Juni 2010

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



35 M€ für Energieforschung – 35M€ für private PV-Anlagen - 5M€ für Brückenschläge

Am 7. Juni startete die vierte Ausschreibung des Forschungs- und Technologieprogramms „Neue Energien 2020“ (Klima- und Energiefonds/FFG) mit 3  drei grundlegenden Ausrichtungen: Intelligente Energiesysteme, Effizienter Energieeinsatz und erneuerbare Energieträger. Bis zum 8. September 2010 stehen 35 Millionen Euro für Ihre Projekte zur Verfügung.  Anlässlich dieser Ausschreibung finden österreichweit Informationsveranstaltungen und Beratungsgesprächen statt, so am 28. Juni in Graz. Details

Weiters stellt der Klima- und Energiefonds heuer 35 Millionen Euro für private PV-Anlagen (max. 5kWp) zur Verfügung. Um die Einreichung zu erleichtern, wurden für jedes Bundesland eigene Termine eingerichtet. Die Einreichung steirischer Projekte ist ab 7.Juli 2010, 18:00 möglich. Details

Auch das erfolgreiche Brückenschlagprogramm BRIDGE der FFG öffnet erneut seine Pforten. Die 12. Ausschreibung ermöglicht es, Ihrer „Forschung-und-Wirtschaft-verbindenden“ Projekte bis 2. September einzureichen. Es stehen in etwa 5 Millionen Euro zur Verfügung. Details

NOEST und ECO WORLD STYRIA beraten Sie gerne bei der Suche nach der passenden Förderung und den passenden Kooperationspartnern.





Strategieforum „Plus-Energiegebäude“

Am 20. Mai 2010 veranstaltete die AEE INTEC in Kooperation mit dem Landesenergiebeauftragten der Steiermark, DI Wolfgang Jilek, zum zweiten Mal das „Strategieforum“, diesmal zum Thema „Das Gebäude als Energieproduzent – Auf dem Weg zum Plus-Energiegebäude?“. Ein hochkarätiges Podium und Auditorium diskutierte energetische Aspekte rund um das Gebäude der Zukunft.

Der Begriff „Null- oder Plus-Energiegebäude" wird immer mehr zu Marketingzwecken verwendet, allerdings ohne eindeutige und wissenschaftlich strapazierbare Begriffsbestimmung und Methodik der Bilanzierung. Die Länder der europäischen Union werden sich der Herausforderung in naher Zukunft stellen müssen – ab 2020 dürfen laut der Novellierung der EU-Richtlinie „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ nur mehr „Nearly Net Zero Energy Buildings“ errichtet werden.

In einer Reihe von Fachvorträgen wurden den über 75 TeilnehmerInnen die vielfältigen Herausforderungen auf dem Weg zum „Plus-Energiegebäude“ aufgeworfen und anschließend gemeinsam mit dem Publikum diskutiert. Lesen Sie mehr auf www.aee-intec.at





Enttäuschende Ergebnisse für Energiesparlampen

Die Stiftung Warentest führte einenVergleich von insgesamt 28 Energiesparlampen durch. Die verwendeten Energiesparlampen, mit Preisen von 2 bis 30 Euro und einem Lichtstrom von 100 bis 1300 Lumen, wurden nach mehreren Kriterien untersucht und beurteilt. Die Lebensdauer erwies sich als weit überschätzt, von versprochenen 10 000 Stunden schafften manche kaum eine Stunden-Marke von 1000. Die Nutzlebensdauer galt bei diesem Test als beendet, wenn die Lampe nur noch 80% der Anfangshelligkeit aufwies.

Weitere Probleme wurden bei öfterem An- und Ausschalten und auch bei der Verfälschung von Farben festgestellt.

Zum Ersten Mal wurde auch der Primärenergiebedarf jeder Lampe ermittelt – von der Herstellungsenergie, über den Energieaufwand um sie leuchten zu lassen bis hin zur Entsorgung. Hierbei schnitten dagegen alle mit „gut“ oder „sehr gut“ ab.
Mehr Information finden Sie auf www.noest.or.at





Biomethan - Highlights der Bioenergieforschung in Güssing - Auszeichnung für Bruck/Leitha

„Biomethan zur Netzeinspeisung und als Treibstoff“ war diesmal das Thema der Veranstaltungsreihe „Highlights der Bioenergieforschung“. Dabei wurden die besten österreichischen Projekte und aktuelle internationale Entwicklungen (IEA, EU-Projekte) vorgestellt. Das Publikum konnte mit Experten über Aktuelle Themen wie Nutzungspfade, Treibhausbilanzierung, Nutzung von Abfällen und Klärschlamm, Energieautarkie von Unternehmen aber auch die Situation in Deutschland und anderen EU-Staaten ausgiebig und in ungezwungenem Rahmen diskutieren. Die Gemeinde Güssing bot dazu den passenden Ort. Die Veranstaltung wurde vom BMVIT in Kooperation mit IFA-Tulln und Joanneum Research organisiert. Alle Vorträge finden sie auf www.nachhaltigwirtschaften.at.

