Juli 2009

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



Klimafonds: 40 Mio. Euro für Energieforschung und Technologieentwicklung

Der Klima- und Energiefonds startete seine 3. Ausschreibung "Neue Energien 2020" zur Energieforschung und Technologieentwicklung. Das Programm hält 40 Millionen Euro bereit und setzt ganz besonders auf innovative und herausragende Forschungs- und Entwicklungsprojekte in folgenden Bereichen:

  • Energiesysteme, Netze und Verbraucher
  • Fortgeschrittene Speichertechnologien
  • Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe
  • Energieeffiziente Fahrzeugkomponenten und -systeme
  • Solarthermie und Photovoltaik
  • Bioenergie und fortgeschrittene Umwandlungstechnologien
  • Sonstige Erneuerbare Energieträger
  • Strategische Entscheidungsgrundlagen für die österreichische Technologie-, Energie- und Klimapolitik

Die Ausschreibung "Neue Energien 2020" richtet sich an Unternehmen, wissenschaftliche und universitäre Einrichtungen sowie öffentliche Bedarfsträger wie Gemeinden; Einreichzeitraum: 01.07.2009 bis 08.10.2009. Weitere Informationen zur Einreichung finden Sie unter www.klimafonds.gv.at.





4 Mio. Euro für Energie- und Recycling-Projekte im "Zukunftsfonds Steiermark"

Die Steiermärkische Landesregierung hat am 15. Juli die 4 Mio. € Ausschreibung zum „Zukunftsfonds Steiermark" geöffnet, welche innovative Projekte zu "Green Styria - Ressourceneffizienz & Erneuerbare Energien" mit bis zu 100% für Forschungseinrichtungen und bis zu 50% für Unternehmen fördert und sich vor allem an steirische Projektwerber richtet. Kooperationsprojekte mehrerer Forschungseinrichtungen/Unternehmen sind explizit gewünscht, insbesondere in den Bereichen:

  • Energie, Umwelttechnologie und Recycling
  • Intelligente Energiesysteme, Verbesserung des Einsatzes erneuerbarer Energien, Steigerung der Energieeffizienz, Energie & Wohnen
  • Steigerung der Ressourceneffizienz
  • Simulationsmodelle im Kontext "Green Styria"
  • Entsprechend langfristig orientierte integrierte Konzepte und Begleitforschungsprojekte 
  • Anschubfinanzierungen für Forschungszentren bzw. Pilotanlagen
  • Vernetzungsvorhaben zur Kompetenzbündelung

Die Einreichfrist endet am 15. Oktober 2009. Das NOEST unterstützt Sie ab sofort in gewohnter Weise bei der Antragstellung. So wird auch der Energy Lunch am 16. September die Ausschreibung zum Schwerpunktsthema haben. Kontaktieren Sie uns!
Nähere Informationen zur Ausschreibung erhalten Sie unter www.zukunftsfonds.steiermark.at.





"Steirische Schaukraftwerke" öffnen ihre Pforten für Besucher

Unter dem Motto „Kleinwasserkraft erleben" gewähren seit Kurzem zehn Anlagen in der Steiermark Besuchern Einblick in die verschiedenen Facetten der umweltfreundlichen Stromerzeugung aus Wasserkraft. Bei Führungen, auf Schautafeln, in Energie-Ratespielen oder in persönlichen Gesprächen mit den Betreibern soll die Kleinwasserkraft erlebbar werden.

