< NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

April 2011

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



Klima- und Energiefonds Jahresprogramm 2011

Am 7. März 2011 präsentierte der Klima- und Energiefonds sein Jahresprogramm 2011, zusammengefasst wie folgt:

  • Programmlinie Forschung: Die Themenfelder des Programms „Neue Energie 2020" umfassen die Bereiche: Smart Energy F&E, Energieeffizienz, Erneuerbare Energieträger, Entscheidungsgrundlagen für die österreichische Technologie-, Klima- und Energiepolitik und Ausbildung - Bildung - Bewusstseinsbildung, Technologietransfer.
    Smart Energy Demo - FIT for SET ist neu in der Programmlinie und fördert Pilotprojekte für intelligente Musterregionen, Städte oder Energienetze.
    Weiters wird auch das „Austrian Climate Research Program" fortgesetzt.
  • Programmlinie Verkehr: Die Programme „Modellregionen" und „Leuchttürme der E-Mobilität" werden fortgeführt. Weitere Themen sind: Multimodale Verkehrssysteme, Sanfte Mobilität, Innovationen für grüne und effiziente Mobilität (ITS4-Aktionsplan) und Anschlussbahnförderung.
  • Die Programmlinie Markteinführung und Marktdurchdringung setzt folgende Schwerpunkte: Mustersanierungsoffensive, Modellregionen, Erneuerbare Energie (Solare Großanlagen, Photovoltaik, Austausch fossiler Heizsysteme), Energieeffizienz in KMU und in der Landwirtschaft, und allgemeine Projekte.

Das Fördervolumen für 2011 liegt bei 147 Millionen Euro, die erste Ausschreibung - Photovoltaik - läuft bereits.





Forschungspreis - Ausschreibung Land Steiermark 2011

Das Land Steiermark will mit der Ausschreibung des Forschungspreises für Simulation und Modellierung WissenschafterInnen verstärkt zu Leistungen in den Bereichen „Grundlagenforschung" und „wirtschaftliche Anwendung" dieses Wissenschaftszweiges anregen und vor allem den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Dazu wird der Preis in drei Kategorien ausgeschrieben:

  • Grundlagenforschung und/oder universitäre Forschung (dotiert mit € 8.000)
  • Wirtschaftliche Anwendungen (dotiert mit € 5.000)
  • Nachwuchsförderung (dotiert mit € 3.000)

Die Einreichung der Bewerbungsunterlagen hat bis spätestens 18. Mai 2011 zu erfolgen.

Hervorragende Leistungen in allen Wissenschaftsdisziplinen, die die politische, geisteswissenschaftliche und technologische Gesellschaftsentwicklung der Steiermark fördern und im Sinne des Joanneischen Gedankens voranbringen, werden über den Erzherzog-Johann-Forschungspreis ausgezeichnet (dotiert mit € 10.900). Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 25. Mai 2011.

Mehr Informationen zur Ausschreibung finden Sie auf der Homepage der Abteilung 3 des Landes Steiermark.





Life+ - Call for Proposals 2011 eröffnet

Die EU Kommission hat am 26.2.2011 ihre jährliche Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur Finanzierung durch das europäische Finanzierungsinstrument LIFE+ veröffentlicht.  Insgesamt stehen 267 Mio. Euro in Form von Kofinanzierungsmitteln (in der Regel 50% der zuschussfähigen Kosten) für Finanzhilfevereinbarungen zur Verfügung, davon sind 5 Mio. Euro für Österreich vorgesehen. Das LIFE+-Programm ist in drei Teilbereiche untergliedert:

  • Natur und biologische Vielfalt - Projekte zur Verbesserung der Erhaltung gefährdeter Arten und Lebensräume.
  • Umweltpolitik und Verwaltungspraxis - Innovative Vorhaben und Pilotprojekte, die zur Entwicklung politischer Konzepte, Technologien, Methoden und Instrumente in zahlreichen Bereichen, beitragen.
  • Information und Kommunikation - Projekte in Zusammenhang mit Kommunikations- und Sensibilisierungskampagnen zu Fragen des Umwelt- und Naturschutzes.