Anfang Juni wurde die Biogas-Netzeinspeisung in Bruck an der Leitha vom BMVIT mit einer Urkunde als zukunftsweisendes Europäisches Leuchtturmprojekt ausgezeichnet. Dabei ist durch die enge Zusammenarbeit von BMVIT, Klima- und Energiefonds, Land Niederösterreich, Energiepionieren, Erdgasindustrie, Wissenschaft und Wirtschaft erstmals gelungen, alle technischen und wirtschaftlichen Hindernisse für Biogas-Netzeinspeisung zu überwinden.





Handbuch zur Bewertung der Umweltauswirkungen (LCA) von Produkten

Das International Reference Life Cycle Data System (ILCD) Handbook, ein Handbuch zur Bewertung der Umweltauswirkungen von Produkten über den gesamten Lebenszyklus, wurde kürzlich von der EU-Kommission veröffentlicht. Das Handbuch beinhaltet Leitlinien für die Durchführung von Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessment, LCA) zur Quantifizierung der Emissionen, des Rohstoffverbrauchs und der Umweltauswirkungen von Produkten und soll Entscheidungsträger bei der Bewertung der Umweltauswirkungen unterstützen. Mit Hilfe dieser Analyse sollen mögliche Bereiche ermittelt werden, in denen Produkte oder Dienstleistungen verbessert werden könnten.

Die LCA stellt damit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltigem Wachstum in Europa dar. Indem sie klare und überprüfbare Informationen für Entscheidungsträger bereitstellt, kann die LCA die Gestaltung der Politik für Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch unterstützen. Mehr Information finden Sie auf www.noest.or.at





Neue ORC-Expansionsmaschine senkt Investitionskosten

In einem deutschen Forschungsprojekt wurde eine neue ORC-Technologie entwickelt, die ermöglicht Abwärmeströme auf einem Temperaturniveau zwischen 200 und 500 Grad Celsius zu einer effizienteren Stromerzeugung zu nutzen. Je nach Prozesstemperatur lässt sich durch einen Dampfexpansionsmotor, der für verschiedene Temperaturbereiche geeignet ist, ein höherer elektrischer Wirkungsgrad als bisher erreichen. Durch dieses System können zum Beispiel Wärmeströme aus Biomasseanlagen, Härtereien, Gießereien, Papiererzeugung, Großbäckereien oder auch aus der Stahlveredelung genutzt werden.

Bis zur Serienreife sind allerdings noch einige Entwicklungsschritte nötig. Eine Pilotanlage wurde bereits in einem saarländischen Kraftwerk in Verbindung mit einem Grubengasmotor installiert. Es ist zu erwarten, dass diese neue Technologie mit geringen Investitionskosten eine weite Verbreitung erreicht.
Mehr Information finden Sie auf www.noest.or.at





Erste ECO Forschungslandkarte bietet Umwelttechnik-Forschung auf einen Blick

Erstmals gibt es eine Forschungs-Landkarte mit einem Überblick zu rund 100 Umwelttechnik-Forschungsthemen von 50 österreichischen Forschungseinrichtungen. Die ECO Forschungslandkarte bietet Ihnen folgende wertvolle Informationen:

  • Forschungsthema
  • Name der Forschungs-Einrichtung sowie die Forschungs-Schwerpunkte
  • Zuordnung zu den Bereichen Biomasse, Solar, Stoffstrom, Wasser und Effizienz
  • Alle erforderlichen Kontaktdaten
  • Information, ob es sich hier um einen Schwerpunkt im Grundlagen- oder angewandten Forschungsbereich handelt.

Die Übersichts-Grafik sowie die Detail-Darstellung finden Sie auf www.eco.at.






