlternativenergieÖffentlichkeitsarbeit im Bereich EnergieeffizienzKaskadische Nutzung
  • Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Umstellung auf alternative Energieformen

Bitte senden Sie das ausgefüllte Antragsformular sowie Ihre Unterlagen alsbald an folgende Adresse:

TOB - Technologieoffensive Burgenland GmbH
Marktstraße 3
7000 Eisenstadt


Mehr Informationen dazu finden Sie auf www.lev.at.






VTU bietet ausgezeichnete Wasseraufbereitung mit coolox®

VTU wurde am 22. März, dem Weltwassertag, mit dem Wasserland Steiermark Preis 2010 für seine innovative coolox®-Abwasserreinigung ausgezeichnet.

Die coolox®-Abwasserreinigung ist ein intelligentes Verfahren auf Basis von Advanced Oxidation Processes (AOP). Mittels intelligenter Kombination aus UV-Bestrahlung, elektrochemischer Behandlung und Katalyse werden auch persistente und toxische Schadstoffe ohne die Zugabe gefährlicher Chemikalien umweltfreundlich abgebaut. Verglichen mit anderen Verfahren zur Abwasserreinigung bringt coolox® bedeutende Vorteile: Während beispielsweise bei der Filterung die Schadstoffe nur abgetrennt werden und das Filtermaterial somit einer weiteren Behandlung bedarf, werden die Schadstoffe beim coolox®-Verfahren rückstandsfrei unschädlich gemacht und das Schadstoffproblem somit nachhaltig gelöst. Die Anwendungsgebiete für coolox®-Anlagen sind weitläufig, insbesondere kommen sie für die Aufbereitung problematischer Abwässer aus der chemischen und pharmazeutischen Industrie zum Einsatz. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.eco.at.





Binder+Co erhält Staatspreis für Innovation

Vor Kurzem wurde die Binder+Co AG für ihre innovative Technologie in der Aufbereitung von hitzebeständigen Sondergläsern mit dem Staatspreis Innovation in der Schönbrunner Orangerie prämiert. Die ECO WORLD STYRIA gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung.

Von 639 einreichenden Unternehmen wurde Binder+Co vor allem für ihre Vorreiterrolle im Recyclingmarkt ausgezeichnet. Weitere Informationen zum Gewinn des Staatspreises erhalten Sie auf www.eco.at.

Außerdem konnte Binder+Co im angespannten wirtschaftlichen Umfeld des abgelaufenen Geschäftsjahres ein solides Ergebnis vorlegen. Der Umsatz lag zwar mit EUR 63,13 Mio. um 14,1% unter dem Rekordwert von 2008, aufgrund der gesteigerten Ertragskraft gab das EBIT im Jahresvergleich jedoch nur um 7,5% nach. Mit EUR 49,83 Mio. fiel der Auftragseingang auf das Niveau von 2006 zurück (2008: EUR 85,25 Mio.).

Für 2010 erwartet das Management Umsatz- und EBIT-Werte, die dem Durchschnittsniveau der letzten drei Geschäftsjahre entsprechen. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Josef Binder hat neue Geschäftsführung

Seit März 2010 glänzt das Unternehmen BINDER aus Bärnbach mit einer neuen Geschäftsführung. Nach 27 Jahren Pionierarbeit im Heizanlagenbau hat Josef Binder senior sein Werk in die Hände seines Sohns Dipl.-Ing. Josef Binder gelegt. Er schließt an die bewährten Unternehmensziele an und entwickelt innovative Heizanlagen mit höchster Energieeffizienz und Bedienkomfort. Die Biomasse-Feuerungsanlagen von BINDER entsprechen internationalen Umweltstandards und sind nicht nur CO2-neutral, sondern mit neuester Technik feinstaubfrei (< 5 mg/Nm³). Mehr erfahren Sie auf www.eco.at.




ZT Lettner bietet neue internetbasierte Energieerhebung

Vom ZT-Büro für Energie- und Umwelttechnik, Dr. Lettner, wurde ein web-basiertes Erhebungstool erstellt, welches als Basismodul für die Erarbeitung von Gemeinde- bzw. Regionen-Energiekonzepten oder für die Erhebung der Nah-/Fernwärme (vor-)planungsgrundlagen dient.