Die Antragsunterlagen für 2011 stehen auf der Webseite der Europäischen Kommission als Download zur Verfügung. Anträge sind bis zum 18. Juli 2011 bei den nationalen Kontaktstellen einzureichen.





1. Vernetzungsworkshop „Road Map – Neue Mobilität in der Steiermark“

Am 10. März 2011 hat mit großem Erfolg und über 100 TeilnehmerInnen der 1. Vernetzungsworkshop zum Thema „Road Map – Neue Mobilität in der Steiermark“ stattgefunden. Ziel war die Vernetzung der steirischen Stakeholder. Hochkarätige Expertinnen und Experten lieferten eine Reihe spannender Beiträge zur Entwicklung der Elektromobilität und zur Forcierung einer integrierten Mobilität. Darüber hinaus wurden zwei durch das Land Steiermark geförderte Projekte vorgestellt: 

  • Die Steirische Elektromobilität im Jahr 2020
  • Integration der Elektromobilität in die städtische und regionale Mobilität in der Steiermark - Unterstützung der Elektromobilität Road Map und Vernetzung der Regionen (INTELEKT)

Die Veranstaltung hat auf Einladung des Landesenergiebeauftragten DI Wolfgang Jilek stattgefunden und wurde von der JOANNEUM RESEARCH und der Grazer Energieagentur organisiert. Mitveranstalter waren die Holding Graz und die Stadt Graz. Unterstützung erfuhr die Veranstaltung seitens des Landes Steiermark, der Energie Graz und der Energie Steiermark. Zum Download der Vorträge klicken Sie hier.





Thermische Solaranlagen im Objektbau – neuer Leitfaden

Dieser Leitfaden gibt praktische Tipps zu Planung, Umsetzung und Betriebsführung von Solarwärmeanlagen im Objektbau. Er wurde im Rahmen des Forschungsprojektes „Solareffizient - Große Solarwärmeanlagen unter der Lupe" im Rahmen des Klima- und Energiefonds unter Leitung der AEE-INTEC erstellt und kann auch über des klima:aktiv Programm „Erneuerbare Wärme" bezogen werden.

„Thermische Solarsysteme sind mittlerweile zu einem fixen Bestandteil in der Wärmeversorgung von Objektbauten geworden. Entscheidend für diese Entwicklung ist einerseits die hohe Akzeptanz von Solarenergienutzung bei den Anwendern und andererseits die hohe Leistungsfähigkeit von thermischen Solarsystemen, was sich angesichts der Entwicklung bei den Preisen für fossile Energieträger unmittelbar in betriebswirtschaftlichen Vorteilen niederschlägt. Um das viel versprechende Marktwachstum bei den beschriebenen neuen Anwendungen beizubehalten bzw. weiter auszubauen, bedarf es einer gesicherten Umsetzung von qualitativ hochwertigen Systemen. Genau an dieser Stelle setzte das gegenständliche Projekt an."





Zündstoff für innovative Cleantech Lösungen

Anlass gibt es genug, neuen, innovativen Energiesystemen endlich mehr Platz zu machen. Der steirische Umwelttechnik Cluster ECO WORLD STYRIA, die TU Graz und die Industriellenvereinigung Steiermark versammelten daher kürzlich über 70 EntwicklungsleiterInnen aus Unternehmen und Forschung zur Auftaktveranstaltung des künftig regelmäßig stattfindenden „Cleantech Innovators Club" in der Aula der Technischen Universität Graz. Praxisbeispiele und bewusst willkürliches Zusammensetzen von Diskussions-Gruppen sollen zum Querdenken und zu ungeahnten Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wirtschaft und Forschung führen. Und schon dieses erste Treffen machte das Potenzial, die Kompetenz und auch den Kooperationswillen spürbar. Die hochrangig besetzten Diskussionsrunden zwischen den Technologieunternehmen sowie Forschern der TU Graz, der Montan Universität Leoben, Joanneum Research, der Karl-Franzens Uni Graz und der Kompetenzzentren drehten sich um Themenkreise wie Ressourceneffizienz, Smart Cities, waste/fuel to energy, innovative Fassaden, Chancen aus dem Klimawandel und mehr. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Neue Anwendungen von Naturmineralen für Biogas, Kunststofftechnik und Humantechnologie