Saubermacher legt Grundstein für e-cycling Park

Am 8. Juni 2010 erfolgte in Unterpremstätten die Grundsteinlegung für eine neue Aufbereitungsanlage für Elektrokleingeräte mit LR Christian Buchmann, KR Hans Roth, CEO Saubermacher, und Vizebürgermeister Anton Schmölzer. Saubermacher betreibt am Standort in Unterpremstätten seit 1996 eine Anlage für die Verwertung von Elektroaltgeräten. Diese wird nun durch eine spezielle Aufbereitungsanlage für Elektrokleingeräte ergänzt, wodurch eine einzigartige Gesamtanlage (e-cycling Park) für die Verwertung aller Elektroaltgeräte im Alpe-Adria-Raum entsteht.

Mit dieser Aufbereitungsanlage stellt Saubermacher sicher, dass die Wertschöpfung in Österreich bleibt und jährlich bis zu 15.000 to Elektrokleingeräte umweltschonend aufbereitet werden können. Bisher mussten Elektrokleingeräte zur weiteren Behandlung hunderte Kilometer transportiert werden, da eine entsprechende Anlage im Alpe-Adria-Raum nicht verfügbar war. Am Standort entstehen ca. 80 regionale Arbeitsplätze. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.

Wir gratulieren Saubermacher herzlich zur Auszeichnung mit dem Exportpreis in der Kategorie Information und Consulting. Mehr zur Exportpreis-Verleihung erfahren Sie auf www.eco.at.





KWB Biomasseheizungen profitiert von irischer CO2-Steuer

Um die Wirtschaft anzukurbeln setzt Irland auf ambitionierte Ziele im Bereich erneuerbare Energie und Klimaschutz. Auch heimische Firmen, wie KWB Biomasseheizungen profitieren von dieser Entwicklung. Jüngste Erfolgsgeschichte - Vertriebspartnerschaften zwischen KWB Biomasseheizungen und den bedeutendsten irischen Ökoenergiebetrieben, Rural Generation Ltd aus dem Kreis Derry und Technical Energy Solutions Ltd im Kreis Waterford.

Irland sieht in der Krise die größten Chancen im Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Unter www.letsgogreen.ie ist das ambitionierte Maßnahmenpaket der Regierung ersichtlich. Für das Budget 2010 hat Irland bereits die Einführung einer Carbon Tax beschlossen. Demnach wird die Tonne CO mit € 15.- und Heizöl ab 1. Mai 2010 mit einer zusätzlichen CO2-Steuer in der Höhe von 4,3 Cent/Liter belastet. Diese Beschlüsse werden zu einem massiven Umdenken im Energieeinsatz führen.

Auch der Energiebedarf für Raumheizung steigt jährlich. Zum einen durch die Klimaveränderung aufgrund deutlich kälterer Winter und zum anderen aufgrund der schlechten Bausubstanz. Wenn es zum großflächigen Tausch der Heizungen kommt, ist Biomasse Know-how gefragt. Die beiden irischen Partner von KWB Biomasseheizungen gehören zu den wenigen Betrieben die sich schon jahrelang mit dem Thema Biomasse befassen. Diesen Vorsprung will man nun durch intensive Schulungen weiter ausbauen. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Starchl: Grünschnitt-Aufbereitung für günstiges Heizen

Ein mittelgroßer Holzhäcksler Mk 50-S mit Einzug 500 x 450 mm wurde an 3 Gemeinden in Kärnten ausgeliefert, die diese gemeinsam in einem eigenen Entsorgungskonzept einsetzen. Bisher wurde in den Gemeinden anfallendes Strauch- und Astwerk gegen Gebühr von gewerblichen Entsorgern kompostiert, wodurch den Gemeinden erhebliche Kosten entstanden. Mit wesentlicher Kostenersparnis und zusätzlichem Mehrwert holen sich diese Gemeinden nun aus den, von den Bürgern angelieferten Ausgangsmaterialien u.a. Strauch- und Astschnitt, Äste, usw. einen Anteil von über 25% an energetisch nutzbaren holzartigen Anteilen heraus. Diese werden dann kranbeschickt, mit der STARCHL Mk 50-S am Entsorgungsplatz aufbereitet, und primär in einer zentralen Biomasseheizung für Heizung und die Warmwasseraufbereitung genutzt. Zu dem haben die Gemeindebürger nun auch die Möglichkeit den Holzhäcksler stundenweise für ihre eigenen Zerkleinerungsaufgaben auszuleihen.

