Mai 2010

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



8 neue EU-Calls für Energieprojekte

Am 30. Juli 2010 werden 8 neue Ausschreibungen  im 7. EU-Rahmenprogramm eröffnet:

  • FP7-ENERGY-2011-1: allgemeine Ausschreibung, die auf langfristige Forschung fokussiert
  • FP7-ENERGY-2011-2: allgemeine Ausschreibung, die auf kurzfristige Forschung fokussiert
  • FP7-ENERGY-2011-JAPAN: eine mit Japan abgestimmte Ausschreibung in der Photovoltaik-Technologie
  • FP7-OCEAN-2011: Ausschreibung mit den Themen Meeresforschung, Nahrung, Landwirtschaft und Fischerei, Biotechnologie und Transport 
  • FP7-ENERGY-2011-EXCHANGE: Ausschreibung für internationalen Austausch von Forschungspersonal im Bereich der Energieforschung (USA und Japan) 
  • FP7-2011-NMP-ENV-ENERGY-ICT-EeB: Ausschreibung für energieeffiziente Gebäude im Rahmen des EU-Wiederherstellungsplans
  • FP7-NMP-ENERGY-2011: gemeinsame Ausschreibung mit Thema 4 zu Nanowissenschaften, Nanotechnologien, Materialien und neue Produktionstechnologien von Photovoltaik-Zellen
  • FP7-ERANET-2011-RTD: Ausschreibung ERA-NETs gemeinsam mit anderen FP7-Themen
Um die Vorbereitung von Anträgen zu unterstützen, gibt es einen Informations-Tag am 8. Juli 2010 in Brüssel. Die FFG plant eine Informationsveranstaltung am 29. Juni 2010 in Wien. NOEST berät Sie gerne über weitere aktuelle EU-Ausschreibungen ausserhalb des Rahmenprogramms.




FH Joanneum bringt Sonnenstrom ins Auto

Die FH JOANNEUM hat die Aufgabe übernommen, den Ertrag von Photovoltaikmodulen am E3Car, Europas größtem Forschungsprojekt für Elektrofahrzeuge, Demonstrator auf Zellebene zu optimieren, um mit einem Maximum an Solarenergie Komponenten der Bordelektronik betreiben zu können. Auf diese Weise wird die Fahrzeugbatterie entlastet und das Auto kann bis zu 2000 km höhere Reichweiten pro Jahr erzielen.

Das Hauptproblem, das die Elektronik-ExpertInnen zu lösen haben, ist eine spezifische Eigenheit von Photovolatikanlagen: Bei seriell geschalteten Solarzellen können selbst kleinflächige Abschattungen auf einzelnen Zellen die Leistung des ganzen Solarmoduls zum Einbruch bringen. Da am Auto die Solarzellen häufigen Licht-Schattenspielen ausgesetzt sind, ergibt sich eine Ertragsminderung bereits durch die Krümmung der Oberfläche. Daher wurde im Rahmen des E3Car eine integrierte Schaltung entwickelt, die das 'Maximum Power Point Tracking' elektronisch für kleine Zellgruppen erledigt und mehrfach im Modul integriert werden kann. Dadurch kann aus leistungsschwachen Solarzellen immer noch das Maximum an Leistung heraus geholt werden. Lesen Sie mehr auf ww.eco.a
t.





Kleinstbiogasanlagen – ExpertInnen-Stammtisch des NOEST

Das NOEST veranstaltet gemeinsam mit den Partnern arge kompost und biogas und der Landwirtschaftskammer Steiermark einen ExpertInnen-Stammtisch zum Thema „Biogaskleinstanlagen – veraltetes Konzept oder Zukunftstechnologie?“ am 17. Juni 2010 in Irdning. Referenten aus Wissenschaft und Praxis werden gemeinsam mit den Teilnehmern diese Frage bearbeiten. Biogas-Kleinstanlagen haben ein großes Potential, welches bis dato kaum genutzt wird. Die Besichtigung einer Anlage rundet das Programm ab.

Lesen Sie mehr auf www.noest.or.at. Um Anmeldung bis 11. Juni wird gebeten.




Stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe – 2 neue Studien

Im Rahmen des klima:aktiv Programms nawaro markt wurde kürzlich die Studie „Stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe in Österreich“ fertig gestellt. Die Studie stellt die Situation der Nawaro's hinsichtlich ihrer Umsetzung in der Verarbeitung in Produkten dar. Erhoben wurden die involvierten Akteure entlang der Wertschöpfungskette, von der Forschung bis zur Verarbeitung und der Vermarktung. Für die im Rahmen der Studie identifizierten Hemmnisse und Engpässe wurden Strategien für die Überwindung entwickelt.

Im Ergebnis der Erarbeitungen steht ein Konzept für die Leitlinien des Programms nawaro markt, welches eine Vision für die stoffliche NAWARO-Nutzung in Österreich vorgibt. Die Studie ist ab sofort über das klima:aktiv Programm-Management auf Anfrage erhältlich!

Weiters hat das deutsche nova-Institut vor kurzem eine Studie mit dem Titel „Neubewertung der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe“ veröffentlicht. Lesen Sie mehr auf www.noest.or.at.





Neueste Entwicklungen beim Anbau von Energiepflanzen

Im November 2009 fand in Berlin das 2. Symposium Energiepflanzen statt. Teilnehmer und Referenten aus Forschung, Politik, Praxis und Naturschutz diskutierten über innovative Anbausysteme und die neuesten Forschungsergebnisse. Die Veranstaltung zeigte Fortschritte im Bereich der Züchtung, bei der Suche nach neuen Rohstoffpflanzen und bei der ökologischen und ökonomischen Bewertung innovativer Anbauverfahren auf. Im Fokus der Veranstaltung standen ferner Themen wie der Mischfruchtanbau, Zweikulturnutzungssysteme, Kurzumtriebsplantagen mit schnellwachsenden Baumarten sowie die Land- und Forstwirtschaft.

Der jetzt veröffentlichte Tagungsband zum 2. Symposium Energiepflanzen informiert über den aktuellen Stand und die neuesten Entwicklungen des Energiepflanzenanbaus. Die Veröffentlichung kann auf der Homepage derFachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.





Synthetisches Erdgas als Ökostromspeicher

Weltweit wird mehr und mehr Strom aus Wind und Sonne gewonnen. Bisher fehlt es jedoch an gut integrierbaren Stromspeichern für Ökostrom. Deutschen Forschern ist es jetzt gelungen, die erneuerbare Elektrizität als Erdgas zu speichern. Sie wandeln mit überzähligem Strom in einem Verfahren Wasserstoff und Kohlendioxid zu Methan um. Ein Vorteil dabei ist, dass bei der Speicherung auf die bestehende Erdgasinfrastruktur zurückgegriffen werden kann. Derzeit liegt der Wirkungsgrad bei knapp über 60 Prozent. Eine Demonstrationsanlage mit einer Leistung von 50 kW ist bereits in Stuttgart in Betrieb. Bis 2012 soll eine deutlich größere Anlage mit etwa 10 MW entstehen. Die Entwicklung effizienter Stromspeicher ist ein Schwerpunkt im 6. Energieforschunsgprogramm der deutschen Bundesregierung. Lesen Sie mehr auf www.noest.or.at.




Redox-Flow-Akkus als Großstromspeicher

Forscher der Fraunhofer-Allianz Energie stellten kürzlich ihre Entwicklungen und Prototypen von Redox-Flow-Batterien vor. Der große Vorteil der neuen Akkus: Sie haben eine vergleichbare Energiedichte wie Bleiakkus, ihre Lebensdauer ist jedoch fast zehnmal so hoch. Die Batterien sollen als dezentrale Elektrizitäts-Speicher-Anlagen im Stromnetz dazu beitragen, erneuerbare Energien effektiver zu nutzen, Versorgungsengpässe zu vermeiden und die Stromnetze gleichmäßiger auszulasten. Solche Batterien sollen in den kommenden Jahren mit Leistungen bis zu einigen Megawatt entwickelt werden und Ökostrom so vorhersehbar wie Strom aus fossilen Kraftwerken machen. Die innovative Technologie soll auch als Energiequelle für Elektrofahrzeuge eingesetzt werden. Eine Redox-Batterie im Leistungsbereich bis 15 kW wird seit 2008 von der Cellstrom GmbH bei Wien produziert. Lesen Sie mehr auf www.noest.or.at.