Themenschwerpunkte der Plattform mit dem Titel „Klinoptilolith das Naturmineral des 21. Jahrhunderts?" waren die Wirkungsweise der Migulatoren des Unternehmens IPUS sowie deren Anwendungsmöglichkeiten. In Vorträgen von Experten aus Österreich, Deutschland und Bulgarien wurde die Wirkungsweise von Klinoptilolith im Bereich Biogas, Kunststofftechnik und Humantechnologie erläutert.

Diese Auftaktveranstaltung fand in Anwesenheit von Landesrat Dr. Christian Buchmann und Rektor Univ.-Prof. Dr. Sünkel statt, und bildete eine Plattform für F&E Netzwerk, Kooperationen, Meinungs- und Informationsaustausch. Den über 100 TeilnehmerInnen wurde im Zuge der Veranstaltung das attraktive Potenzial dieses Naturmaterials näher gebracht. Weitere Informationen finden Sie auf www.ipus.at.






Österreichs größte Photovoltaik-Anlage in Mureck

Am 2. April wurde die SEBA Mureck - die SonnenEnergieBürgerInnenAnlage - offiziell in Betrieb genommen. 250 Haushalte werden mit 1.050 kWp Sonnenstrom von der „eigenen" Photovoltaik-Anlage versorgt. Die BewohnerInnen der steirischen Region um Mureck sind Teilhaber und Benutzer diese Energieanlage. Ein weiterer Ausbau der Anlage ist bereits in Gange. Die Leistung soll auf 2.000 kWp verdoppelt werden und neben mehr Haushalten auch Elektro-Fahrzeuge mit Sonnen-Strom versorgen. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf www.sebamureck.at.





ACC Austria GmbH mit dem Staatspreis Innovation ausgezeichnet

Auch 2011 kommt das innovativste Unternehmen Österreichs aus der Steiermark. Die ACC Austria GmbH, die im vergangenen Jahr den Fast Forward Award, den Wirtschaftspreis des Landes Steiermark gewann, wurde von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner mit dem Staatspreis Innovation 2011 ausgezeichnet. ACC Austria setzte sich, mit einem zweiten Mit-Sieger, bei 614 eingereichten Projekten durch.

Das Forschungs- und Entwicklungszentrum der ACC Austria in Fürstenfeld sicherte sich den Staatspreis mit dem weltweit einzigartigen Kühl-Kompressor "Delta". Das Herzstück jedes Kühl- und Gefrierschrankes ist kleiner, effizienter und kostengünstiger. Gleichzeitig wird der kältetechnische Wirkungsgrad um ca. 15 Prozent verbessert und somit Energiekosten eingespart.

Seit 2000 konnten fünf weitere steirische Unternehmen den Staatspreis Innovation gewinnen: die Infineon Technologies GmbH (2000), die CNSystems Medizintechnik GmbH (2002), die EPCOS OHG (2003), die EFKON AG (2005) und die Binder + Co AG (2009).

Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





BIOS neue KWK-Technik mit Biomasse und Solar

Im dänischen Marstal wird derzeit im Rahmen des europäischen Demonstrationsprojektes SUNSTORE 4 von einem internationalen Firmenkonsortium ein vielseitig anwendbares und effizientes Fernwärmesystem errichtet. Die Anlage basiert auf einem Hybridsystem von Biomasse und Solar unter Einbindung eines Langzeitwärmespeichers, eines Organic Rankine Cycle (ORC) zur Stromproduktion sowie einer Wärmepumpe mit CO2 als Arbeitsmittel. Die Grazer Firma BIOS BIOENERGIE SYSTEME GmbH ist dabei für die Planung und die optimierte Integration der Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplung in das Gesamtsystem verantwortlich. Es sollen rund 32.000 MWh/a Fernwärme und 3.000 MWh/a an Strom produziert werden. Ein Energiemanagementsystem entscheidet über den optimalen Einsatz der Biomasseanlage. BIOS wird weiters auch CDF (Computational Fluid Dynamics) Simulationen zur effizienten Emissionsreduktion durchführen.

Mehr erfahren Sie in der nächsten Ausgabe des ECO WORLD Magazines. Bestellen Sie das kostenfreie Magazin bei office@eco.at.





Neuer e-monitorX sorgt für Effizienz in Filial-Immobilien

Mit dem Eigenprodukt e-monitorX der Hereschwerke Automation GmbH etabliert sich ein neuartiges Business Monitoring- und Management-Tool für Filialbetriebe und andere geografisch verteilte Immobilienobjekte.

e-monitorX unterstützt dabei Prozesse rund um Bau, Wartung und Unterhalt und den energieoptimierten Betrieb von Standorten, auch unter Einsatz alternativer Energiesysteme. Es dient als „Middleware" zur Verbindung bislang völlig inkompatibler Systeme wie Gebäudeleittechnik und kommerzieller Software. Eine webbasierte Benutzeroberfläche ermöglicht Datenzugriff und eventuell notwendige Steuerungseingriffe auch von mobilen Endgeräten.

In Kooperation mit Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer-Institut und namhaften Industrieausrüstern wie der AutomationX GmbH entstanden zahlreiche Innovationen. Die Einbindung von Wetterprognosen sorgt beispielsweise für die optimierte Regelung der Klimatechnik, als auch für den zeitgerechten Winterdienst und die Schadensvermeidung an Außenanlagen bei Unwettern. Lesen Sie mehr auf www.eco.at





Saubermacher macht Recycling erlebbar

In Kooperation mit „Erlebniswelt Wirtschaft - made in Styria" bietet die Saubermacher Dienstleistungs AG in Kürze die Möglichkeit, mehrere Standorte des Unternehmens hautnah und anschaulich zu erleben.

Das neue Headquarters „EcoPort" ist eines von wenigen Bürogebäuden mit klima:aktiv Zertifizierung. Erfahren Sie alles über die innovative, energieeffiziente Gebäude-Technik. In der Puchstraße betreibt Saubermacher die einzige automatische Abfall-Sortieranlage der Steiermark. In Unterpremstätten wird eine Anlage für die Verwertung von Bildschirmen, Kühl- und Gefriergeräten sowie Elektrokleingeräten betrieben. In Retznei werden heizwertreiche Abfälle aufbereitet und zu qualitativ hochwertigem Ersatzbrennstoff, sogenanntem ASB, für die Zementindustrie verarbeitet. Erfahren Sie mehr über die Firmenbesichtigungen auf www.eco.at.

Saubermacher Dienstleistungs AG konnte 2010 seinen Erfolgskurs als führendes Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen in Österreich weiter fortführen. Firmengründer und CEO Hans Roth sieht dafür mehrere Gründe: „...Wir setzen konsequent auf Innovation und wenden umfangreiche Mittel für Forschung & Entwicklung auf, wir erschließen regelmäßig neue Märkte in CEE, und wir investieren laufend in neue Anlagen. Und was vielleicht das Wichtigste ist: Wir bekennen uns seit der Unternehmensgründung Ende der 1970er Jahre zu unserer sozialen Verantwortung und zu nachhaltiger Unternehmensführung." Erfahren Sie mehr über die Unternehmens-Bilanz auf www.eco.at.