Auch für den gesamten Tourismus und die Urlaubsregionen wird es immer wichtiger, den potentiellen Gästen Ökologie und umweltschonenden Umgang mit Natur und dessen Ressouren in der Bewirtschaftung und Beherbergung vorzuleben. Mehr Informationen sowie Bilder finden Sie auf www.eco.at.





Solare Kühlung von S.O.L.I.D in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Das Sheikh Zayed Desert Learning Center (SZDLC) ist das neue Besucherzentrum des Al Ain Wildlife Park in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Besucherzentrum beinhaltet ein Ausstellungszentrum, ein Theater, Cafes und Büros. Die Nutzfläche beträgt ca. 7.500 m² und pro Stunde werden ca. 2.750 Besucher erwartet.

Für dieses Besucherzentrum wurde ein innovatives Gebäudekonzept mit alternativer Energieversorgung und Haustechnik entwickelt. Die S.O.L.I.D plant und liefert für das SZDLC eine thermische Solaranlage für die Kühlung der Innenräume mit einer Kälteleistung von 350 kW. Für die Bereitstellung dieser Kälteleistung sorgt eine Fläche von ca. 1.100 m² Hochtemperaturkollektoren, welche neben dem Gebäude frei aufgestellt werden.

Die Inbetriebnahme der Anlage soll im Frühjahr 2011 erfolgen. Insgesamt entspringen 20 % der notwendigen Energie aus grünen Energiequellen. Zusätzlich zu der von S.O.L.I.D gebauten thermischen Solaranlage werden ca. 1.500 m² Photovoltaikpanele in den Dachflächen integriert. Das SZDLC zählt zu den ersten Projekten weltweit, welche solare Kühlung in großem Maßstab einsetzen. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.solid.at.





Aktionswoche Take Tech

Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG lädt auch heuer wieder ein zu „Take Tech", der Aktionswoche für technische und naturwissenschaftliche Berufe. Zwischen 15. und 19. November 2010 öffnen steirische Leitbetriebe ihre Tore für SchülerInnen zwischen 8 und 18 Jahren und haben dabei die Gelegenheit, sich vor potenziellen Nachwuchskräften als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Wer die Chance auf Nachwuchskräfte im Rahmen von Take Tech nutzen und sich damit als zukunftsorientierter Arbeitgeberbetrieb positionieren will, wendet sich bis 30. Juni 2010 an die Steirische Wirtschaftsförderung SFG, Frau Mag. Susanne Reiber, Tel. +43 316 7093-211 oder  susanne.reiber@sfg.at.

Wer seinen (Schul-)Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Take Tech lebendige Einblicke in die Arbeitswelt gewähren will, wendet sich an die Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft STVG, Frau Maria Strommer, Tel. +43 676 84171747 oder per E-Mail an maria.strommer@stvg.com. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.eco.at.




AEVG bei der Verleihung des Europäischen Umweltpreis

Die Abfall- Entsorgungs- und VerwertungsGmbH (AEVG) in Graz wurde bereits 2009 vom Lebensministerium für ihr Umweltmanagementsystem mit dem österreichischen EMAS-Preis ausgezeichnet. Für die AEVG brachte dieser Erfolg eine Einladung der Europäischen Kommission zur Teilname am Wettbewerb um den Europäischen Umweltpreis mit sich. Die European Business Awards for the Environment werden alle zwei Jahre vergeben und zeichnen europäische Unternehmen, die einen besonderen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung geleistet haben, aus.

Von insgesamt 141 Bewerbern aus 24 EU-und Kandidatenländern wurde die AEVG in der Kategorie „Management Award" neben der britischen Findus Group und dem Unternehmen ARÇELIK A.S aus der Türkei als Finalist nominiert.

Bei der Preisverleihung am 2. Juni in Brüssel ging letztendlich die Findus Group als Kategoriesieger hervor. Nichtsdestotrotz sind die Geschäftsführer DI Walter Sattler und Mag. Jürgen Löschnig sehr stolz über einen „Stockerlplatz" und die sehr hohe Auszeichnung auf europäischer Ebene. Lesen Sie mehr auf ww.eco.at.




28.200 Beschäftigte, 3,4 M€ Umsatz und 15 Mt CO2-Einsparung - Erneuerbaren Energien in Österreich 2009

Die neuen Marktentwicklungen für Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpen in Österreich liegen vor. Wie viele andere Wirtschaftsbereiche blieb im Jahr 2009 auch der Bereich der innovativen Energietechnologien von der Wirtschaftskrise nicht unberührt. Der starke Aufwärtstrend der letzten Jahre wurde gedämpft, dennoch zeigt sich insgesamt ein positives Bild. Im Vorjahr erzielten die Unternehmen in den vier Bereichen mit 28.200 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente), einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro; die Kohlendioxyd- (CO2-) Einsparung summiert sich auf 15 Millionen Tonnen.