ECO und IV beleuchten Geschäftschancen für Technologie-Unternehmen in der Umwelttechnik

Experten stufen das weltweite Wachstumspotential im Bereich Erneuerbare Energie und Umwelttechnik als sehr hoch ein: Fast die Hälfte aller Industrie-Mitarbeiter in der Steiermark beschäftigt sich mit Produkten oder Prozessen im Umfeld der Umwelttechnologie, der Energieeffizienz oder erneuerbarer Energien.

Manche Anwendungstechnologien sind schon sehr weit entwickelt, in anderen Bereichen der Umwelttechnik tun sich in Zukunft noch unzählige Möglichkeiten auf. Schlagkräftige Technologie-Unternehmen werden eine zentrale Rolle in der Umsetzung von Innovation einnehmen.

Sondieren Sie als Geschäftsführung, Strategie- oder Innovationsverantwortliche in einem Technologie-Unternehmen diese Zukunfts-Chancen und -Märkte nach Ideen und Geschäftsmöglichkeiten zu Ihrem Vorteil. Dazu laden wir Sie ein, am 11. Juni 2010 ab 13.00 Uhr in die Messehalle A, 1. Obergeschoss der Messe Graz, zu kommen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der RESEARCH 2010 statt.

Wir bitten Sie um Anmeldung per Anmeldeformular oder per E-Mail an i.rosegger@iv-net.at.





Styrian Academy for Sustainable Energies an der TU Graz

Die STYRIAN ACADEMY ist eine europäische Aus- und Weiterbildungsplattform mit Standort Steiermark zum Zukunftsthema „Nachhaltige Energiesysteme" und wird von der TU Graz in Kooperation mit internationalen Partnern durchgeführt. Angesprochen sind Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft, Entscheidungsträgerinnen und -träger aus der Politik, exzellente Post-Graduierte europäischer Hochschulen sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Die STYRIAN ACADEMY vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das notwendige Rüstzeug, das diese für die Markteinführung innovativer Lösungen für erneuerbare Energiesysteme benötigen. Dabei verfolgt die STYRIAN ACADEMY den gesamten Wertschöpfungskreislauf von der Ressourcenbereitstellung bis zum Verbrauch.

Neben der umfassenden Summer School vom 5. bis 16. Juli 2010 in Graz finden zwei Business-Seminare zu den Themen „Regional Energy System Adaptation" und „Regional Development and Sustainable Energy" im Zeitraum 6. bis 8. Juli in Graz statt.

Steirische KMU können im Rahmen des Qualifizierungschecks „Qplus" der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG) einen Seminarkosten-Zuschuss von bis zu 50 Prozent beantragen. Nähere Informationen im Internet unter www.sfg.at.

Für nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Programmen der STYRIAN ACADEMY besuchen Sie bitte die Homepage styrianacademy.eu.





PV Products startet PV-Fertigung in der Steiermark

Die 2009 gegründete PV Products GmbH hat Ihre Vorbereitungen für einen erfolgreichen Marktauftritt abgeschlossen und tritt nun mit der Marke „PVP" am internationalen Markt auf. PVP steht für hoch qualitative Photovoltaik Module Made in Austria, mit ausgewählten europäischen und österreichischen Komponenten. Auch die Umsetzung der vollautomatischen Produktionslinie ist voll im Plan. Die von einem deutschen Generalunternehmen gelieferte Produktionslinie, welche auf dem neusten Stand der Technik ist, wird planmäßig im Oktober ihren Betrieb aufnehmen und garantiert durch abgestimmte Einzelmaschinen eine bestmögliche Prozesssicherheit in der Modulproduktion. Desweiteren ermöglicht diese Linie die Produktion von PV Modulen mit 72 x 6 Zoll Zellen. Durch die in Europa einzigartige Laminationstechnologie ist auch eine besonders schonende Fertigung von Glas Glas Modulen möglich. Mehr erfahren Sie auf www.pvp.co.at.





Solardoc baut 100% solarbeheiztes Haus mit Hybridkollektoren

Im Frühjahr 2010 konnte das erste Einfamilienhaus mit Solar-Hybridkollektoren, welche Strom und Wärme gleichzeitig liefern, in Werndorf bei Graz fertiggestellt werden. Die Solartechnik stammt vom Planungs- und Solarunternehmen Fa. solardoc und die gesamte Wärmepumpentechnik inkl. verbessertem Magerbetonspeicher von der Fa. Terra-Sol-Energy. Es handelt sich um ein 100% solarbeheiztes Haus, aber ohne extrem großen Stahl-Pufferspeicher.

Das Prinzip dieser doppelt solargestützten Wärmepumpe mittels Solar-Hybridkollektoren (= Strom- und Wärmekollektoren) ist einfach: Solarmodule zur Stromproduktion arbeiten effizienter, wenn die eingebauten Solarzellen sich nicht zu stark erhitzen. Dadurch ist die Stromproduktion höher. Die bei diesen 24 m² Solar-Hybridkollektoren abgezogene Wärme wird einerseits zur Warmwasserbereitung und andererseits auch zur teilsolaren Raumheizung herangezogen. Das heißt, immer, wenn die Vorlauftemperaturen dafür passend sind, ist nicht einmal die Wärmepumpe selbst in Betrieb, sondern es wird direkt solar beheizt. Mehr erfahren Sie auf www.eco.at.





CPC bietet neue Umwelt-Ausbildung für Schüler

Mit der Ausbildung ECOPROFIT ASSISTANT wurde speziell für SchülerInnen der Oberstufenklassen eine Zusatzqualifikation und ein Zertifikat entwickelt, welche die Grundlagen des umweltgerechten Handelns in Unternehmen und im privaten Bereich (Fokus auf Abfall- und Energiemanagement), sowie Basiswissen zu den verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit vermitteln.

Im Zeitraum von Dezember 2009 bis März 2010 hat an der HLW Schrödinger als erste Schule Österreichs, die Ausbildung zum ECOPROFIT Assistant stattgefunden. 18 Schülerinnen aus der 3. Schulstufe nahmen an insgesamt 25 Unterrichtseinheiten teil.

In den Unterrichtseinheiten führten heftige Diskussionen zu einem intensiven Meinungsaustausch und zu einer Öffnung des Bewusstseins gegenüber den angesprochenen Themen, den Problemen und Lösungsansätzen. Durch den Einsatz von neuen Medien, Vorträgen und Filmausschnitten, sowie vielen Beispielen aus der Praxis, aber auch Gruppenarbeiten und Präsentationen durch die Schülerinnen konnten die Inhalte sehr flexibel und abwechslungsreich gestaltet werden. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Förderungsstopp in Deutschland für Erneuerbare Energien

In Deutschland gibt es wegen des Budgetlochs keine Förderungen mehr für Solaranlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen. Das trifft viele steirische Umwelttechnikbetriebe hart, da Deutschland einer der größten Auslandsmärkte ist. Zahlreiche Firmen bekommen ihre wichtigsten Aufträge aus Deutschland und müssen jetzt rasch reagieren.

Fast jedes zweite steirische Umwelttechnikunternehmen spürt das in der einen oder anderen Form. Die steirischen Umwelttechnologiebetriebe versuchen nun mit der deutschen Umwelttechnikbranche, die deutschen Politiker zum Umdenken zu bewegen. Man weiß aus den letzten Jahren, dass ein Euro Förderung acht Euro Investitionen auslöst.





Trigos Steiermark geht u. a. an Ökotech + Saubermacher

Am 20. Mai 2010 wurden zum dritten Mal Klein-, Mittel- und Großbetriebe in der Alten Universität in Graz mit dem TRIGOS Steiermark ausgezeichnet. Die Jury, bestehend aus VertreterInnen der Trägerorganisationen, u. a. BKS Bank, WIN, WKO Steiermark und IV Steiermark, prämierte von den insgesamt 43 Teilnehmern 11 Unternehmen für ihr beispielhaftes Engagement in Sachen CSR. 150 BesucherInnen verfolgten die Auszeichnung vor Ort.

Wir gratulieren allen Gewinnern des TRIGOS Steiermark 2010 und freuen uns, dass mit ÖKOTECH (3. Platz im Bereich Arbeitsplatz) und Saubermacher (1. Platz im Bereich Gesellschaft) 2 ECO-Mitgliedsunternehmen ausgezeichnet wurden. Informationen über weitere Ergebnisse erhalten Sie auf www.trigos.at.





ECO Business Club zu Desertec und Großprojekten

Am Montag, 7. Juni 2010, um 16.00 Uhr findet in der Bar Schlossberg (im Restaurant Schlossberg) in Graz der 12. ECO Business Club "Erneuerbare Energie im Großformat?" exklusiv für die Mitglieder der ECO WORLD STYRIA statt.