E-Spot „elektromobilisiert“ die Steiermark

Die von Elsta Mosdorfer entwickelte Stromtankstelle „e-spot" elektromobilisiert die Steiermark. Zahlreiche „e-spots" sind bereits in Betrieb und weitere konkrete Projekte geplant. Zu den ersten Kunden zählte das steirische Energieversorgungsunternehmen Energie Steiermark. Aktuell können Elektroauto-, Elektrofahrrad- oder Segway-Besitzer ihre Batterien an „e-spots" aufladen. Neben Energieversorgungsunternehmen kann die Stromtankstelle auch für Gemeinden, die Tourismusbranche und Industriebetriebe interessant sein.

Ein Unterschied zu anderen Stromtankstellen liegt in der Verwendung eines speziellen glasfaserverstärkten Verbundwerkstoffs, der höchste elektrische Sicherheit garantiert. Durch ein Norm-Vorzählerteil eignet sich der „e-spot" für die einfache, direkte Integration in EVU Netze. Weiters ist nicht nur ein individuelles Branding des „e-spots" möglich, sondern auch Werbung und Ankündigungen über das integrierte Touch Panel.

Für Ing. Franz Leinholz ist allerdings klar: „Elektromobilität macht nur Sinn, wenn Stromtankstellen mit Alternativenergie aus zum Beispiel Photovoltaikanlagen oder Windparks gespeist werden." Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Neue "v-box" ermöglicht hocheffiziente Lüftung bereits in Kleinstwohnungen

Singlehaushalte nehmen europaweit zu. Mit der "v-box" hat drexel und weiss energieeffiziente haustechniksysteme gmbh erstmalig eine Möglichkeit geschaffen, bereits sehr kleine Wohnungen hocheffizient zu lüften - ganz ohne Ventilator.

Das Platz sparende Gerät ergänzt die semizentrale Passivhaus- und Lüftungstechnik von drexel und weiss für den Geschosswohnbau. Semizentral deshalb, weil die Lüftung samt Wärmerückgewinnung zentral für einen ganzen Wohnblock erfolgt, die Regulierung der Lüftung, Heizung und Warmwasser Bereitstellung aber mittels der "v-box" direkt in den einzelnen Wohneinheiten stattfindet. Im Gegensatz zu konventionellen Volumenstromreglern arbeitet die "v-box" ohne energieaufwendigen Vordruck. Auf Grund des neuen Messverfahrens wird auch kein Filter benötigt, was Geld und Arbeit spart. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.






Energieeffizienzplan 2011 – Vorschläge von Maßnahmen aber keine rechtsverbindlichen Zielvorgaben

Die EU hat sich das Ziel gesetzt, die Energieeffizienz bis 2020 um 20% zu steigern. Der neue Energieeffizienzplan 2011 kündigt nun Maßnahmen an, die Europa die Erreichung dieses indikativen Ziels ermöglichen sollen.

Schwerpunkt des Plans sind Instrumente, die die Sanierung öffentlicher und privater Gebäude in Gang setzen und die Energieeffizienz der darin verwendeten Komponenten und Geräte verbessern sollen. Vor allem der öffentliche Sektor soll durch die Anhebung der Sanierungsrate auf 3% pro Jahr und Einführung von Energieeffizienzkriterien für öffentliche Beschaffung eine Vorbildfunktion übernehmen. Die Einsparungen in der Industrie möchte man durch Energieeffizienz-Anforderungen an Industrieausrüstungen, bessere Information von KMU und Energie-Audits sowie Energiemanagement-Systeme und eine Verbesserung des Wirkungsgrades der Strom- und Wärmeerzeugung erreichen.

Die im Effizienzplan vorgelegten Vorschläge sind für die Mitgliedstaaten nicht verbindlich. 2013 wird die Kommission eine Bewertung der erzielten Ergebnisse vorlegen und bei Gefährdung der Zielverfehlung rechtsverbindliche nationale Zielvorgaben für 2020 vorschlagen.