Das Modul ist modulweise freischalt- und konfigurierbar und ermöglicht die komfortable elektronische Eingabe via elektronischer Internet-Datenbank mit umfangreichen Hilfe- und Erläuterungskommentaren. Die Datenbank kann kundenspezifisch oder gemeindeweit für die Erhebung freigeschalten werden. Sie liefert die Berechnungsgrundlagen für den üblicherweise erstgereihten Punkt innerhalb der Erstellung eines Energiekonzeptes - der Erarbeitung der gebäudeweisen Gesamtenergie- und Emissionsbilanz (Strom, Raumwärme, Warmwasser, Mobilität) mit Auswertung individueller, detailgenauer, spezifischer Energieeinsparungsvorschläge für alle ErhebungsteilnehmerInnen. Darüber hinaus ermöglicht die Datenanbindung eine raschere und kostengünstigere Abwicklung derartiger Energiekonzepte bzw. die effiziente Erfassung von Grundlagen für die Fernwärmeplanung und wird in der Folge auch die Umsetzungs- und Realisierungsbegleitung bzw. -steuerung ermöglichen.

Detaillierte Informationen zum Erhebungstool für Energie- und Fernwärmekonzepte finden Sie auf www.zt-lettner.at.





Stenum erzielt neue Ergebnisse für Abwärmenutzung im Niedertemperaturbereich

In der stahlverarbeitenden Industrie werden die im Strangguss erzeugten Knüppel in Drehherdöfen oder Hubbalkenöfen auf Walztemperatur erhitzt. Diese Öfen verfügen über eine rekupertive Vorwärmung der Verbrennungsluft, trotzdem entweicht das Ofenabgas noch bei einer Temperatur von ca. 300 °C. Als Alternative zur Auskoppelung der Wärme für andere Nebenprozesse können ORC-Anlagen zur Erzeugung von elektrischer Energie zum Einsatz kommen.

Eine detaillierte Prozess- und Energieanalyse sowie eine dynamische Simulation wurden durchgeführt. Im Rahmen der dynamischen Simulation wurde die Verfügbarkeit der thermischen Abwärmeleistung über den zeitlichen Verlauf, der Turbinenwirkungsgrad in Abhängigkeit der thermischen Leistung sowie die totalen Investitionskosten berücksichtigt. Als wirtschaftlichstes Anlagenkonzept wurde die kleinste ORC-Anlage mit einem Thermoöl-Wärmetauscher, welche auf die längsten Betriebsstunden im Bereich des höchsten Turbinenwirkungsgrads kommt, identifiziert. Eine durchgeführte Risikoanalyse hat gezeigt, dass die von der ORC-Anlage ausgehenden Risiken beherrschbar sind und dass keine negativen Rückwirkungen auf den Produktionsprozess zu erwarten sind. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Pink produziert neue 19kW Kältemaschine mit natürlichem Kältemittel

Mit wärmegetriebenen Kälteanlagen wird es möglich, Wärme auf einem Temperaturniveau von unter 100°C für die Erzeugung wertvoller Kälte zu verwenden. Besonders geeignet ist Wärme aus thermischen Solarkollektoren bzw. Abwärme aus zentralen oder auch dezentralen Kraftwerksprozessen (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung - KWKK). Auch die Verwendung von Biomasse ist natürlich möglich. In diesem Zusammenhang entwickelte die Firma Pink die neue Kältemaschine PinkChiller PC19, eine äußerst kompakte, warmwasserbetriebene Absorptionskältemaschine mit 19kW Nenn-Kälteleistung. Aufgrund der Verwendung des natürlichen Kältemittels R717 kann sie auch Sole mit Temperaturen von bis zu -10°C erzeugen. Dies eröffnet vor allem im gewerblichen und bäuerlichen Bereich interessante Möglichkeiten zur alternativen Kälteerzeugung.

Pink bietet weiter mit SolvisMax ein Produkt, welches Solar-Schichtspeicher, Wärmepumpe bzw. Gas- oder Ölkessel und legionellenfreie Wassererwärmung in einem Gerät vereint. Wenn die Sonne nicht scheint, wird nachgeheizt. Dafür ist der Brenner oder die Wärmepumpe direkt in den Speicher eingebaut und tritt bei Bedarf in Aktion. Nebenstehend kann auch mit Biomasse oder anderen Wärmequellen nachgeheizt werden. Pink GmbH bietet dieses komplette System in einer Einheit exklusiv in Österreich an. Mehr Informationen erhalten Sie auf www.pink.co.at oder unter info@pink.co.at.





Ökoplan startet mit CO2-Neutralität in Unternehmen

Die CO2-Neutralstellung von Betrieben nimmt in der Energiepolitik der Stadtgemeinde Hartberg einen wichtigen Stellenwert ein. Aus diesem Grund wurde für die Firma Stahl- und Fahrzeugbau Grabner eine Studie zur CO2-Neutralstellung des Unternehmens in Auftrag gegeben. Erstellt wurde diese Studie von der Stadtwerke Hartberg-Tochter Ökoplan. Die Finanzierung erfolgte durch die Steirische Wirtschaftsförderung SFG, die Stadtgemeinde Hartberg und das Unternehmen selbst.