Der Weg zur Demokratisierung und Dezentralisierung der Energieversorgung ist in aller Munde und gilt als stärkste Vision für das 21. Jahrhundert. Doch andererseits kommen auch längst verloren geglaubte Ideen von Groß-Projekten zurück. So arbeitet etwa eine Unternehmens-Allianz am Wüstenstrom-Projekt Desertec. Energieversorger und Anlagenbauer arbeiten an CO2-Abscheidung für zentrale Kraftwerke. Weltweite Superlativ-Projekte für Erneuerbare Energien im Großformat sind in Vorbereitung.

Wir freuen uns auf einen spannenden und informativen Nachmittag mit unseren Gästen DI Rupert Hierzer (Desertec Foundation), Mag. Dorothea Sulzbacher (OMW Future Energy Fund) sowie DI Dominik Brunner (ELIN Motoren GmbH) unter der Moderation von Gerhard Koch und viel Gelegenheit zum persönlichen Gespräch! Sie sind noch kein Mitglied der ECO WORLD STYRIA? Dann melden Sie sich an unter www.eco.at.




ECO unterstützt Unternehmen im Projektmanagement

Immer mehr Mitglieder nehmen die Unterstützung von ECO in der Bearbeitung von Projekten wahr. Sei es im Bereich Marktanalysen, Internationalisierung oder dem Ausarbeiten von Marketingstrategien. Als Unternehmensprojekt wurde für ein ECO-Mitglied eine europaweite Vertriebsakquise umgesetzt, bei dem sich die ersten Kooperationen bereits abzeichnen. Für ein weiteres Mitgliedsunternehmen wurde eine Angebots- und Bedarfsanalyse zum Thema Energieautarkie und emmissionsfreie Gebäude durchgeführt, welche als Grundlage zu weiteren internationalen Tätigkeiten dient.

Auch im Bereich Marketing erarbeitet ECO gemeinsam mit Partnern Konzepte um die Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsunternehmen zu unterstützen. So wurde zusammen mit der Landwirtschaftskammer und dem Waldverband Steiermark ein Marketingkonzept entwickelt, welches sich aktuell in der Realisierungsphase befindet.

Verstärken Sie Ihren Wettbewerbsvorteil und bauen Sie Ihre Stellung als Innovationsführer aus, indem Sie das Service der ECO Projektunterstützung nutzen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie Herrn Georg Pöschl unter poeschl@eco.at oder 0316/40 77 44 13.





Mit 157 Unternehmen neuer Mitgliederrekord bei ECO

Wir freuen uns sehr, die AVE Österreich GmbH als PREMIUM-Mitglied sowie folgende Firmen als Mitglieder begrüßen zu dürfen:

Durch den vorhandenen Bestand an Verwertungs- und Entsorgungsanlagen stellt die AVE-Gruppe eines der am stärksten integrierten Entsorgungsunternehmen Österreichs. Die beiden thermischen Verwertungsanlagen in Wels (WAV) und Lenzing (RVL) bieten der AVE bzw. den Kunden der AVE nachhaltige Entsorgungssicherheit auf höchstem technischen Niveau.

ATM Recyclingsystems hat sich die Aufgabe gestellt, Produkte mit hoher Effizienz und optimaler Zykluszeit und damit auch geringstmöglicher Energieaufnahme zu produzieren.

Das 2009 gegründete Unternehmen PV Products produziert kristalline Photovoltaikmodule. Die Fertigungslinie S30M wird im vierten Quartal 2010 mit der Serienproduktion starten und wird eine Jahreskapazität von 30MW produzieren können.

STEP EnergySystems ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Entwicklung von erschwinglichen Windenergielösungen.

Das Schulungszentrum Fohnsdorf bietet Qualifizierungsmaßnahmen für Erwachsene und Jugendliche, um ihnen den Einstieg in das Berufsleben bzw. für den beruflichen Aufstieg zu weisen.

Erfahren Sie mehr über diese und alle weiteren ECO-Mitgliedsunternehmen auf www.eco.at.





50 % Erneuerbare bis 2020 - Aktionsplan der Verbände vorgelegt

Im nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energie zeigen die Verbände für erneuerbare Energie in Österreich große Potenziale und Chancen auf. Österreich könnte im Jahr 2020 die gesamte Energieversorgung zur Hälfte und die Stromversorgung nahezu zur Gänze aus erneuerbaren Energien decken. Bei konsequenter Umsetzung eines konsistenten Maßnahmenpaketes auf Bundes- und Landesebene wäre dies in den nächsten zehn Jahren erreichbar. Die größten prozentuellen Zuwächse müssen dazu bei der Solarthermie, der Windenergie und der Photovoltaik erzielt werden, die größten absoluten Zuwächse in der Nutzung der Biomasse und der Wasserkraft. Mit der Umsetzung könnten jährlich Investitionen von über 8 Mrd. Euro ausgelöst und Beschäftigungseffekte von rund 150.000 Arbeitsplätze jährlich geschaffen werden. Lesen Sie mehr auf www.noest.or.at.




Mariazeller Land ist Testergion für Klimaschutz

Am 22. April wurde im Mariazeller Europeum der „Klimadialog Mariazeller Land“ mit 140 BürgerInnen gestartet, dessen Ziel es ist, jährlich 2% CO2-Emissionen in der Region einzusparen. Durch das gemeinsame Bemühen aller BürgerInnen ist das machbar: mit umweltbewusstem Handeln im Energiebereich und bedachtem Ernährungs-, Konsum- und Mobilitätsverhalten kann viel erreicht werden, ohne Komfort und Lebensqualität einzubüßen!

Das Mariazeller Land ist als eine von neun Regionen Europas für das Projekt ausgewählt, denn hohes Klimaschutzbewusstsein ist vorhanden: neun von zehn Befragten sehen neben Politik und Wirtschaft vor allem die Verbraucher gefordert, um Österreichs Klimabilanz zu verbessern! Die Bürger haben zwei Möglichkeiten der CO2-Bilanzierung: CO2-Haushaltsbuch oder Online-CO2-Rechner, eine Begleitberatung ist inkludiert.

Mehr Informationen zum Projekt und den Partnern: e2democracy.eu





Universitätslehrgang für Nachhaltiges Bauen – Kooperation von TU Graz und TU Wien

Nachhaltiges Bauen entwickelt sich zum großen Trend in der Bauwirtschaft: die ganzheitliche Betrachtung ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Aspekte über den gesamten „Lebensweg“ eines Bauwerks rückt immer stärker in den Vordergrund. Langfristig gedachte, umweltfreundliche Lösungen für Bauprojekte stellen damit auch eine Herausforderung für die Ausbildung dar. Die passende Antwort auf die neuen Anforderungen bieten jetzt die Technische Universität Wien und dieTechnische Universität Graz mit dem zweisemestrigen Universitätslehrgang „Nachhaltiges Bauen“, der mit Oktober erstmals startet.

Mit dem neuen Lehrgang wollen die Lehrgangsleiter die Grundsätze der Nachhaltigkeit in Projektentwicklung, Planung und Ausführung, Betrieb und Beseitigung von Bauwerken vermitteln. Interessierte sind zur Informationsveranstaltung am 31. Mai 2010 in Graz herzlich eingeladen. Lesen Sie mehr auf www.noest.or.at.





Elektrofahrräder – Trend ungebrochen

Die Nachfrage nach Elektrofahrrädern und Elektrobikes ist so groß wie nie. Der VCÖ erwartet einen Anstieg der Verkaufszahlen von 12.000 im Vorjahr auf mehr als 20.000 für 2010. Das Potenzial ist groß: Wie eine aktuelle VCÖ Umfrage zeigt, ist für jeden 9. Alltagsradfahrer ein Elektrofahrrad sehr interessant. Derzeit existiert am Markt bereits eine Vielfalt an Typen und Modellen. Um dem Konsumenten bei der richtigen Wahl seines/ihres Elektrofahrrads zu unterstützen, hat das Energieinstitut Vorarlberg einen Leitfaden zur Auswahl des "richtigen" Pedelecs entwickelt.

In der Steiermark hat die Arbeiterkammer in einem Test 22 Modelle von 16 Herstellern bezüglich Preise, technischer Daten und Batterieleistung verglichen. Der Bericht ist als Download erhältlich. Übrigens fördert das Land Steiermark weiterhin Elektrofahrzeuge von Privatpersonen mit (max. € 250 bzw. max. 15% des Kaufpreises). Die Förderrichtlinien und den Antrag finden Sie hier.






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