In der Steiermark liefern rund 430 Kleinwasserkraftwerke jährlich ca. 1,35 Mrd. kWh Ökostrom ins öffentliche Netz. Sie versorgen damit etwa 385.000 Haushalte. Durch die Nutzung der Kleinwasserkraft können im Vergleich zur Erzeugung aus fossilen Energieträgern jährlich ca. 945.000 Tonnen CO2 vermieden werden. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Weltgrößte Biogas-Anlage startet Einspeisung ins Erdgasnetz

Ein Meilenstein für die Biogasbranche: Nach anderthalb Jahren Bauzeit ging vor kurzem in Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern, mit dem NAWARO BioEnergie Park die weltgrößte "Bioerdgasanlage" ans Netz. Die Anlage verfügt über eine Leistung von 55 Megawatt. Nach der endgültigen Fertigstellung Anfang 2010 werden pro Jahr 46 Mio. Kubikmeter aufbereitetes Biogas in das öffentliche Gasnetz eingespeist. Dies reicht, um den Energiebedarf einer Kleinstadt mit rund 50.000 Einwohnern zu decken.

Seit November 2007 sind auf einer Fläche von 20 Hektar 20 Fermenter mit den dazugehörigen Silos, Verwaltungsgebäuden und Gärrestspeichern errichtet worden. Die zur Biogasproduktion benötigten nachwachsenden Rohstoffe wie beispielsweise Mais, Getreide und Grasschnitt werden von Landwirten aus der Region im Umkreis von 50 Kilometern bezogen.





Multifunktionale Energiezentralen am Beispiel Biogas

Die Erweiterung einer Biogasanlage zu einer "multifunktionalen Energiezentrale" bietet gute Chancen, die lokale Wertschöpfung der Anlagen langfristig zu erhöhen. Im Rahmen der Programmlinie "Energiesysteme der Zukunft" wurden verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt, die sich mit den notwendigen Technologien und der Konzeption von "multifunktionalen Energiezentralen" und der Realisierung in Demonstrationsprojekten und Demoregionen beschäftigen. Es handelt sich dabei um eine kombinierte Wärme-, Strom- und Treibstoffproduktion.

Eine Beschreibung der multifunktionalen Energiezentrale am Beispiel Biogas steht auf www.nachhaltigwirtschaften.at zum Download bereit.





7. Österreichische Photovoltaik Tagung

Zahlreiche Veranstaltungen machten die Tagung vom 17.-19. Juni in Wien zu einem wichtigen Treffen der Photovoltaik-Branche. Photovoltaik hat sich im Bewusstsein der globalen Energieszene in den letzten Jahren zu einem der wesentlichen Hoffnungsträger für eine zukünftige Stromversorgung entwickelt.

Die Europäische Photovoltaik Industrie Vereinigung EPIA proklamiert, dass Photovoltaik bereits im Jahr 2020 12% des europäischen Strombedarfes abdecken könnte. Längerfristig wird das Gesamtpotential an der globalen Stromversorgung auf 40 oder sogar mehr Prozent geschätzt. Die Nachlese finden Sie auf www.hausderzukunft.at.





Neuer Planungsleitfaden für große Solarspeicher

Der Wärmespeicher einer solarthermischen Anlage bestimmt maßgeblich deren Systemeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Eine gute Planung minimiert die Wärmeverluste sowie den Bedarf an Nachheizenergie. Neben der Speicherhülle übernimmt dabei das Be- und Entladesystem eine Schlüsselrolle. Bei vielen Anwendungen muss demzufolge eine thermische Schichtung im Speicher aufgebaut und aufrecht erhalten werden. In einem Forschungsprojekt untersuchten Wissenschaftler der TU Chemnitz und der TU Ilmenau verschiedene Be- und Entladeeinrichtungen für mittelgroße und große Tank- sowie Erdbeckenspeicher. Auf der Basis ihrer Erkenntnisse veröffentlichten sie jetzt einen Planungsleitfaden. Lesen Sie mehr auf www.bine.info