Wesentliche Maßnahmen, mit denen eine rund 99-prozentige CO2-Neutralstellung erreicht werden können, betreffen u. a. den thermischen und solarthermischen Bereich, die Umstellung auf Biomasse, die Forcierung der Hybridmobilität und die Verwendung von CO2-neutralem Strom. Als eine der ersten konkreten Maßnahmen ist von der Stadtgemeinde die Errichtung eines Biomasse-Heizwerks geplant, an das die Firma Grabner angeschlossen werden soll. Mehr erfahren Sie auf www.oekoplan-hartberg.at.





Fernwärme Graz-Nord – Entscheidender Durchbruch

Die Gemeinde Judendorf hat vor kurzem als Maßnahme aus dem Energiekonzept die Nutzung der Abwärme der SAPPI Gratkorn beschlossen. Gleichzeitig ist es der Fernwärmegesellschaft Wärme Graz Nord in Kooperation mit der ecowatt GmbH gelungen, große Wärmeabnehmer wie die Reha-Klinik, das Gemeindeamt, die Volkschule, die Mehrzweckhalle und das Altenpflegeheim für das Projekt zu gewinnen. 2010 geht das innovative Umweltprojekt nach mehr als einem Jahr der intensiven Projektentwicklung an die Umsetzung. Der Betrieb soll bereits in der kommenden Heizperiode aufgenommen werden.

Bei SAPPI wird beinahe der gesamte Strombedarf aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen abgedeckt. Als Brennstoffe werden neben Gas und Kohle annähernd 50% erneuerbare Brennstoffe (flüssige und feste Biomasse) eingesetzt. Im Rahmen der RegioNext Kleinregion JEGG sollen in naher Zukunft das Fernwärmenetz in die Gemeinden Gratwein und Gratkorn verlängert werden.

Weitere Informationen unter www.waermegraznord.at oder www.ecowatt.at.





Neue Broschüre „Energieausweise erstellen“

Seit 2 Jahren gibt es in Österreich den neuen Energieausweis. Käufer oder Mieter einer Immobilie erhalten damit genaue Daten über die Bauweise, Konstruktion und die gebäudetechnische Ausstattung des jeweiligen Gebäudes. Leider gibt es bei der Erstellung von Energieausweisen noch immer Unsicherheiten und Unklarheiten, die zu falschen Ergebnissen führen können. Mit der Broschüre „Energieausweise erstellen" möchte der LandesEnergieVerein Steiermark diese weitgehend ausräumen.

Die Broschüre soll Energieausweis-Berechnern in der Steiermark bei der Erstellung ihrer Ausweise und Ermittlung der Eingabeparameter unterstützen. Damit soll eine einheitliche Qualität der Berechnungen erreicht und Unsicherheiten in der Auslegung der relevanten Normen und Dokumente gering gehalten werden.

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des LandesEnergieVereins.





e5: Zwei neue Gemeinden

Die Marktgemeinde Lebring-St. Margarethen und die Stadtgemeinde Mürzzuschlag sind Anfang 2010 dem e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden beigetreten.

Lebring-St. Margarethen hat mit der energieeffizienten Sanierung der Volksschule (Auszeichnung Sanierungskonzept 2009), der Umstellung der gesamten Straßenbeleuchtung sowie dem Jahr der erneuerbaren Energie Vorzeigeprojekte aufzuweisen.

Die Industriestadt Mürzzuschlag hat sich im Laufe der Jahre in Richtung Wohnstadt entwickelt, das Thema Umwelt ist dadurch wichtig geworden. Die Klimabündnisgemeinde hat ein Fernwärmenetz seit Beginn der 80er Jahre - derzeitiger Ausbaustand mit nachwachsenden Rohstoffen: 60%

Der LandesEnergieVerein als e5-Programmträger und die Betreuerorganisationen Grazer Energieagentur und Energieagentur Obersteiermark freuen sich auf die intensive Zusammenarbeit mit den neuen Gemeinden. In der Steiermark zählt man damit 13 e5-Gemeinden, österreichweit 83.

Weitere Informationen zum e5-Programm:www.lev.at undwww.e5-gemeinden.at





ECO nimmt mit neuer Strategie Kurs auf World`s Green Tech Valley

Beim jährlichen Umwelttechnik-Event in Graz, der ECO Zukunftswerkstatt, wurde die neue Strategie der ECO WORLD STYRIA bis 2015 vorgestellt. So sollen die Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf Basis der bestehenden Platzierung als weltweiter Nr. 1 Cluster zunehmend ein globales „Green Tech Valley" mit der höchsten Dichte an Technologieführern formen.