Betriebliche Förderung für Umstellung auf LED-Beleuchtung und energieeffiziente Antriebe

Bis zum 31. Dezember 2012 setzt die Umweltförderung im Inland zusätzliche Energieeffizienzschwerpunkte bei Beleuchtung und Antrieben.

Im Rahmen des Förderschwerpunkts "Beleuchtungsumstellung auf LED-Systeme" werden der Austausch konventioneller Leuchtmittel und Leuchten gegen LED-Systeme sowie Lichtsteuerungssysteme in Kombination mit LED-Beleuchtungssystemen (Mindestleistung geförderter Systeme: 1,0 kW) gefördert.

Der Schwerpunkt "Umstellung auf energieeffiziente Antriebe" fördert den Austausch bestehender Motoren durch Standardnormmotoren zumindest der Energieeffizienzklasse IE 3. Auch die Nachrüstung von Drehzahlregelungen bei bestehenden Anlagen wird gefördert (Mindestleistung geförderter Systeme: 30kW).

Beide Förderungen sind auf maximal 30 Prozent der umweltrelevanten Investitionskosten begrenzt. Die Zielgruppe sind Unternehmen. Die Abwicklungsstelle der Förderung ist die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC)





Kriterienkatalog „Bürogebäude-Sanierung“

Der Gebäudestandard des klima:aktiv Programmes bauen & sanieren ist ein Qualitätsnachweis für Gebäude, die Kriterien zur Energieeffizienz, Ökologie und Behaglichkeit auf höchstem Niveau einhalten. Dem Gebäudestandard liegen Bewertungskategorien zugrunde, die im Kriterienkatalog definiert sind.

Seit Februar 2011 ist nun auch eine Bewertung für die Sanierung von Bürogebäuden möglich. Den neuen Kriterienkatalog für "Bürogebäude Sanierung" finden sie unter www.klimaaktiv.at

Beim Gebäudestandard für die Wohngebäudesanierung wurden, wie beim Wohngebäude Neubau-Katalog, die Auszeichnungsstufen klima:aktiv Gold, Silber und Bronze eingeführt. Damit ist für alle Wohngebäude eine einheitliche und übersichtliche Bewertung möglich. Auch diesen aktualisierten Katalog „Wohngebäude Sanierung" finden Sie auf oben genannter Seite.

In der Steiermark ist der LandesEnergieVerein Regionalpartner des Programmes.
(DI Heidrun Stückler, 0316 877 5455, h.stueckler@lev.at)





"Fast Forward Award" und "Staatspreis Innovation" mit neuem Sonderpreis im Energiebereich

Die Gewinner des Fast Forward Awards, des Wirtschaftspreises des Landes Steiermark, werden auch für den Staatspreis Innovation nominiert. Dieses Jahr wird es eine eigene Kategorie namens „VERENA" für Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in den Bereichen Energieeffizienz/-management, Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Smart Grids, Elektromobilität, innovative Elektrizitäts- und Energiesysteme & Erneuerbare Energien geben.

Der „Fast Forward Award" wird an jene steirischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen vergeben, die im letzten Jahr eine ganz besondere Innovation entwickelt und auf den Markt gebracht haben. Als Preis winken in jeder der fünf Kategorien 10.000 Euro, eine Trophäe sowie Unternehmensporträts im ORF-Fernsehen und in der Kleinen Zeitung.

Einreichungen zum Fast Forward Award und damit auch die Chance für den Staatspreis Innovation nominiert zu werden, sind auf www.sfg.at möglich. Anmeldeschluss ist der 22. April 2011.





ECO Zukunftswerkstatt – Wie zukunftsfähig ist Ihre Technologie?

