Juli/August 2011

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre und einen schönen S
ommer!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



ENERGY GLOBE – Die Steiermark hat auch 2011 wieder die Nase vorne!

34 steirische Einreichungen zum ENERGY GLOBE Award 2011 sind wieder ein Beweis, dass die Steiermark in Sachen Energie und Umwelt zu den Spitzenreitern zählt.

2011 sind die Projekte wieder sehr vielfältig angesiedelt, sodass man fast meint, dass den findigen Steirern die Ideen nie ausgehen. Das belegen auch die letzten Jahre, wo die Steiermark immer das einreichstärkste Bundesland war und heuer wieder nahtlos anschließt.

Das NOEST, der LandesEnergieVerein und die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) prämieren im Herbst 2011 die steirischen Gewinner, welche bei einer großen Gala vorgestellt und gebührend gefeiert werden. Danach folgen die österreichweite und die weltweite Prämierung.

Heuer haben weit über 1.000 Projekte aus 115 Ländern der Welt mitgemacht, rund 600 aus Europa, knapp 200 davon aus Österreich.





4 prämierte Energieinnovationen der TU Graz

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs TU Graz Sustainable Energy Innovation Award 2011" wurden am 25. Mai 2011 neun Projekte einer fachkundigen Jury präsentiert. Ein Voting der ProjektteilnehmerInnen, die von der Wahl der jeweils eigenen Projekte ausgeschlossen waren, diente als Entscheidungsgrundlage für das Rektorat, um schließlich vier Siegerprojekte zu bestimmen. Die prämierten Ideen waren E-FUELS - Treibstoffe aus Überschussstrom (Matthäus Siebenhofer, Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik),  BioReactorFacade for Smart Buildings (Tim Lüking und Uta Gelbke, Institut für Architekturtechnologie), Matrix-Region-Regionale Vernetzung überregionaler Energienetze (Michael Narodoslawsky, Institut für Prozess- und Partikeltechnik ) und Microbial Advanced Biorefinery (MAB) (Stefan Weiß, Institut für Umweltbiotechnologie).

Jedem Projekt stehen als „Anbahnungsfinanzierung" € 12.500 zur Verfügung, um größere Projekte vorzubereiten. Die feierliche Prämierung der Siegerprojekte erfolgte beim „Garden Talk", der öffentlichen Veranstaltung der STYRIAN ACADEMY for Sustainable Energies am 6. Juli 2011 in der AULA der Technischen Universität Graz. Erfahren Sie mehr vom Team der TU Graz - ISP.





‚Künstliches Auge‘ von PCCL misst Schönheit von Oberflächen

Dem Team rund um Projektleiter Dieter Gruber im Polymer Competence Center Leoben ist es gelungen, mit einem „künstlichen Auge" Eindrücke, die man beim Betrachten einer Objektoberfläche sammelt, in mathematische Modelle zu integrieren. Dazu gehören Glanz, Struktur, Farbe, Opazität (Undurchsichtigkeit) etc., aber auch physikalische Eigenschaften der menschlichen Wahrnehmung wie z.B. Kontrasterkennung und Auflösungsvermögen des Sehapparates. Das künstliche Auge kann damit vorherberechnen, was wir später schön finden werden. Insgesamt 6 Patente wurden im Rahmen dieses Projekts angemeldet. Beim Fast Forward Award 2011 kam das Projekt „Measuring the Visible" ins Finale, das am 14. September 2011 stattfindet. Lesen Sie mehr über das Projekt von PCCL auf www.eco.at.





Energetische Langzeitanalysen für Siedlungsstrukturen – Berechnungstool online!

Mit Hilfe eines neu entwickelten Tools, dem ELAS-Rechner, können Wohnsiedlungen und einzelne Häuser auf Basis ihres gesamtheitlichen Energieeinsatzes analysiert werden. Abhängig vom Berechnungsmodus (Gemeinde- oder Privatmodus) ermöglicht der ELAS-Rechner, sowohl den Ist-Zustand einer bestehenden Siedlung bis hin zum einzelnen Haushalt zu prüfen, als auch ein Planungsvorhaben zu simulieren. Weiters können mittels vordefinierter Szenarien zukünftige Entwicklungen abgebildet werden.

Anhand der eingegebenen Werte ermittelt der ELAS-Rechner für Betrieb und/oder Errichtung eines Bauprojektes einschließlich eines prognostizierten Mobilitätsverhaltens folgende Ergebnisse:

  • Gesamtenergieverbrauch
  • Ökologischer Fußabdruck
  • CO2-Lebenszyklus-Emissionen
  • regionalökonomische Effekte (Umsatz, regionale Wertschöpfung, Importe und Arbeitsplätze)

Der ELAS-Rechner kann damit zur Einschätzung von Siedlungs- bzw. Wohnprojekten, zur Bewertung von Optionen, Argumentation von Entscheidungen sowie zum Abschätzen langfristiger Energieausgaben herangezogen werden.

Der ELAS-Rechner entstand im Zuge des KLIEN Forschungsprojektes „ELAS - Energetische Langzeitanalysen für Siedlungsstrukturen" (2009-2011) und ist kostenfrei zugänglich.





Forschungsförderung, Innovations- und Technologieförderung für KMU und mehr

Um auch kleine und mittlere Unternehmen zum Einstieg in Forschung und Entwicklung zu motivieren, stellt das BMWFI im Rahmen des Fitnesspakets für innovative Unternehmen neue Innovations- und Gründung-Technologie-Schecks zur Verfügung. Neben dem bisher schon bekannten Innovationsscheck (dotiert mit max. € 5.000) wurde der Innovationsscheck Plus ins Leben gerufen. Dieser unterstützt KMUs, die in Forschung und Innovation einsteigen oder ihre entsprechenden Leistungen weiter vertiefen wollen. Unternehmen können damit 80 Prozent der Beratungsleistungen einer Forschungseinrichtung im Wert von bis zu € 10.000 bezahlen. Entsprechende Anträge können bei der FFG gestellt werden. Der neue Gründungstechnologiescheck im Wert von € 1.000 richtet sich an Unternehmensgründer und Betriebsübernehmer und fördert innovations- und technologiebasierte Beratungskosten (z.B. von Patentanwälten/-innen) und spezifische Kosten der Marken- und Patentanmeldungen.

Im Rahmen von EUREKA wird erstmals zur Zusammenarbeit von österreichischen und französischen Partnern in F&E-Projekten aufgerufen. Ziel ist die Stärkung der Kooperation von Partnern beider Länder. Die Einreichfrist für Projektskizzen ("Project Outlines") ist der 20. Juli 2011. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der FFG oder bei NOEST.





Erneuerbare Energien Deutschland 2010 - Forschungsjahrbuch

Die vierte Ausgabe des Forschungsjahrbuchs Erneuerbare Energien 2010 (Deutschland) stellt die aktuellen Projekte des Bundesumweltministeriums (BMU) im Bereich "Erneuerbare Energien" vor. Im Jahr 2010 hat das BMU 184 Projekte aus den Bereichen Photovoltaik, Windenergie, Optimierung der Energieversorgungssysteme, Geothermie und Solarthermie neu bewilligt. Insgesamt wurden somit 580 Vorhaben gefördert. Die vom Projektträger Jülich (PtJ) herausgegebene Publikation umfasst ein Booklet für den schnellen Überblick sowie eine CD-ROM, die datenbankbasiert eine schnelle und komfortable Suche nach Themen, Förderkennzeichen, Personen und Institutionen sowie weiterführenden Links ermöglicht.  Das Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2010 ist Online verfügbar bzw. wird inkl. CD-ROM auf Anforderung an Forschungseinrichtungen und Hochschulen kostenlos abgegeben (Anforderung Exemplar).





EU: Smart Cities, EU FP7 und Ökoinnovationsbetrieben

Ende Juli 2011 startet die vorletzte Ausschreibungsrunde im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (€ 8,5 Milliarden). Projekte können in nahezu allen Themenbereichen eingereicht werden.

Die Initiative
Smart Cities and Communities, welche ebenfalls über das FP7 finanziert wird, wurde bei einer Konferenz am 21. Juni 2011 in Brüssel bereits offiziell gestartet. Zur Einreichung von Anträgen zum Thema „Einsatz integrierter nachhaltiger Energietechnologien in städtischen Gebieten" wird aufgerufen. Der Call ist von 19. Juli 2011 bis 1. Dezember 2011 offen und unterstützt mit € 75 Mio. innovative, modellhafte Projekte in ausgewählten europäischen Städten.

In einer ersten Phase bis Ende 2013 sollen maximal 10 bis 12 Pilotprojekte unterstützt werden, die auf die Schwerpunkte Gebäudesanierung, Technologien zu Heizung und Kühlung sowie nachhaltige Planungsstrategien fokussieren. Die Projekte sollen replizierbar sein, die Konsortien sollten Vertretungen der Städte sowie Industrie-Partner aus mindestens drei Mitgliedsstaaten beinhalten.

ökoinnovationen:  Das BMLFUW beteiligt sich am 1. Joint Call im Rahmen des EU-Projekts Eco-Innovera. Dabei werden transnationale und multidisziplinäre Forschungsprojekt im Themenkreis Gesellschaft, Umwelt, Markt und Technologie gefördert. Internationale Konsortien (mit österreichischen Partnern) sind aufgefordert Projektanträge bis 30.09.2011 einzureichen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Kommunalkredit Public Consulting.

Nähere Informationen erhalten Sie auch bei der FFG, der KPC oder bei NOEST.






Neues Ökostromgesetz beschlossen – Abbau der Wartelisten für PV und Windkraft

Die am 7. Juli 2011 vom Nationalrat angenommene Novellierung des Ökostromgesetzes sieht nun für die Tarifförderung ein Gesamt-Budget von € 50 Mio. vor.

  • Windenergie: € 11,5 Mio Biomasse- und Biogas: € 10 Mio Photovoltaik: € 8 Mio
  • Kleinwasserkraft: € 1,5 Mio

Weitere € 19 Mio. gehen in einen "Resttopf", der flexibel unter Wind und Kleinwasserkraft sowie unter kosteneffizienten Photovoltaik-Anlagen aufgeteilt wird.

Zusätzlich werden einmalig rund € 110 Millionen für den kompletten Abbau der Anlagen-Warteliste im Bereich Photovoltaik und Windkraft aufgewendet. Je nach Reihung des Antrages differiert die Höhe des Fördertarifs bzw. des Abschlages:

  • PV Aufdachanlagen: 26,40 - 38 Cent/kWh PV Freiland: 20,63 - 35 Cent/kWh
  • Windkraftanlagen 9,4 - 9,7 Cent/kWh 

Noch im Herbst dieses Jahres soll das Gesetz in Kraft treten, mit dem Abbau der Warteliste wird aller Voraussicht nach schon im August 2011 begonnen (Quelle: PV-Austria).





Sattler AG errichtet Riesen-Doppelmembran-Gasspeicher in Mexiko City

Sattler AG erhielt kürzlich den Auftrag für die Lieferung von 7 Doppelmembran-Gasspeichern für die Kläranlage von Mexiko City. Im Rahmen dieses Projekts, genannt "Atotonilco", werden sieben einzelne DMGS mit einer Kapazität von 8.500m3 in den nächsten Monaten ausgeliefert. Mit einer Gesamtkapazität von fast 60.000m3, ist dieses Projekt eines der größten, die jemals realisiert wurden. Sattler AG wurde aufgrund der Qualität ihrer Gasometer und der Fähigkeit zur Abwicklung von Aufträgen in dieser Größenordnung als Projektpartner gewählt. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Neuer BINDER-Keramikfilter BKF: arm an Staub, reich an Zukunft

Josef Binder Maschinenbau- und HandelsgesmbH ist nach der mehrmonatigen Testphase eines neu entwickelten Keramikfilters mit dem Testergebnis äußerst zufrieden. Bei den Stichprobenmessungen wurde der Staubgrenzwert von 75mg/Nm3 (lt. Umweltförderung des Bundes) deutlich unterschritten und ein Feinstaubanteil von <20 mg/Nm3 - bezogen auf 13% O2 im Abgas bei Volllast - erreicht. Dieses Testergebnis hat die Entscheidung bekräftigt, den Keramikfilter BKF weltweit auf den Markt zu bringen. In Kombination mit der BINDER-Biomassefeuerung bietet der Filter vielfältige Möglichkeiten. Lesen Sie mehr über die technischen Daten des Filters auf www.eco.at.





Volles Nutzerservice mit neuen E-Ladestationen von Kovac Stahl

Kovac Stahl hat eine neue Generation von E-Ladestationen entwickelt, die zu kompletten Servicestationen für die Nutzer von Elektrofahrzeuge aufgerüstet werden können. Zum standardmäßigen Stahlgehäuse, bis zu 8 einzeln abgesicherten Steckdosen und Design nach Kundenwunsch kommen in Zukunft auch integrierte Ladenetzteile für definierte Akkutypen, Ladesysteme mit standardisierter Schnittstelle und Kompressoren zur Reifenbefüllung hinzu. Lesen Sie mehr auf www.kovac.com.





Siemens liefert 50 MW solarthermisches Kraftwerk nach Spanien

Siemens Energy hat vom spanischen Projektentwickler UTE Termosolar Olivenza einen Auftrag über die Lieferung eines Solarfelds einschließlich der Solarreceiver für das Parabolrinnenkraftwerk Termosolar Olivenza 1 erhalten. Die solarthermische Anlage mit einer Leistung von 50 Megawatt (MW) entsteht in Olivenza in der spanischen Provinz Extremadura. Die erzeugte Energie wird ausreichen, um rund 50.000 spanische Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





PV Products produziert PV-Module in der Steiermark

Die PV Products GmbH ist das erste steirische Unternehmen, das mono- und polykristalline Photovoltaik-Module, sowie Sonder-Glasmodule in der Region produziert. Das kürzlich eröffnete Werk befindet sich in Wies, in der südwestlichen Steiermark, und dessen Produktionslinie ist einzigartig in Europa. Neben der regionalen Produktion, die lange Transportwege des fertigen Produktes einspart, bieten die steirischen PV Module die weiteren Vorteile von höchstem Ertrag und bestmöglicher Qualität. Besuchen Sie die Website von PV Products auf www.pvp.co.at.





Umweltmanager nach ECOPROFIT in steirischen Schulen ausgebildet

Im Schuljahr 2010/2011 fanden in steirischen Schulen die ersten Ausbildungen zum „Umweltmanager nach ECOPROFIT", Modul ECOPROFIT Assistant statt. Steiermarkweit nahmen zirka 75 Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Schultypen - von der 4. Klasse Hauptschule bis zur 7 Klasse eines Bundesgymnasiums - an den insgesamt 25 Unterrichtseinheiten teil. Die behandelten Themen waren Abfallwirtschaft, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und ökologischer Fußabdruck sowie Energiesparen, erneuerbare Energien und Energiemanagement. Ziel des speziellen Unterrichts war die Vermittlung von Basiswissen, Bewusstseinsbildung und das Antrainieren des Erkennens von Sparpotentialen und Umsetzen von Maßnahmen. Im abgelaufenen Schuljahr fanden zudem 3 ‚Train the Trainer‘ Seminare statt, in denen weitere 40 Lehrerinnen und Lehrer zu ECOPROFIT Assistant-TrainerInnen ausgebildet wurden. Auch für die Zukunft sind die Zusatzqualifikationen „ECOPROFIT Assistant" an steirischen Schulen geplant. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.






ECO: Unternehmen wachsen zweimal schneller als Weltmärkte

Die 170 Unternehmen im Cluster ECO WORLD STYRIA verzeichneten im Jahr 2010 ein Wachstum mit Umwelttechnik von über 13%. In den letzten 5 Jahren sind diese Unternehmen im Green Tech Valley doppelt so schnell wie die Umwelttechnik-Weltmärkte gewachsen und haben über 5.500 Green Tech Jobs geschaffen. Mit mehr globalen Technologieführern innerhalb einer Fahrstunde als anderswo wird auch für 2011 mit ähnlich hohem grünem Wachstum - vor allem im Export - gerechnet. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.




ECO: 1.000 Projektchancen beim steirischen Green Tech Valley-Day in Tianjin, China

Rund um die chinesische Region Tianjin sind von der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft TEDA aktuell 1.000 Projekte im Bereich Umwelttechnik und Erneuerbare Energie in Planung. Die TEDA hat in den letzten Jahren die Region um Tianjin zu einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Chinas entwickelt. Das Potenzial dieser Region wird bereits jetzt von 120 produzierenden Unternehmen der Forbes-500-Unternehmen ausgeschöpft.

Am 26. September 2011 findet vor Ort in Tianjin der „Green Tech Valley Day" exklusiv für steirische Umwelttechnik-Unternehmen statt. Diese können sich dabei als Lösungs- und Technologielieferanten einen exklusiven Zugang zu den chinesischen Projektpartnern und zu den anstehenden Projekten sichern. Nähere Informationen zu dieser gemeinsamen Business-Reise mit Unterstützung durch Landesrat Dr. Christian Buchmann erhalten Sie bei ECO, Herr Ing. Georg Pöschl unter +43 316 407744-13 oder poeschl@eco.at 





Neue Förderungslandkarte - exklusiv für ECO Mitglieder

Am 28. Juni 2011 wurde in Graz das Fast Forward for you Förderungsupdate veranstaltet. Neue Förderungen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene wurden von den Förderungsstellen FFG, SFG, AWS und KPC vorgestellt. Als besonderes Service wurde für die teilnehmenden UnternehmerInnen und die Mitgliedsunternehmen der ECO WORLD STYRIA die aktualisierte ECO Förderungslandkarte 2011/2011 erstellt. Über 100 relevante Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten im Bereich der Energie- und Umwelttechnik sind darauf übersichtlich gesammelt. Lesen Sie mehr über die Veranstaltung auf www.eco.at. Die Förderungslandkarte ist für Mitglieder des Clusters ECO WORLD STYRIA erhältlich.





Nachhaltigkeitspreis ASRA - Austrian Sustainability Reporting Award

Der Nachhaltigkeitspreis ASRA (Austrian Sustainability Reporting Award) wird jährlich als Auszeichnung des besten Nachhaltigkeitsberichtes eines österreichischen Unternehmens vergeben. Zum nunmehr elften Mal verleiht die Kammer der Wirtschaftstreuhänder gemeinsam mit Kooperationspartnern diese Auszeichnung. Der Einsendeschluss ist am 30. September 2011. Nähere Informationen finden Sie auf der Website www.kwt.or.at und ww.win.steiermark.at.





Universitätslehrgang „Optoelektronik/Photovoltaik“ startet im Herbst – Anmeldung noch möglich

Im Rahmen des zweiten Universitätslehrgangs „Optoelektronik/Photovoltaik" werden ab Herbst wieder TechnikerInnen für eine qualifizierte Tätigkeit im Bereich Optik, Optoelektronik, Photovoltaik und Lichttechnik ausgebildet.

Der Universitätslehrgang wird berufsbegleitend angeboten und umfasst 3 Semester, verteilt auf ein Kalenderjahr. Zielgruppe sind AbsolventInnen von HTLs, MitarbeiterInnen aus einschlägigen Betrieben, die aufgrund ihrer Berufserfahrung eine Qualifikation in diesem Bereich aufweisen und einschlägig selbstständig Tätige. Der Lehrgang ist kostenpflichtig. Unter bestimmten Voraussetzungen werden auch Stipendien gewährt.

Im Anschluss an das Grundstudium besteht die Möglichkeit im Rahmen des Aufbaustudiums den Master of Science in Optoelectronics and Photovoltaics zu absolvieren. Das Aufbaustudium ist ebenfalls berufsbegleitend konzipiert und umfasst 6 Semester, verteilt auf 2,5 Jahre.

Für Interessenten findet am 13. Juli 2011 um 18:30 Uhr in Fürstenfeld (Schillerplatz 1/1) ein Informationsabend statt, bei dem im Beisein eines Absolventen Inhalt und Organisation des Studiums vorgestellt wird. Anmeldung unter info@zis-ff.at.





Sanierungsscheck 2011 – Verlängerung der Förderungsaktion

Die Förderungsaktion des Bundes für thermische Sanierungen im privaten Wohnbau wurde bis zum Aufbrauchen der noch verfügbaren Mittel verlängert (längstens bis 31.12.2011). Eigentlich war die Sanierungsoffensive bis 30.6.2011 befristet.

Im Zuge des Sanierungsschecks 2011 wird die thermische Sanierung bestehender Wohngebäude, die älter als 20 Jahre sind (Datum der Baubewilligung vor dem 01.01.1991) sowie Maßnahmen zur Umstellung von Wärmeerzeugungssystemen gefördert. Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Höhe von maximal 20% der förderungsfähigen Investitionskosten gewährt. Für eine thermische Sanierung jedoch maximal € 5.000 für eine umfassende Sanierung, für die Umstellung des Wärmeerzeugungssystems zusätzlich maximal € 1.500 für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Der Förderungsantrag muss vor Beginn der Maßnahme bzw. Liefertermin/Lieferung von Materialien gestellt werden. Voraussetzung für die Förderung ist ein Energieausweis. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Kommunalkredit Public Consulting.





Österreich gehört zu den besten Öko-Innovatoren

Einem aktuellen Bericht der Europäischen Kommission zu folge, ist Österreich im Bereich der Öko-Innovationen unter den führenden EU Staaten. Beim ‚Eco-Innovation Observatory‘ wurden Mittelzufluss, Aktivität der Unternehmen, Produktivität bezüglich Ressourcenverbrauch, Patente und Marktdaten erhoben und ausgewertet. Besonders stark ist die österreichische Umwelt-Branche in zwei Bereichen: Den „Eco-innovation activities", womit Aktivitäten von Unternehmen gemeint sind, die den Materialverbrauch verringern. Und bei „Eco-innovation outputs", worunter unter anderem Patentanmeldungen zu verstehen sind. Lesen Sie die Berichte und Statistiken der Eco-Innovation Observatory unter http://www.eco-innovation.eu/






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