So holen Sie sich Ihre PV Förderung bis 5 kWp

Heuer vergibt der Klima- und Energiefonds mit seiner „Förderaktion Photovoltaik 2009" 18 Millionen Euro an private Haushalte, die eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung bis 5 kWp installieren.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Einreichung ist ein verbindliches Angebot. Antragstellerinnen und Antragsteller haben bis zur Einreichung am 04.08.2009, 10 Uhr, Zeit, sich bei fachkundigen Unternehmen beraten zu lassen um sich ihr verbindliches Angebot einzuholen, z.B. stehen die ECO-Firmen Elektro Pfund, Feistritzwerke, Freiding, Paugger und Lugitsch gerne für Angebote zur Verfügung. Weitere Unternehmen finden Sie HIER.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online und nach dem „first-come - first-serve Prinzip"; das heißt, die Förderungen werden nach dem Einlangen der Ansuchen gereiht und vergeben. Sämtliche Informationen erhalten Sie unter: www.klimafonds.gv.at/photovoltaik, seien Sie also am 4. August 2009, um 10:00 Uhr online! Denn letztes Jahr war die Förderung binnen Minuten ausgeschöpft. 





Enbasys: Innovative Biogasanlage braut bayerisches Bier

Mit der ENBAFERM Biogasanlage in Weihenstephan (D) nimmt eine erste Demo-Anlage zur Erzeugung von hochwertigem Biogas aus Brauerei-Reststoffen ihren Betrieb auf. Durch die Zusammenführung des zum Patent angemeldeten Hydrolyseverfahrens von ATRES engineering biogas und des patentierten ENBAFERM-Biogas-Prozesses der steirischen Anlagenbaufirma enbasys gmbh wurde die Fermentation von Brauerei-Reststoffen optimiert.

Markus Grasmug, CTO enbasys gmbh: "Durch unsere neue ENBAFERM Technologiegeneration ist uns der Durchbruch in der Biogaserzeugung aus Brauereireststoffen gelungen. Die Bierproduktion benötigt 5 Liter Heizöl pro 100 Liter Bier. Der fossile Energieträger kann nun durch Biogas wirtschaftlich ersetzt werden." Die Anlage wurde gemeinsam mit den Partnern der ARGE Trebervergärung errichtet. Lesen Sie mehr auf www.enbasys.com





AE&E: Energy-from-Waste als Technologie mit Zukunft

Mit der Energy-from-Waste-Anlage in Cleveland hat AE&E ihre erste Abfallbehandlungsanlage auf dem wichtigen Zukunftsmarkt Großbritannien erfolgreich fertig gestellt. Die AE&E Gruppe zählt seit Jahren zu den Pionieren auf dem Gebiet der thermischen Abfallbehandlung. Die neue Anlage mit einer Abfallkapazität von 136.000 Tonnen pro Jahr, versorgt mehr als 10.000 Haushalte mit klimaneutraler Energie aus Abfall.

„Die Technologieführerschaft der AE&E Gruppe auf dem Gebiet Energy-from-Waste wurde in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Großaufträge mehrfach unter Beweis gestellt, die erfolgreiche und planmäßige Übergabe dieser Referenzanlage belegt nun auch die Qualitäten im Projektmanagement als Generalunternehmer", so Georg Gasteiger, Sprecher der Geschäftsführung der AE&E Gruppe. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





FH Joanneum: Produktionsprofis für Ihr Unternehmen

Suchen Sie technische Nachwuchsführungskräfte v.a. für Produktionsaufgaben? Wenn ja könnten die heuer sehr zahlreichen Studierenden des Dualen Studiums "Produktionstechnik und Organisation" mit dem Fokus „Umwelttechnik" für Sie passen, welches an der FH JOANNEUM mit dem Abschluss Dipl.Ing. (FH) angeboten wird.

Dabei sind die Studierenden über eine Zeit von 4 Jahren je zur Hälfte an der FH und zur Hälfte arbeiten Sie bei Ihnen im Unternehmen. So profitieren Sie neben vielen weiteren Vorteilen auch vom intensiven Know-how der Fachhochschule. Die monatlichen Kosten für Sie als Unternehmen betragen rund € 600,- bis 700,- pro Studierendem, 14 mal jährlich. Bei Interesse kontaktieren Sie den Studiengangsleiter DI Haas für ein persönliches Gespräch zu diesem innovativen Ausbildungssystem: DI Johannes Haas, Tel: 0316/5453-6900, monika.grasser@fh-joanneum.at, web: www.fh-joanneum.at/pto.





ENW: SonnENWende - Strom und Mobilität aus Sonnenkraft

Mit der Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Bürogebäude in der Theodor-Körner-Straße 120 in Graz, sowie 3 E-Bikes und einem Elektroauto für Dienstfahrten, setzt die „Ennstal - Neue Heimat - Wohnbauhilfe" (ENW) nun ein eindeutiges Zeichen für den Umweltschutz und die Ressourcenschonung. Die Photovoltaikanlage mit 4,92 kW Leistung garantiert saubere und kostenlose Energie und spart ca. 2.000 kg CO2 im Jahr ein.

Um den ökologisch produzierten Strom auch sinnvoll zu nutzen wurde vor dem Eingangsbereich der ENW eine Elektro-Tankstelle errichtet. Auch hier sieht sich die ENW als Förderer von umweltschonenden Techniken und so steht allen BesitzerInnen von Elektrofahrzeugen diese Tankstelle, innerhalb der Geschäftszeiten, kostenlos zur Verfügung.

Durch die Anschaffung eines firmeneigenen Elektroautos für die umweltbelastenden Stadtfahrten wird die ENW auch zusätzlich durch Vermeidung von klimaschädlichen Emissionen ca. 1.500 kg CO2 einsparen.

Neben dem Elektroauto stehen den MitarbeiterInnen vier Steirerbikes mit Elektromotor sowohl für ihre Privat- als auch Dienstfahrten zur Verfügung. Die Anlage wurde unter Beteiligung mehrerer steirischer Unternehmen errichtet. Weiterführender Link: www.wohnbaugruppe.at





TB Hammer und Odörfer: "Die Energiewelt von morgen" beim 2. Energytalk

Am 2. Juli 2009 fand der vom Technischen Büro Ing. Bernhard Hammer GmbH und der ODÖRFER Haustechnik GmbH ins Leben gerufene 2. Energytalk mit dem Thema „Die Energiewelt von morgen" im Schlossbergrestaurant in Graz statt.

Mit Vorträgen u. a. von Dr. Hermann Scheer über Energielösungen und das „Ende der Pyromanie" wurden rund 100 ZuhörerInnen darin bestärkt, künftig noch intensiver sowohl erneuerbare Energien als auch neue Energielösungen in die eigenen Geschäftsfelder zu integrieren, wie dies die beiden Veranstalter seit Kurzem mit eigenen Abteilungen für neue Energielösungen bereits umgesetzt haben. Lesen Sie mehr auf www.tbh.at.





Akaryon: Neuer CO2-Reise-Check

Kürzlich startete der CO2-Reise-Check - unterschiedliche Reisen wurden hinsichtlich ihrer Treibhausgas-Emissionen bewertet und Angaben über fiktive Kompensationsbeträge gemacht (angelehnt an die übliche Kompensationsberechnung für Flugemissionen).
Informieren Sie sich vor Ihrer nächsten Reise über die umweltschonendste Variante der Fortbewegung auf www.oekostadt.graz.at. Das Tool zeigt sich mit einer fast spielerisch zu bedienenden grafischen Oberfläche für die Bewusstmachung der CO2-Emissionen durch das Reisen. Sie befinden sich im Wohnzimmer von "Familie Grazer" und blättern quasi per Mausklick durch Reisekataloge und Reisen. Es stehen eine Menge von klassischen Reisen zur Auswahl, wobei zumeist mehrere Anreisevarianten an denselben Ort zum Vergleich vorhanden sind. 
Für jede Reise bzw Reisevariante wird sofort der CO2-Wert berechnet und sowohl als Zahl als auch auf einem farbigen Balken dargestellt. Dadurch kann auch optisch sehr gut vermittelt werden, ob die Reise umweltschonend im grünen Bereich anzusiedeln ist oder aber sehr hohe Emissionen verursacht und sich damit im roten Bereich befindet. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.






4,5 Mio. Euro für energieautarke Regionen

Mit 4,5 Mio. Euro sollen über 50 österreichische Gemeinden und Regionen dabei unterstützt werden, neue Modellregionen für Energie-Autarkie zu werden. Gefördert wird der Aufbau von Klima- und Energie-Modellregionen über einen Zeitraum von zwei Jahren mit folgenden Maßnahmen:

  • Erstellung eines Konzepts für die Umstellung der regionalen Energieversorgung
  • Infrastruktur zur Umsetzung und  regionalen Verankerung der Umsetzungskonzepte
  • Begleitende Vernetzungs- und Bewusstseinsbildungsmaßnahmen

Die Ausschreibung läuft noch bis 16. November 2009. Lesen Sie mehr auf www.klimafonds.gv.at/modellregionen.





Energiestrategie Steiermark 2025 veröffentlicht

Die Energiestrategie Steiermark 2025 bildet die Grundlage für die Energiepolitik des Landes Steiermark, in der sämtliche Energiepläne, Strategiepapiere und Landtagsbeschlüsse eingearbeitet sind. Ziel ist es, unter Berücksichtigung sozialpolitischer und wirtschaftlicher Aspekte den Energieeinsatz bestmöglich zu reduzieren und den Restbedarf mit einem möglichst hohen Anteil an erneuerbaren Energieträgern zu decken.

In allen Bereichen - Haushalte wie Dienstleistungen, Gewerbe und Industrie etc. - helfen Energieeffizienzmaßnahmen die Energiekosten zu senken, um damit die Wettbewerbsfähigkeit zu heben und in weiterer Folge auch Arbeitsplätze zu sichern.

Die 5 strategischen Bereiche der "Energiestrategie Steiermark 2025" umfassen:
• Energieeffizienz und Energiesparen
• Erneuerbare Energien
• Fernwärme und Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung
• Energieinfrastruktur, Raumordnung und Mobilität
• Forschung und Bildung, Energieberatung

Die Energiestrategie Steiermark 2025 beschreibt die in diesen fünf Bereichen vorgesehenen Einzelmaßnahmen und bewertet sie hinsichtlich der anfallenden Kosten sowie der damit zu erzielenden Energie- und CO2-Einsparung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Landesenergiebeauftragten.





Energiestrategie Österreich: Neue Arbeitsgruppen und Homepage

In den vergangenen Tagen sind die Arbeitsgruppen der Energiestrategie Österreich gestartet. 100 ExpertInnen aus den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, Umwelt, Interessensvertretungen, Sozialpartner, Bundesländer und NGOs erarbeiten in acht Arbeitsgruppen bis Ende Oktober zu mehreren Themenbereichen Konzepte, die in die Gesamtstrategie einfließen.

Ziel der "Energiestrategie Österreich" ist die Entwicklung eines nachhaltigen Energiesystems, das Energiedienstleistungen für den Privatkonsum sowie für Unternehmen auch in Zukunft zur Verfügung stellt und gleichzeitig die EU-Vorgaben realisiert.
"Hauptrichtung der Strategie muss die Steigerung der Energieeffizienz und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien sein", betont Umweltminister Niki Berlakovich. Ein Zielwert für den energetischen Endverbrauch Österreichs von 1.100 PJ für das Jahr 2020 wird angestrebt. Lesen Sie weiter auf www.energiestrategie.at.





Nachhaltigkeit designen

Am 21. September 2009 startet das englischsprachige Universitätsprogramm speziell für Architekten und technische Fachplaner mit 4 Semestern in neunwöchigen Modulen.

Klimawandel, Öl- und Finanzkrise sowie große soziale Herausforderungen sind nur einige der Themen, denen wir gegenüberstehen. Die Art, wie wir unsere Gebäude gestalten bzw. umgestalten, kann Teil des Problems oder Teil der Lösung sein!

Das englischsprachige UniversitätsprogrammFuture Building Solutions" nimmt diese Herausforderungen an. Aktuelles Know-How über klimagerechte Architektur, Komfort in Innenräumen, Energieeffizienz, CO2-emissionsneutrale Bauweise, Kontextsensibilität etc. sind selbstverständliche Bestandteile des Kurses: Architektur und technische Fachplanung für Wohnhäuser und Gewerbeimmobilien in allen Klimazonen der Welt. Zusätzlich vermittelt der Lehrgang fundiertes Wissen über das Passivhaus. Geplant ist die Prüfung zum "Europäischen zertifizierten Passivhausplaner" im Rahmen von "Future Building Solutions" am Department anzubieten. Der Unterricht erfolgt in englischer Sprache, die Kosten belaufen sich auf € 18.000,-. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.donau-uni.ac.at.





ECO + ICS: Chancen in Kolumbien

Im Rahmen seiner Delegationsreise nach Graz diskutierte Luis Alfredo Ramos - Gouverneur der kolumbianischen Region Antioquia - bei einem gemeinsamen Mittagessen des ICS mit ECO WORLD STYRIA und mehreren ECO-Unternehmen, konkrete Chancen für die Zusammenarbeit in Energie- und Umwelttechnik.

Gemeinsam mit Bürgermeister Nagl und Wolfgang Semper von der Andritz Hydro GmbH unterzeichnete er auch eine Absichtserklärung für zwei Wasserkraftprojekte mit einem möglichen Auftragswert von rund 260 Mio. Euro für Andritz Hydro.

Weitere Chancen ergeben sich für steirische Unternehmen z. B. auch bei dezentralen KWK-Anlagen für Biomasseabfälle aus der Kakaoproduktion. ECO WORLD STYRIA steht mit den Kontakten gerne zur Verfügung.

Anmeldungen zur ECO-Delegationsreise China ab jetzt möglich!
Für die Delegationsreise vom 29.10.-6.11.2009 bzw. vom 31.10.-6.11.2009 mit steirischen Unternehmen der Energie- und Umwelttechnik ist ab sofort die Anmeldung möglich. Bitte melden Sie sich per Anmeldeformular an. Das Programm finden Sie HIER.
Wir arrangieren Ihre individuellen Firmenkontakte im Voraus! Bitte kontaktieren Sie Herrn Puttinger unter 0316 / 40 77 44 17 oder puttinger@eco.at. Weitere Informationen zur Delegationsreise erhalten Sie unter www.ic-steiermark.at.





ECO Förderungsupdate am 9.9.2009

In den letzten Wochen haben sich zahlreiche neue Förderungen für Forschungs- und Umsetzungsprojekte aufgetan. Informationen aus erster Hand können Sie sich dazu beim "Förderungsupdate" am 9. September 2009 von 10.00 - 14.30 Uhr holen. Es informieren ReferentInnen der wichtigsten Förderstellen über aktuelle EU-, Bundes- und Landesförderungen für Unternehmen der Energie- und Umwelttechnik (z.B. Klimafonds, Zukunftsfonds, neue Umweltförderung). Weiters erhalten Sie vor Ort die druckfrische ECO Förderungslandkarte, den wohl besten Überblick über rund 75 Förderungen. Mehr Informationen zur Veranstaltung und Teilnahme erhalten Sie auf www.eco.at.





ECO "Zukunftsbrille" prämiert

Das I-Punkt Team und die ECO WORLD STYRIA haben für die „Zukunftsbrille" den silbernen Green Panther in der Kategorie Direct Mailing gewonnen. Die Zukunftsbrille wurde 2008 als Einladung für die 5. ECO-Zukunftswerkstatt versendet.

Spannend bis zum Ende war die Green Panther Gala selbst am 26. Juni 2009. Da die Location streng geheim war, haben sich die steirischen Werber zuerst bei der UPC-Arena getroffen und wurden dann mit Pinzgauern in die Kovac-Schrotthalle gebracht. Dort hat Bezirksinspektor Morawetz die Trophäen in 13 Kategorien verliehen. Lesen Sie mehr auf www.ipu.at.





WIN: JUVI-Innovationsprojekt "Diakonie energieautark"

Von 4. bis 10. Juni 2009 erarbeitete ein Team der Klagenfurter HTL Mössingerstraße, Zukunftsideen für die autarke Energieversorgung der Organisation.
In einer Woche intensiver Recherche-, Analyse- und Denkarbeit entwickelten die zukünftigen Energietechnik-Experten vor Ort ein breites Spektrum an bemerkenswerten Lösungen, die allesamt nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sind.
Wollen Sie Ihre Innovationsprozesse gezielt um "junge Ideen" anreichern und zugleich exzellente Jugendliche eines bestimmten Ausbildungszweigs für eine Woche ins Unternehmen holen? Als steirischer Betrieb haben Sie jetzt die Möglichkeit, für Ihr JUVI-Projekt eine 50%-Förderung durch die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit in Anspruch zu nehmen. (Anmeldung bis Ende August 2009, die Durchführung selbst ist bis Ende 2010 möglich). Lesen Sie mehr auf
www.eco.at.

Verantwortung zeigen!
ist eine unternehmensgetragene südösterreichische Initiative und wendet sich an alle Betriebe und Organisationen, die verantwortungsbewusst wirtschaften (wollen). Namhafte Unternehmen und NPOs befassen sich regelmäßig mit Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Engagement und zeigen durch die Beteiligung im Netzwerk gemeinsam ihre Verantwortung.
Das Unternehmensnetzwerk verbindet Führungskräfte aus interessierten Unternehmen und NPOs und lädt dazu ein, mit dem Jahres-Check unaufwendig, aber konsequent alle Facetten der sozialen und ökologischen Verantwortung intern zu beleuchten und das Engagement durch kurze Unternehmensberichte auch regelmäßig zu publizieren.
Beteiligen Sie sich! Nähere Informationen finden Sie auf www.verantwortung-zeigen.at.






4.-26. Juli 2009: Symposium "Kunst und Recycling", Pöllau

Das Symposium connected:09 findet während des Kunstfestivals styrian summer_art 09 vom 4.-26. Juli im Naturpark Pöllauer Tal statt und wird von der in der Oststeiermark lebenden niederländischen MedienkünstlerIn cym (Simone van Groenestijn) organisiert. styrian summer_art richtet sich mit zahlreichen Workshops und dem Kunstprogramm an Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

Die Künstler erkunden und erforschen den Ort Pöllau und verwerten die gesammelten Eindrücke und Materialien auf künstlerische Weise wieder. Sie sammeln scheinbar Unsichtbares, wie vergessene Gegenstände von Dachböden, weggeworfene Verpackungen von Supermärkten und gehörte und ungehörte Geräusche vom Pöllauer Hauptplatz. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





7.-10. September 2009: Konferenz „Energy, Policies and Technologies for Sustainable Economies“, Wien

Vom 7.-10. September findet in Wien eine Europäische Konferenz zu den Themen „Energie, Politik und Technologien für eine Nachhaltige Wirtschaft" statt. Das Hauptanliegen der Konferenz ist es, Wissenschaft, Politik, EnergieexpertInnen und RepräsentantInnen von staatlichen und privaten Organisationen aus ganz Europa zusammenzubringen, um Wirtschaftsforschung, Industrielle Entwicklung und Politische Prozesse aus dem Blickwinkel des Energiesektors zu präsentieren und zu diskutieren. Lesen Sie mehr dazu auf www.aaee.at





9. September 2009: ECO Förderungsupdate, Graz

Am 9. September 2009 von 10.00 - 14.30 Uhr findet die Veranstaltung "Förderungsupdate" bei der ECO WORLD STYRIA im Impulszentrum Graz West, Reininghausstraße 13 in 8020 Graz statt.
Sie erhalten Informationen zu zahlreichen neuen Förderungen für Forschungs- und Umsetzungsprojekte, die sich in den letzten Wochen aufgetan haben. ReferentInnen der wichtigsten Förderstellen informieren Sie über aktuelle EU-, Bundes- und Landesförderungen für Unternehmen der Energie- und Umwelttechnik (z.B. Klimafonds, Zukunftsfonds, neue Umweltförderung). Weiters erhalten Sie vor Ort die druckfrische ECO Förderungslandkarte, den wohl besten Überblick über rund 75 Förderungen. Mehr Informationen zur Veranstaltung und Teilnahme erhalten Sie auf www.eco.at.





23. September 2009: 3. Österreichische Wasserstoff-Konferenz, Graz

Joanneum Research und die HyCentA Research GmbH veranstalten am 23. September 2009 in der TU-Graz, Hörsaal i7, Inffeldgasse 25/D in 8010 Graz auch heuer wieder die Österreichische Wasserstoffkonferenz mit folgenden Inhalten:

  • Perspektiven von Wasserstoff in der zukünftigen europäischen Energiewirtschaft
  • derzeitiger Stand europäischer und österreichischer Forschungsprojekte von der Erzeugung erneuerbaren Wasserstoffs bis zu seiner Verwendung mit dem Schwerpunkt im Automobilsektor

Das detaillierte Programm finden sie auf der Veranstaltungs-Website.





7.-9. Oktober 2009: Ökosan 09, Weiz

Vom 7.-9. Oktober 2009 findet im Kunsthaus Weiz das Internationale Symposium für hochwertige energetische Sanierung von großvolumigen Gebäuden Ökosan 09 statt.
Innerhalb der dreitägigen, internationalen Tagung werden hochwertige und innovative Sanierungen, sowie deren Rahmenbedingungen mit VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Forschung analysiert und aufgezeigt werden.

Themen-Schwerpunkte des Symposiums sind

  • Energieeffizienz in den e5- Gemeinden
  • Rahmenbedingungen für die ökologische Sanierung
  • Internationale Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbarer Energie
  • Baukonstruktion und Werkzeuge für die Qualitätssicherung
  • Innovative Gebäude- und Sanierungskonzepte
  • Erfolgsbeispiele (Best practice)

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Veranstalters www.aee-intec.at.





7.+8. Oktober 2009: KIS-Academy und Cleantech Invest 2009, Schwechat

Die Veranstaltung Cleantech Invest 2009 findet am 8. Oktober 2009 in Schwechat Airport Vienna in Wien statt. Bis zu 35 Unternehmen der CleanTechnologie haben die Möglichkeit, sich internationalen Investoren und Kooperationspartnern vorzustellen und mit ihnen auszutauschen. Die Veranstaltung bildet Netze zwischen Unternehmern, und trägt durch sein Programm zur Entwicklung im Hightech und Cleantech Sektor bei. In fünf Bereichen stellen Firmen ihre Geschäfte und ihre Finanzierungs- oder Kooperationsnotwendigkeiten dar. Ein Gremium der internationalen Investitionsexperten gibt direktes Feedback nach jeder Darstellung. Das Programm sowie weitere Informationen finden Sie auf www.e-unlimited.com.

Am Vortag, dem 7.Oktober findet eine KIS-Academy für Unternehmen der Energie- und Umwelttechnikbranche statt. Ziel dieser Veranstaltung, die unter dem Dach der Initiative Europe-Innova stattfindet, ist es, die Unternehmen auf die Kommunikation mit Investoren vorzubereiten und jedem einzelnen Unternehmen Feedback in Strategie und Marketing zu geben. In weiterer folge werden die Unternehmen am KIS Venture Contest teilnehmen.
Nähere Informationen erhalten Sie von DI Christian Sakulin, c.sakulin@noest.or.at oder unter +43 (316) 877-3972.






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