Auch wenn die Zukunft immer vor uns liegt: In einer Woche ist sie bereits Vergangenheit! Denn unsere Zukunft findet am Mittwoch, dem 13. April 2011 statt. Da lädt die ECO WORLD STYRIA gemeinsam mit Herrn Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann zur Zukunftskonferenz nach Graz und verspricht Einblicke in die Energie- und Umwelttechnik von morgen:

Was wird in vier bis fünf Jahren up to date sein? In welchen Bereichen der Energie- und Umwelttechnik gelingen bahnbrechende Durchbrüche? Und wo stehen Sie mit Ihrer Technologie in fünf Jahren?

Impulse, Anregungen und Ausblicke gewähren dabei Prof. Dr. Rolf Kreibich, Geschäftsführer des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (D) sowie Mitglied des World Future Council, DI Andreas Gerstenmayer, Vorstandsvorsitzender von AT&S, Dr. Manfred Stadlbauer, Geschäftsführer der Technologiefrüherkennungs-Agentur Techmeter sowie Urs Heutschi, Herausgeber des Magazins „Umweltperspektiven" (CH).

Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf www.eco.at.





Technologie-Roundtables machen aus Ideen Projekte

Bereits 7 Technologie-Roundtables fanden 2011 unter Organisation der ECO WORLD STYRIA statt. In diesen kleinen, informellen Treffen von Experten werden aktuelle Projektideen diskutiert und daraufhin neue Technologie-Entwicklungs-Projekte angestoßen.

Kürzlich fand gemeinsam mit zwei Experten von Joanneum Research ein solcher Technologie-Roundtable zum Thema Einsatz von RFID, NFC und intelligentem Internet im Stoffstrommanagement statt.

Nach einem Erfahrungsaustausch über bereits bestehende Anwendungsfelder wurden neue, potenzielle Ideen für weitere Einsatzgebiete diskutiert. Dabei kristallisierte sich eine interessante Verwendungsmöglichkeit von RFID als Informationsträger heraus, die von einem ECO-Unternehmen in den nächsten Wochen analysiert wird.

Ihre Ideen für einen speziellen Technologie-Roundtable oder Ihre Suche nach neuen Anwendungsmöglichkeiten nimmt Herr Ing. Georg Pöschl bei ECO WORLD STYRIA gerne entgegen, Tel. +49 316 407744-13.





Fachtagung: Über den richtigen Umgang mit Baurestmassen

Trotz erheblicher Deponiekosten und der Einhebung eines Altlastensanierungsbeitrages werden in der Steiermark große Mengen von Baurestmassen abgelagert. Der Bauwirtschaft entgehen dadurch große Mengen wertvoller, aufbereiteter Sekundärrohstoffe. Abhilfe schafft eine umfassende Abbruchplanung. Der Einsatz von Recyclingbaustoffen aus aufbereiteten Baurestmassen stellt die Unternehmen jedoch auch vor Herausforderungen. Diese können den Bestimmungen des Altlastensanierungsgesetzes unterliegen, über die vielfach Unklarheit herrscht.

Die hohe Aktualität des Themas wurde anlässlich der Fachtagung „Über den richtigen Umgang mit Baurestmassen" am 24. März 2011 im Messecenter Graz durch die Teilnahme von mehr als 600 Tagungsbesuchern eindrucksvoll bestätigt. Mit einem Programm, das den Bogen von praxisorientierten Informationen, der Planung eines Abbruchvorhabens über die Bauverhandlung bis hin zum Abbruch eines Gebäudes und der Aufbereitung, Verwertung oder Beseitigung der anfallenden Abfälle spannt, wurden Unternehmer sowie Vertreter von Verbänden und Verwaltung mit aktuellen Informationen versorgt.

Geplant und durchgeführt wurde die Veranstaltung in Kooperationen vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung, FA 19D Abfall- und Stoffflusswirtschaft. Lesen Sie mehr auf www.abfallwirtschaft.steiermark.at.






Hinweis:
Möchten Sie den NEWsletters nicht mehr beziehen - so klicken Sie hier zum Abbestellen.
Sie haben wiederum jederzeit die Möglichkeit den NEWsletter neu zu abonnieren. Impressum: