Mai 2011

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



Neue F&E Förderungen: Intelligente Produktion, Markteinführung Eco-Innovation, Anbahnungsfinanzierung RP7 und BRIDGE

Von 6. Mai bis 8. September 2011 kann bei der FFG ein Antrag auf Förderung in der Ausschreibung „Intelligente Produktion" eingereicht werden. Die Ausschreibungsschwerpunkte zielen vor allem auf Projekte zur Reduktion von Produktionskosten, Reduktion der Entwicklungszyklen und Verbesserung der Produkteigenschaften sowie auf die Stärkung der nationalen Technologieführerschaft im Bereich innovativer Energietechnologien durch den Einsatz neuester Produktionstechnologien. Beantragt werden können Förderungen bis zu € 2 Millionen bei einer Förderquote von maximal 80%.

Am 9. Juni startet die 14. BRIDGE-Ausschreibung der FFG. Das Programm fördert Projekte mit überwiegender Grundlagenforschungsnähe, die bereits ein realistisches Verwertungspotenzial erkennen lassen. Die Ausschreibung ist für alle Forschungsthemen offen und richtet sich an Forschungsinstitute, Firmen oder auch EinzelforscherInnen. Maximale Förderungshöhe: 75 %. Eine Projekteinreichung ist bis 1. September 2011 über den eCall möglich.

Die 3. Ausschreibung des Forschungs- und Technologieprogramms „Haus der Zukunft Plus" ist seit 6. Mai 2011 geöffnet. Aufbauend auf bisherigen Erfahrungen und aktuellen Strategieergebnissen werden heuer folgende Themenschwerpunkte ausgeschrieben: (i) Schlüsseltechnologien für Gebäude der Zukunft, (ii) Industrielle Umsetzung innovativer Technologien (iii) Demonstrationsgebäude (iv) Strategien, Ausbildung und Vernetzung. Die Einreichung ist ausschließlich via eCall möglich.

Anbahnungsfinanzierung: Klein- und Mittelunternehmen (KMU), die F&E-Tätigkeiten im Rahmen eines Forschungsprojektes im  7. EU Rahmenprogramm vorbereiten, werden durch die aktuelle Programmlinie „Projektstart - EU" der FFG Basisprogramme unterstützt. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses in Höhe von 50 % der Kosten (max. Obergrenze: € 3.000). Der Förderzeitraum endet mit der Call-Deadline für das transnationale Projekt im EU-Rahmenprogramm. In der Programmlinie Unternehmerische Initiative und Innovation des CIP Programms der EU ist eine Ausschreibung für Markteinführungsprojekte im Bereich Ökoinnovation geöffnet. Als Antragsteller werden insbesondere KMU angesprochen (Förderquote 50%, Einreichfrist 8. September 2011). Die aktuelle Ausschreibung unterstützt bei der Markteinführung von Innovationen zu folgenden Themenbereichen: Recycling, Gebäude- und Bausektor, Lebensmittel und Getränke, Grünere Unternehmen und grüner Einkauf, Wasser im industriellen Kontext.

NOEST und ECO WORLD STYRIA beraten Sie gerne bei der Antragstellung.





Neue KLI.EN Förderungen: Solare Großanlagen, Mustersanierungen, PV in Fertighäusern, Holzheizungen, Modellregionen, Radverkehr, etc.

Die aktuelle Ausschreibung "Solarthermie - solare Großanlagen" fördert innovative solarthermische Anlagen (Kollektorfläche zwischen 100m² und 2.000m²) in vier verschiedenen Themenbereichen: (i) Solare Prozesswärme in Produktionsbetrieben, (ii) Solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgungen, (iii) Hohe solare Deckungsrade in Gewerbe-/Dienstleistungsbetrieben, (iv) solar unterstützte Klimatisierung (Einreichungsschluss: 1. September 2011). Im Rahmen der diesjährigen Mustersanierungsoffensive können umfassende Sanierungsprojekte von betrieblich genutzten und öffentlichen Gebäuden gefördert werden. Darunter fallen Herstellungsmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes sowie Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energieträger und zur Steigerung der Energieeffizienz (Einreichfrist 15. November 2011). Mit der Förderaktion "Gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen in Fertighäusern" wird der Kauf von Fertighäusern, die über eine gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlage verfügen, unterstützt. Der Antrag kann ausschließlich von Privatpersonen gestellt werden. Die Förderungshöhe beträgt 1.450 Euro/kWp (max. 30 % der Investitionskosten) (Einreichschluss: 30. November 2011).

Die Förderung von Holzheizungen in privaten Häusern wird auch dieses Jahr fortgesetzt. Der Zuschuss pro beantragtem Kessel (Holzzentralheizungskessel oder Pelletkaminofen) beträgt € 500. (online Einreichung bis 31. Oktober 2011).

Am 4. Mai startete die Förderaktion "Klima- und Energiemodellregionen - Pioniere der Energiezukunft". Die diesjährige Ausschreibungen richtet sich nicht nur an neu entstehende Modellregionen, sondern unterstützt erstmals schon bestehende Regionen (Ausschreibungsende: 14. Oktober 2011). Alle Informationen rund um die bereits bestehenden 66 Modellregionen in Österreich finden Sie auf der neuen Homepage der Klima- und Energiemodellregionen.

Im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung "Sanfte Mobilität - Optimierung Schnittstellen im Radverkehr 2011" werden wieder Projekte finanziell unterstützt, die zu einer Verbesserung der intermodalen Schnittstellen Rad - öffentlicher Verkehr führen. Dies betrifft insbesondere Strukturmaßnahmen im Bereich von Bahnhöfen und Haltestellen. Zielgruppe der Ausschreibung sind Gemeinden, kommunale Einrichtungen und öffentliche Bedarfsträger (Einreichungsfrist: 22. Juli 2011).

NOEST berät Sie gerne bei der Antragstellung. 





Universitätslehrgang Recycling – Start Oktober 2011, Montanuni Leoben

Der zweite Jahrgang des neuen Universitätslehrganges Recycling startet im Oktober 2011 an der Montanuniversität Leoben. Die Ausbildung richtet sich an qualifiziertes Fachpersonal und an Führungskräfte im Bereich Recycling, die sich auf hohem Niveau berufsbegleitend weiterbilden möchten. Ziel des Lehrgangs ist, sowohl theoretisch fundiertes Wissen als auch praxisrelevante Kenntnisse zu vermitteln. Die Absolventen sind dadurch qualifiziert, Recyclingprozesse vernetzt zu initiieren, zu planen, zu begleiten, zu führen und zu steuern. Der Universitätslehrgang Recycling wird blockweise in 3 Semestern abgehalten. Ergänzend zu den Lehrveranstaltungen sind Lehrinhalte im Selbststudium oder in Teamarbeit zu vertiefen. Details zu den Lehrinhalten entnehmen Sie bitte dem Informationsfolder.





Torfersatzprodukte aus regional verfügbaren, nachwachsenden Rohstoffen

Torf wird als Substrat in der Pflanzenzucht eingesetzt. Der Abbau schädigt jedoch höchst sensible Ökosysteme und ist zudem aus klimarelevanten Überlegungen als kritisch zu betrachten. Im Rahmen eines von der FFG geförderten Forschungsprojektes sucht Joanneum Research in Zusammenarbeit mit Praxisbetrieben nach Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen, die anstelle von Torf, in speziellen Mischungen mit hochwertigem Kompost, als Pflanzenerde verwendet werden können. Die Torfersatz-Produkte, wie Hanf, Flachs, Miscanthus und Baumnadeln, wurden sowohl im Labor als auch im Praxistest geprüft. Chemische, biologische und physikalische Eigenschaften entsprachen bei den zahlreichen getesteten Mischungen den Praxis-Anforderungen für Pflanzsubstrate. Insbesondere die mit Baumnadeln erzielten Ergebnisse zeigten sich vielversprechend. Pflanzenbauexperten beschreiben die im Rahmen des Projektes kreierten Substrate als sehr gut geeignete Alternativen zum Torf. Zudem haben Wirtschaftlichkeitsberechnungen ergeben, dass die torffreien Substrate auch preislich interessant sind. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier.





Geförderte Sanierungsstudien für Kleinregionen und Gemeinden der Oststeiermark bis 16. Mai 2011

Das oststeirische Regionext-Leitprojekt „Energetischer Maßanzug" des Regionalmanagement und der Energieregion Oststeiermark unterstützt die hochwertige energetische Sanierung von kommunalen Gebäuden mit öffentlicher Nutzung. Im „Energetischen Maßanzug" geht es darum, einen regionalen „Werkzeugkoffer" mit hochwertigen, anwendbaren „Werkzeugen" aufzubauen. Das erste Werkzeug, die „Maßgeschneiderte Kommunale Sanierung", startet nun mit Förderungen von bis zu 75% für Kleinregionen und Gemeinden.

Drei Sanierungsstudien stehen für Sanierungsobjekte zur Verfügung:

  • Potenzialstudien mit Energieausweis (Leistungspaket I
  • Detail-Variantenstudien (Leistungspaket II)
  • Detail-Umsetzungsstudien (Leistungspaket III)

Die genaue Beschreibung der Leistungspakete sowie der Kosten finden Sie hier. Interessierte Gemeinden und Gebäudeverantwortliche für kommunale Gebäude aus den Bezirken Fürstenfeld, Hartberg und Weiz können sich bis spätestens 16. Mai 2011 beim Regionalmanagement Oststeiermark anmelden.





Umweltschutzpreis des Landes Steiermark 2011– Aufruf zur Einreichung

Seit dem Jahr 1976 vergibt die Steiermärkische Landesregierung den Umweltschutzpreis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes. Im Mittelpunkt der Ausschreibung des Jahres 2011 steht der Bereich "Umweltfreundliche Mobilität". Projekte, die einen konkreten Beitrag zum Thema „umweltfreundliche Mobilität" liefern, können ab sofort eingereicht werden. Folgende Themen werden angesprochen:

  • Umstieg auf sanfte Mobilität
  • Umweltfreundliche, ressourcenschonende Antriebstechnologien
  • Bildungs-/Beratungsprojekte im schulischen/außerschulischen Bereich
  • Mobilität im Tourismus/ bei Großveranstaltungen
  • Effizienz im Güterverkehr
  • Forcierung von multimodaler Mobilität bzw. Intermobilität
  • Infrastrukturausbau für nachhaltige Mobilität
  • und ähnliche Projekte

Die Verleihung des Preises findet im September/Oktober 2011 statt und erfolgt durch Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Einreichfrist ist der 30. Juni 2011. Nähere Informationen finden Sie auf dem Portal der Umweltinformation Steiermark.





VCÖ Mobilitätspreis Steiermark 2011

Beim 20. VCÖ-Mobilitätspreis sind Infrastruktur-Projekte aus der Steiermark gesucht, die die Mobilität ökologisch verträglicher, effizienter und sozial gerechter machen. Im 20. Jahrhundert stand der Aufbau und Ausbau von bautechnischen Verkehrsinfrastrukturen im Mittelpunkt der Infrastrukturpolitik. Heute im 21. Jahrhundert geht es darum, die Infrastrukturen bestmöglich zu nutzen und die Weichen für die Anforderungen einer zukünftigen Mobilität zu stellen. Nachhaltige Mobilität (Gehen, Radfahren, Öffentlicher Verkehr, Elektromobilität) ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft.

Beim VCÖ-Mobilitätspreis können Gebietskörperschaften, Unternehmen, Verkehrsunternehmen, Betriebe, Fachhochschulen, Universitäten, Schulen, Organisationen und Vereine mit in der Umsetzung gesicherter Projekte aus dem In- und Ausland teilnehmen. Privatpersonen, Studierende, Schülerinnen und Schüler können auch mit Projektideen mitmachen. Alle Details zum Preis und zur Einreichung finden Sie auf den Seiten des VCÖ. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011.






Steirische „Terminatoren“ räumen Japan auf

Die steirische Firma Komptech liefert Spezialgeräte für die Aufräumung nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe nach Japan. Die Maschinen unterstützen die Aufbereitung der Trümmer für eine nachfolgende Behandlung und die weitere Aufbereitung. „In einem ersten Schritt müssen die Unmengen an Schutt und Müll zerkleinert werden, damit man sie überhaupt abtransportieren und weiter verwerten kann", erklärt Komptech-Geschäftsführer Josef Heissenberger den Umgang mit dem vorhandenen Material. „Für diese Aufgabe haben wir die optimalen Maschinen, die für diese Aufgabe entsprechend robust, aber auch mobil ausgeführt sein müssen." Fünf Maschinen im Gesamtwert von zwei Millionen Euro wurden vom langjährigen Geschäftspartner in Japan nun dafür bestellt.
Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Die neue ANDRITZ Energy & Environment erweitert das Portfolio

Teile der ehemaligen AE&E Austria sind seit Anfang 2011 Teil des internationalen Technologie-Konzerns ANDRITZ. In dieser neuen Konstellation erweitert die neue ANDRITZ Energy & Environment ihr Angebot nun in der Planung und Errichtung von Dampferzeugern und Rauchgasreinigungssystemen sowie bei Modernisierungsprojekten um umfangreiches Know-how in den Bereichen Fertigung, Projektmanagement und Service. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Saubermacher expandiert massiv in Kroatien

Die Saubermacher Dienstleistungs AG übernimmt 60% von EKO-FLOR PLUS d.o.o., dem größten privaten Entsorger Kroatiens mit weiteren Standorten in Serbien und Mazedonien. Saubermacher Finanzvorstand Erhard Schmidt betont, „dass mit der Beteiligung an EKO-FLOR das Unternehmen nicht nur die private Nr.1 bleiben, sondern seine Führungsposition mit Kundenwachstum ausbauen wird. EKO-FLOR generiert mit 320 Mitarbeitern und 3500 Kommunal-, Gewerbe- und Industriekunden einen Umsatz von 14,1 Millionen Euro." Lesen Sie mehr auf www.saubermacher.at.





„GO“ Smart Meter zum Nachrüsten ist serienreif

Das GO Power ModulTM ist ein Datenübertragungsgerät für die automatische Energie- und Wasserzählerablesung für digitale und analoge Zähler. In Kombination mit dem Webportal der GO Eco dataTM konnten bereits Verbrauchs-Einsparungen von mind. 10% bis 50% realisiert werden. Kundenwünschen zufolge wurden zwei Neuerungen in das Modul aufgenommen. Das Modul kann nun Verbraucher wie Relais oder Ventile automatisch oder mittels Fernwartung abschalten. Weiters kann das Modul nun auch netzunabhängig mit Batterie betrieben werden. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Erste Passivhaus-Bank Österreichs ist eröffnet

Die Raiffeisenbank in Murau wurde nach Passivhausstandard neu errichtet und erzielt mit 9,37 kWh/m²a die Klasse A++ im Bewertungssystem des Energieausweises. Die Planung des Projektes wurde vom Technischen Büro Ing. Bernhard Hammer durchgeführt. Geheizt und gekühlt wird das Gebäude durch Fußboden- und Wandheizungen sowie Deckenheizung- und Kühlung aus Erdwärme und einer Solaranlage. Die Photovoltaikanlage deckt beinahe die gesamte Energie für Heizungs- und Klimaanlagen ab. Um Trinkwasser zu sparen, wird für die Bewässerung der Grünflächen und die WC-Spülung Regenwasser verwendet. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Zwei neue bfi-Ausbildungs-Lehrgänge für ExpertInnen in Erneuerbarer Energie

ExpertInnen für erneuerbare Energien sind so gefragt wie nie zuvor - die Branche boomt und die Nachfrage an Ausbildungen steigt immens. Denn weder ein wirtschaftliches noch ein technisches Studium allein decken die künftigen Anforderungen dieses stark wachsenden Marktes ab. Und das bfi Berufsförderungsinstitut Steiermark ist bereits auf diesen Trend ausgerichtet.

Im September 2011 starten zwei neue Lehrgänge zu diesem Thema: bfi-Werkmeisterschule Ökoenergietechnik und -installationstechnik in Weiz und Lehrgang "Energieeffizienz und Erneuerbare Energie - Ausbildung zum/zur EnergiemanagerIn" in Weiz und Graz Süd. Lesen Sie mehr über die Lehrgänge auf www.eco.at.





Europaweites Master Class Programm zu Corporate Social Responsibility (CSR)

TEMPO ist das erste europaweite Master Class Programm zum Thema Corporate Social Responsibility. Es bietet internationalen Erfahrungsaustausch und top-aktuelle Einblicke in CSR-Forschung und Praxis. Die sieben Module finden von September 2011 bis Juni 2012 in sieben verschiedenen europäischen Städten statt. Die Module sind: Mapping the Field, Innovation, Risk Management, Change Management, Strategic Alliances and Leadership, Implementation & Control, Results and Impact. Der erste Lehrgang wird aus Mitteln des Lifelong Learning Programms gefördert und ermöglicht die Teilnahme um nur € 1.500. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.






Neues ECO Tool-Kit für die Technologieführerschaft von morgen

Das neu erstellte ECO Progress Kit soll den Technologievorsprung steirischer Umwelttechnik-Unternehmen noch weiter steigern. Mit einem Überblick über 180 innovative Technologien, der bisher einzigartig ist, sollen internationale Erfindungen die Kreativität der steirischen Unternehmen anregen und neue Produkte und Verfahren ins Blickfeld rücken. Das ECO Progress Kit ist für Mitglieder der ECO WORLD STYRIA jederzeit kostenfrei erhältlich. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.

Vorgestellt wurde das ECO Progress Kit bei der ECO Zukunftswerkstatt zum Thema „Wie zukunftsfähig ist Ihre Technologie 2015?" am 13. April. Die versammelte Technologieelite aus dem Green Tech Valley Styria diskutierte mit internationalen Experten über kommende Schlüsseltechnologien und die resultierenden strategischen Herausforderungen für Unternehmen. Eine neue, weltweite Experten- und Patentanalyse bescheinigt dem Hot-Spot Steiermark eine 6-fache Expertenkonzentration und ein überproportional dynamisches Know-how-Wachstum von 15-20% pro Jahr in der Umwelttechnik. Lesen Sie mehr über die Veranstaltung auf www.eco.at.





Direktförderung Steirischer Umweltlandesfonds – neue Richtlinien ab 1.5.2011

Durch die Genehmigung des Budgets durch den Landtag Steiermark sind seit 1. Mai 2011 Förderungen von solarthermischen Anlagen, Photovoltaikanlagen, modernen Holzheizungen und klimafreundlicher Mobilität mit Mitteln des Steirischen Umweltlandesfonds möglich. Ab sofort müssen Förderungsansuchen bereits vor dem Baubeginn der Anlagen im Rahmen eines Vorabprüfungsverfahrens eingereicht werden. Die Neuerungen im Detail:

  • Holzheizungen: max. € 1.000 zusätzlich für Anpassung des Wärmeabgabesystems auf Niedertemperatur
  • Solaranlage: Aperturfläche ≥ 6 m² und < 16m²: Sockelbeitrag € 300, zusätzlich € 50/m² Kollektorfläche (max. € 2.000); Aperturfläche ≥ 16 m² mit Heizungseinspeisung: Sockelbeitrag € 20€ (Erweiterung) bzw. € 500 (Neubau), zusätzlich € 60/m² Kollektorfläche (max. € 2.000)
  • Photovoltaik: € 750 ab 2 kWp Anlagenleistung, je weiterer 0,5 kWp € 125, max. € 1.500; bei Gebäuden ab 3 Wohneinheiten max. € 4.000; bei Neuerrichtung zusätzlicher Sockelbeitrag von € 500
  • Elektromobilität: Pauschalbeitrag für den Ankauf von neuen elektrisch betriebenen 2-spurigen Fahrzeugen in Höhe von € 250

Für Anlagen, mit deren Umsetzung zum Zeitpunkt des Förderungsantrages bereits begonnen wurde, gelten Übergangsrichtlinien bis 31.10.2011.





30minütige ORF-Dokumentation zum Erfolg steirischer Umwelttechnik und ECO

Der ORF-Redakteur Gernot Lercher hat über die Steiermark als Tempomacher für die Recyclingwirtschaft eine 30minütige Dokumentation gestaltet, welche am 1. Mai 2011 bundesweit ausgestrahlt wurde. "Leben im Kreislauf" ist eine beeindruckende Dokumentation über Pioniere, Wegbereiter und Visionäre der Abfallwirtschaft und deren bedingungslosen Einsatz für eine lebenswerte Umwelt, in der auch 8 Mitglieds-Unternehmen sowie die ECO WORLD STYRIA selbst gezeigt werden. Ab Juni 2011 wird der Beitrag auch in englischer und chinesischer Version auf DVD bei ECO und WIN verfügbar sein.