Erstmals wurden in dieser jährlich vorgelegten Marktstudie auch die festen Biomassebrennstoffe, -kessel und -öfen erfasst. Sie weisen einen hohen inländischen Wertschöpfungsanteil auf und sind international sehr gefragt: So stammen z.B. auf dem deutschen Markt zwei von drei Biomassekesseln (<100 kW) aus österreichischer Produktion.
Den Endbericht der Studie finden Sie auf www.noest.or.at.






Netzwerk für Energieberater und Adaption der Ausbildung

Der LandesEnergieVerein gründet ein neues Netzwerk für EnergieberaterInnen. Das Netzwerk wird den zukünftigen TeilnehmerInnen eine klare Orientierungshilfe bezüglich der Durchführung von Energieberatungen und der Erstellung von Energieausweisen bieten und allgemein die Qualität der Energieberatungen steigern. Das Netzwerk bietet folgende Vorteile:
•    Austausch von Informationen und Erfahrungen
•    Angebot an Weiterbildungsveranstaltungen
•    Unterstützung bei Veranstaltungen, Projekten, komplexen Beratungen
•    Wettbewerbsvorteil durch einheitliche Qualitätsstandards

Der LandesEnergieVerein lädt alle interessierten jetzigen und zukünftigen EnergieberaterInnen ein, sich an diesem Netzwerk zu beteiligen. Bei Interesse informieren Sie sich beim Starterfahrungsaustauschtreffen am 15. Oktober 2010 in Graz. Details finden Sie auf www.lev.at.

Gleichzeitig wurde die Ausbildung zum Energieberater (Kurs F) des LandesEnergieVereins um einen Tag erweitert, der Block „Heizung und Haustechnik“ wird jetzt im Übungslabor des WIFI abgehalten. Der nächste F-Kurs startet am 28.10.2010. Zur Anmeldung klicken Sie hier.





Photovoltaik und Biogas im Spannungsfeld – NOEST Veranstaltungsrückblicke

Die Photovoltaik ist derzeit eine der spannungsgeladensten der Erneuerbaren Energietechnologien. Fallende Preise für PV-Panele, eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung aber immer noch eine große Abhängigkeit von öffentlichen  Förderungen können nur durch stete Innovationen gelöst werden. Der NOEST EnergyLunch vom 26. Mai 2010 beleuchtete das Thema von vielen Seiten. Förderungen – (inter)national und regional – Genehmigungsprozesse, der Status-Quo der Technologie sowie zukünftige Entwicklungen wurden unter reger Teilnahme präsentiert und diskutiert.

Auch die Biogas-Branche steht derzeit unter Spannung. Der NOEST-ExpertInnen Stammtisch am 17. Juni 2010 in Irdning beschäftigte sich mit der Frage „Biogas Kleinstanlagen – veraltetes Konzept oder Zukunftstechnologie“. Biogas-Kleinstanlagen wird seit geraumer Zeit ein großes Potential, gerade im Grünland-Raum, nachgesagt. Die Veranstaltung, welche in Kooperation mit der arge kompost&biogas und der Landwirtschaftskammer Steiermark durchgeführt wurde, beleuchtete die Thematik von vielen Seiten und fand großen Anklang beim Publikum. Wie gewohnt gab es genügend Zeit um zu diskutieren und vernetzen.
Alle Präsentationen, die Teilnehmerlisten und Fotos finden Sie auf www.noest.or.at





ECO lotst Technologie-Unternehmen in die Umwelttechnik

Im Zuge der Research 2010 luden die Industriellenvereinigung Steiermark und die ECO WORLD STYIRA zur Veranstaltung "GreenTech - Geschäftschancen für Ihr Technologie-Unternehmen in der Umwelttechnik".

Über 40 Technologie-Unternehmen nahmen diese Chance am Freitag, 11. Juni 2010 wahr. Neben den spannenden Fachvorträgen von DI Alexander Kainer (Roland Berger), DI Andreas Tschulik (Lebensministerium), DI (FH) Anton Schuller (ECO WORLD STYRIA) und den Erfahrungsberichten von Ing. Heinz Moitzi (AT&S), Dr. Erich Fercher (Bioenergy 2020) sowie Dr. Mario J. Müller (SFL technologies) gab es sehr inspirierende Enabling Spaces. Die TeilnehmerInnen teilten sich in 3 Gruppen, in denen jeweils ein besonders zukunftsweisender Themenbereich besprochen wurde.