Bernhard Puttinger, Geschäftsführer der ECO WORLD STYRIA stellte die neue Strategie 2010-2015 vor, mit der die steirische Energie- und Umwelttechnik weiterhin auf Erfolgskurs gehalten wird. Der Fokus liegt auf fünf strategischen Hebeln wie Stärkung des F&E-Profils, Umsetzung technologischer Exzellenzprojekte und Forcierung von technologischen Quereinsteigern in die Umwelttechnik. Damit soll die Zahl der globalen Technologieführer verdoppelt und 20 Tausend Beschäftigte in Green Tech Jobs bis 2015 erreicht werden.

Mit beeindruckender Dynamik entwickelten sich die Unternehmen in der ECO WORLD STYRIA in den letzten Jahren zu einem Netzwerk von über 150 Unternehmen mit einem Umsatz von rund 5 Milliarden Euro, davon 2,7 Mrd. € Umwelttechnik-Umsatz. Mit insgesamt knapp 80 Prozent Exportanteil stoßen die Unternehmen in alle Regionen der Welt vor.





ECO-Nachlese zur Zukunftswerkstatt 2010

Am Mittwoch, 14. April fand in der Alten Universität Graz die 7. ECO Zukunftswerkstatt zum Thema "Let´s improve the Greentech World" statt. 200 TeilnehmerInnen feierten gemeinsam mit ECO WORLD STYRIA den 1. Platz in der Reihung der weltbesten Greentech-Cluster durch das amerikanische Investoren-Netzwerk der Cleantech Gruppe. Landesrat Christian Buchmann, Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker, der Umwelt-Innovations-Forscher Klaus Rennings vom ZEW und der Leiter von Siemens Energy Österreich Hermann Brugger gaben Impulse für den Ausbau von Technologieführerschaft und Innovationsstärke. Moderator Mario Bottazzi riss die TeilnehmerInnen mit seinem ECO-Song von den Stühlen. Die Vorpremiere des neuen Films "Die 4. Revolution" durch die Produzentin Irja Martens kam sehr gut an. Die TeilnehmerInnen bewerteten den Abend mit der Note von 1,4 als sehr gut. Die Videonachlese finden Sie auf  www.eco.at/zukunftswerkstatt.

Vor der Zukunftswerkstatt fand die Auftaktveranstaltung „Impulse für die Wirtschaft durch regenerative Energie" - organisiert von der Firma Brunel in Kooperation mit der ECO WORLD STYRIA - statt. Sieben Unternehmen, wie PV Products, Paugger GmbH, Fronius International GmbH, SFG - Steirische Wirtschaftsförderung sowie Brunel Austria GmbH und Alumati Aluminiumservice GmbH haben sich und ihre Innovationen den 36 interessierten TeilnehmerInnen präsentiert.




ECO-Veranstaltung "Näher am Kunden"

Marken setzen sich in unseren Köpfen fest, und sind sie einmal dort, nur mehr schwer zu entfernen. Dem Thema „Marke - Näher am Kunden" widmet sich die Fast Forward Veranstaltung am 15. Juni 2010 bei der ECO WORLD STYRIA im Impulszentrum Graz West. Freuen Sie sich auf Referenten wie Franz Hirschmugl vom Institut für Markenentwicklung Graz, Komptech-Geschäftsführer Josef Heissenberger sowie Dr. Ute Könighofer von der Fa. Ukcom. Spannende Vorträge wie z. B. „Wem gehört die Marke?", „Der Praxisfall: Die Marke Komptech" und „Kundenzufriedenheit in bewölkten Zeiten" erwarten Sie. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.eco.at. Anmelden können Sie sich ab sofort auf www.eco.at oder per E-Mail an office@eco.at.




Reichen Sie zum Umweltschutzpreis des Landes Steiermark ein

Seit dem Jahr 1976 vergibt die Steiermärkische Landesregierung den Umweltschutzpreis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes. Das Thema des Umweltschutzpreises 2010 lautet: Klimaschutz. Projekte, die einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten, können ab sofort eingereicht werden. Folgende Bereiche werden dabei angesprochen:

  • Energieeinsparung
  • Einsatz von erneuerbaren Energieträgern
  • Klimafreundliche Mobilität
  • Verbesserung der Energieeffizienz
  • Nachhaltige Landwirtschaft
  • Schutz der Biosphäre

Die Verleihung des Preises findet im September statt und erfolgt durch Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Einreichfrist ist der 30. Juni 2010. Nähre Informationen finden Sie auf dem Portal der Umweltinformation Steiermark.






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