Neues Steiermärkisches Baugesetz ab Mai 2011

Ab 1. Mai 2011 tritt das neue Steiermärkische Baugesetz in Kraft. Die wesentlichen Neuerungen, die den Bereich Energie betreffen sind:

  • Inkrafttreten der OIB Richtlinien 1-5 Einsatz erneuerbarer Energien bei Neubauten mit einer Gesamtnutzfläche von mehr als 1.000 m² Warmwasserbereitung bei neuen Wohnbauten unter Verwendung thermischer Solaranlagen, direkt aus anderen erneuerbaren Energieträgern oder über eine Fernwärmeversorgung aus erneuerbaren Energieträgern oder hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung (ganzjährig) Bewilligungsfreiheit von Photovoltaik- und Solaranlagen (bis zu einer Kollektorfläche von insgesamt 100 m²)
  • Abstandsbestimmungen: Unterschreitung des Mindestabstands jetzt auch über das unbedingt erforderliche Maß (zur Einhaltung U-Wert lt. OIB) möglich




EU Kommissar Hahn trifft in Graz ECO WORLD STYRIA

Bei seiner Fact Finding Mission in der Steiermark verschaffte sich EU Kommissar Johannes Hahn Hintergrundinformationen über Projekte die mit Mitteln aus dem Fonds für regionale Entwicklung unterstützt wurden, wie etwa auch der Aufbau des Clusters ECO WORLD STYRIA. Kommissar Hahn zeigte sich vor Ort höchst beeindruckt von den Innovationsleistungen im Bereich der erneuerbaren Energie- und Umwelttechnik sowie der daraus resultierten Auszeichnung als weltbester Umwelttechnik-Cluster.

Der frühere österreichische Wissenschaftsminister ist als EU-Kommissar für Regionalförderung für den zweitgrößten Fördertopf der EU zuständig. Die Steiermark ist vor allem bei Zukunftsinvestitionen vorbildlich und setzt auf die neue Strukturförderungsperiode ab 2014, um auch weiterhin innovativen Klein- und Mittelbetrieben in der ganzen Steiermark Unterstützungen zukommen zu lassen.





180 Energieberater vertiefend ausgebildet

Restlos ausgebucht waren die fünf Energieeffizienz-Schulungen im April, die WINenergy!, ein Programm der WIN Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit, gemeinsam mit klima:aktiv anbot. Die Spezialweiterbildungen zu den Themen Druckluft-, Dampf-, Pumpen- und Ventilationssysteme wurden von über 180 EnergieberaterInnen besucht. Durch praxisnahe Vorträge wurde den EnergieberaterInnen ein Einblick in effektvolle Energiesparmaßnahmen in Industriebetrieben gegeben. Die Vortragenden zeigten durch Best-Practice Beispiele, dass die Höhe der Einsparungen in Industriebetrieben oft über 20% der eingesetzten Energie liegen kann. Ein Großteil der notwendigen Umsetzungsmaßnahmen weist dabei eine kurze Amortisationszeit von weniger als drei Jahren auf. Mehr Informationen über WINenergy! erhalten Sie auf www.win.steiermark.at.





Wachstum, Weltklasse und Weltpremiere im neuen ECO WORLD Magazine

Die 10. Ausgabe des ECO WORLD Magazines ist soeben erschienen und online sowie als kostenfreies Abo erhältlich. Die aktuelle Ausgabe widmet sich drei Ws der Umwelttechnik: Wachstum, Weltklasse und Weltpremiere. Wachstum ist durch den SET-Plan (Strategic Energy Technology Plan) der EU vorherzusehen. In den nächsten zehn Jahren wird durch riesige Pilotprojekte und andere Initiativen ein Investitionsvolumen von rund 70 Milliarden Euro ausgelöst. Weltklasse konzentriert sich im Green Tech Valley Steiermark. Wie die TechMeter-Analyse zeigt, verfügt die Steiermark über eine exzellente Expertendichte und versteht sich als Premiumstandort für Umwelttechnikunternehmen. Weltpremieren feierten die Firma KWB mit der saubersten Pelletheizung der Welt und die Firma BIOS mit einem beispielgebenden europäischen Fernwärme-Referenzprojekt. Lesen Sie mehr über diese Themen und weitere interessante News aus aller Welt auf www.eco.at.






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