Die Veranstaltung wurde von den TeilnehmerInnen mit einer Note von 1,3 bewertet und endete mit einem Buffet und vielen persönlichen Gesprächen. Bilder finden Sie auf www.eco.at.




Im ECO-Fokus: Energie im Großformat und Markenkompetenz

Am 7. Juni 2010 fand ab 16.00 Uhr in der Bar Schlossberg in Graz der 12. ECO Business Club "Erneuerbare Energie im Großformat?" exklusiv für die Mitglieder der ECO WORLD STYRIA statt.

Herr DI Rupert Hierzer von der Desertec Foundation gab den 43 Gästen in der Diskussionsrunde ab 16.30 Uhr interessante Einblicke in das Wüstenstrom-Projekt Desertec. Ebenfalls spannende Beiträge zu Großprojekten im Bereich Energieversorgung und Anlagenbau lieferte DI Dominik Brunner von der ELIN Motoren GmbH. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.

Bei der Fast Forward Veranstaltung am 15. Juni 2010 im Hotel Daniel diskutierten die rund 30 TeilnehmerInnen nach den Vorträgen von Dr. Ute Könighofer (UKcom), Franz Hirschmugl (Institut für Markenentwicklung Graz) und Josef Heissenberger (Komptech), was alles notwendig ist, um als Unternehmen beim Kunden wahrgenommen zu werden und welche unterbewussten Handlungen die Kunden dazu veranlassen, einem bestimmten Unternehmen ihr Vertrauen und Aufmerksamkeit zu schenken. Bilder sowie die Präsentationen finden Sie auf www.eco.at.




Niedrigstenergiegebäude verpflichtend ab 2020 – Revision der EU Gebäude-Richtlinie

DieRichtlinie 2010/31/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 über die „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ wurde am 18.6.2010 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und ist somit rechtskräftig. Kernpunkt der Neuregelung ist die weitere Vereinheitlichung der Standards und Methoden, aber auch die Verschärfung der Anforderungen an die Energieeffizienz, sowohl bei neuen als auch bei bestehenden Gebäuden, die einer umfassenden Renovierung unterzogen werden.

Neubauten
sollen ab 2020 "Niedrigstenergiegebäude“ sein. Behörden als Eigentümer müssen bereits ab 2018 diese Verpflichtung mit Vorbildwirkung erfüllen. Für dieses ambitionierte Vorhaben, das den Mitgliedsstaaten Spielräume offen lässt, eigene Standards zu definieren, wird einmal mehr die Umsetzung in nationales Recht ausschlaggebend sein. Die Qualitätssicherung der Energieausweise und der Inspektionsbericht für Heizungs- und Klimaanlagen soll zukünftig durch unabhängige Kontrollsysteme gewährleistet werden. Lesen Sie das Amtsblatt auf
eur-lex.europa.eu




Erneuerbare Energie in Deutschland – hohe Kosten und höherer Nutzen

Im Auftrag des deutschen Bundesumweltministeriums (BMU) untersuchen derzeit Forscher die wirtschaftlichen Auswirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Der kürzlich erschienene Zwischenbericht bestätigt, dass die Förderung der erneuerbaren Energien mit hohen Kosten verbunden ist: Rund sechs Milliarden Euro sind im Jahr 2008 für die systematischen Kosten wie z. B. Strompreissubventionierung und Regelausgleichsenergie anzusetzen. Doch dem steht ein Nutzen allein durch vermiedene Umweltschäden von etwa acht Milliarden Euro gegenüber.

Zur Abschätzung des gesamtwirtschaftlichen Nutzens bilanziert die Studie zusätzlich die Arbeitsplatz- und Umsatzeffekte der neuen Branche ebenso wie Energiepreiseffekte, vermiedene Energieimporte und Versorgungssicherheit. Mehr Information finden Sie auf www.noest.or.at in den News.










Hinweis:
Möchten Sie den NEWsletters nicht mehr beziehen - so klicken Sie hier zum Abbestellen.
Sie haben wiederum jederzeit die Möglichkeit den NEWsletter neu zu abonnieren. Impressum: