August 2009

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



7 neue EU-Calls für Energieprojekte

Am 30. Juli 2009 wurden sieben neue Ausschreibungen unter FP7 veröffentlicht.

- FP7-ENERGY-2010-1: allgemeine Ausschreibung, die auf langfristige Forschung fokussiert
- FP7-ENERGY-2010-2: allgemeine Ausschreibung, die auf kurzfristige Forschung fokussiert
- FP7-ENERGY-2010-INDIA: eine mit Indien abgestimmte Ausschreibung in der Solartechnologie
- FP7-OCEAN-2010: Ausschreibung mit den Themen Biowirtschaft, Umwelt, Transport und sozioökonomische Wissenschaften und die Menschlichkeit
- FP7-ENERGY-2010-FET: Ausschreibung für Energieanwendungs-Technologien in der Zukunft
- FP7-2010-NMP-ENV-ENERGY-ICT-EeB: Ausschreibung für energieeffiziente Gebäude im Rahmen des EU-Wiederherstellungsplans
- FP7-2010-GC-ELECTROCHEMICAL-STORAGE: Ausschreibung für "grüne Autos" im Rahmen des EU-Wiederherstellungsplans.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der CORDIS Website unter http://cordis.europa.eu

Um die Vorbereitung von Anträgen zu unterstützen, gibt es einen Informations-Tag am 14. September 2009 im Charlemagne building, Rue de la Loi n° 170, in Brüssel. Dabei wird über den Inhalt und zugelassene Verfahrensbedingungen der oben erwähnten Ausschreibungen informiert. Es gibt genügend Zeit, um alle Fragen zu beantworten und sich mit anderen möglichen Antragsstellern und Projektpartnern zu auszutauschen.





Broschüre „Erneuerbarer Wasserstoff in Österreich“ veröffentlicht

JOANNEUM RESEARCH hat unter Mitwirkung des Hydrogen Centers Austria, des NOEST und des LEV eine Broschüre zu „Erneuerbarer Wasserstoff in Österreich - Technologien, Einsatzbereiche und energiewirtschaftliche Perspektiven" erstellt, die kürzlich veröffentlicht wurde. Die vorliegende Broschüre vermittelt Basiswissen über die vielfältigen Möglichkeiten, Wasserstoff aus erneuerbarer Energie (« Öko-Wasserstoff ») zu erzeugen und informiert darüber, welche Technologien bereits über den Labormaßstab hinaus verfügbar sind.

Weiters werden die Speicherung und die Nutzung von Wasserstoff behandelt und die bereits im Einsatz befindlichen Anwendungen: vom Wasserstoffeinsatz in Brennstoffzellen bis zu Wasserstoff-betriebenen Fahrzeugen. Nicht zuletzt geht es auch darum, darzustellen, welche Rolle Wasserstoff in unserem zukünftigen Energiesystem spielen könnte.

Gerne senden wir Ihnen die Broschüre bei Interesse zu. Kontakt: Fr. Monika Adamek, Institut für Energieforschung, JOANNEUM RESEARCH, Tel 0316-876-1338, monika.adamek@joanneum.at.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir Sie auch nochmals zur 3. Österreichischen Wasserstoff-Konferenz am 23. September 2009 in Graz einladen. Nähere Informationen bzw. das Anmelde-Formular finden Sie auf: www.joanneum.at





Vakuumdämmung & Denkmalschutz - Schulgebäude als Forschungsobjekt

Die effektive Dämmung einer historisch wertvollen Fassade ist häufig ein Kompromiss: Dicke Dämmpakete von außen verändern das Aussehen des Gebäudes, bei einer Innendämmung sind Wärmebrücken vorprogrammiert und massive Außenwände werden thermisch abgekoppelt. In Olbersdorf bei Zittau wird im Rahmen eines Forschungsprojektes des BMWi ein denkmalgeschütztes Schulgebäude zu einem "3-Liter-Haus" saniert und nutzt dazu ein Wärmedämmverbundsystem mit Vakuumisolationspaneelen (VIP).

Weitere Details hält www.bine.info für Sie bereit.





Energieeffiziente Kläranlagen

In großen Klärwerken ist die Hochlastfaulung mit Mikrofiltration Stand der Technik. Sie baut den anfallenden Schlamm effektiv ab und produziert gleichzeitig Biogas, aus dem sich Energie gewinnen lässt. Eine Studie zeigt jetzt: Das Verfahren lohnt sich auch für kleine Anlagen. Kläranlagen entfernen organische Inhaltsstoffe aus dem Abwasser. Verfault der dabei anfallende Schlamm, entsteht als Produkt Biogas. Allerdings verfügen nur 1.156 der 10.200 Kläranlagen in Deutschland über einen Faulturm. Vor allem kleinere Betreiber scheuen die Kosten, die durch den Neubau eines Faulturms entstehen. Stattdessen reichern sie den Klärschlamm im ohnehin vorhandenen Belebungsbecken mit Sauerstoff an und stabilisieren ihn. »Die Belebungsbecken benötigen sehr viel Strom. Gleichzeitig geht ein enormes Potenzial an Energie verloren, da bei diesem Verfahren kein Biogas entsteht«, sagt Dr. Brigitte Kempter-Regel vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart. »In Kommunen ist die Kläranlage der größte Stromverbraucher, noch vor Krankenhäusern.«

Lesen Sie HIER mehr.





20 Jahre Forschung - Kalte Fusion ist wieder heiß

Im Jahre 1989 schien es für einen Moment so, als ob all unsere Energie-Probleme gelöst werden könnten. Es war die Bekanntmachung der kalten Fusion - Kernenergie, wie die der Sonne - aber bei Raumtemperatur. Diese Methode der Energiegewinnung versprach billig, unbegrenzt und sauber zu sein. Die Abhängigkeit von Energieimporten und der Einsatz von fossilen Brennstoffen, deren Treibhausgase das Weltklima erwärmen, würden beendet. Es würde alles ändern.

Doch dann, genau so schnell wie es angekündigt wurde, war es diskreditiert. So gründlich, dass die kalte Fusion zu einem Schlagwort für „Pseudowissenschaft" wurde. Trotz der widrigen Bedingungen wurde weitergeforscht und für viele Wissenschaftler heutzutage ist die kalte Fusion wieder ein heißes Thema.

Erfahren Sie mehr dazu aus diesem Video: www.cbsnews.com





Vielversprechendes Ergebnis in der Algenzucht

Erstmals ist es gelungen Algenkonzentrationen von mehr als zehn Gramm pro Liter im künstlichen Licht mit Unterstützung von mineralischem Katalysatormaterial zu züchten. Gelungen ist diese Sensation in einem Rundbecken, dem so genannten "UFO", im Plankton-Forschungszentrum in Kalchofen (OÖ). Das "UFO" hat eine Grundfläche von nur 80m2, eine Tiefe von 1,5 m und eine Algenkonzentrationsmenge von 70m3. Im internationalen Vergleich ist allein schon die Algenmenge pro Kubikmeter eine Weltsensation. Bisherige Versuche im deutschen RWE-Versuchsprojekt erbrachten auf 800 Quadratmetern eine Algenkonzentration von 60 Kubikmetern.

Für die Phytoplanktonzucht in Europa wurde damit der Beweis erbracht, dass mit den J.S-EnviTec-Phytoplanktonzuchtanlagen schon jetzt die Wirtschaftlichkeit gegeben ist und nicht wie bei allen anderen Systemen erst in 20 bis 30 Jahren. Die vielschichtigen Herausforderungen im Klimabereich lassen sich mit einer einzigen Strategie bewältigen. Der so neu gewonnene Rohstoff ist energetisch universell einsetzbar. Das Phytoplankton kann die fossilen Energieträger wie Erdöl, Kohle und Erdgas weitestgehend ersetzen.

Mehr dazu HIER.





Waterpool: Neues Softwareprodukt für hochqualitative Trinkwassernetze

Der Kompetenznetzwerk Wasserressourcen GmbH „Waterpool" ist es im Projekt „PiReM" www.pirem.net gelungen, Wissenschaft und Wirtschaft zur Zusammenarbeit in der Entwicklung einer innovativen Entscheidungshilfesoftware für die Erneuerungsplanung von Trinkwasserrohrnetzen zu motivieren. Die Produktentwicklung von PiReM basiert auf dem wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt „Nachhaltige Optimierung von Wasserinfrastrukturen" der TU Graz. Gemeinsam mit vier Partnern aus der Wirtschaft konnten praxisrelevante Anforderungen und langjährige Erfahrungen von Seiten der Versorgungsunternehmen direkt in die Produktentwicklung einfließen und das Produkt in die praktische Anwendung übernommen werden.

Die Software PiReM (Pipe Rehabilitation Management) unterstützt Wasserversorger dabei, die Vorgaben von Kontrollbehörden nach qualitätsorientierter Versorgung und Sicherheit im Rohrnetzsystem durch geplantes Asset Management einzuhalten. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.






KWB: Energieholz vom Acker - der neue Weg für Pelletsheizungen

Mit dem heimischen Energieholzpotenzial könnten bis zu 200 Prozent des derzeitigen Inlandsverbrauchs an Pellets produziert werden. Schnellwachsende Weiden und Pappeln sorgen für zusätzliches Rohstoffpotenzial und schaffen heimischen Bauern eine neue Einkommensquelle auf extensiven Flächen. Aus 20 Zentimeter langen Steckhölzern, können nach zwei Jahren sieben bis zehn Meter hohe Energiewälder entstehen. Dabei kommen Hanglagen und Bracheflächen in Frage. Energieholz stellt damit keine Flächenkonkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion dar.

Derzeit wird aus dem gewonnenen Energieholz vor allem Hackgut erzeugt. In Zukunft werden aber auch Pellets aus Kurzumtriebsholz hergestellt. Damit steht der heimischen Pelletsproduktion neben Sägespänen ein weiterer Rohstoff zur Verfügung, was die Abhängigkeit von der Sägeindustrie deutlich reduziert. Technologisch ist man daher auf alternative Brennstoffe aus der Landwirtschaft bei KWB schon jetzt vorbereitet. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Binder: LOreal feuert erfolgreich mit Pellets

BINDER installierte Anfang des Jahres mit Erfolg einen 500kW Kessel für die Fabrik der allseits bekannten Marke L'Oreal in Burgos - Spanien. Ziel der Firma ist es, im Jahre 2015 die CO2 Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren, um somit die vorgegebenen Standards einhalten zu können. Die Holz- Pellets Anlage von BINDER ist auf dem neuesten Stand der Technik und somit die perfekte Lösung um einen weiteren Schritt in Richtung Umweltschutz zu gehen.

Aufgrund des erfolgreichen Projektes sind weitere Biomasseprojekte dieser Art bei L'Oreal angedacht. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Starchl: integrierte Lösung mit Solarluftkollektoren

Mittelgroße Holzhäcksler werden oft in Kombination mit Holzrückewägen eingesetzt, um Energieholz aus dem Wald auf den Hackplatz zu bringen. Auf Hallendächern können hier Solarluftkollektoren eingesetzt werden, in denen Luft direkt als Medium dient und keine weiteren Wärmetauscher und aufwändiger zu behandelnde Trägermedien vonnöten sind. Mit sehr niedrigen Ventilatorenleistungen wird das Holzhackgut getrocknet und heizwertmäßig aufgewertet.

An einen oberösterreichischen lieferte Firma Starchl einen wurde ein universellen Trommelhacker. Neben dem Einsatz des Holzhäckslers im Umfang seiner Dienstleistungen als Energiewirt mit dem Anbot von vorgetrocknetem Hackgut und von Häckseldienstleistungen, zerkleinert er auch ohne Maschinenumrüstung Strohballen zu Strohschnitt/-häcksel, den er selbst als Einstreu für seine Puten- und Hühnerzucht verwendet. Die Fasern des Strohs werden durch diese Zerkleinerung zusätzlich aufgeschlossen und noch saugfähiger für den Einsatz als Nutztiereinstreu und können dann, sogar gepresst oder lose eingesackt zum Verkauf an Kleintierhalter angeboten werden.

Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





GEA: Sanierungs-Contracting ersetzt letzten Ölkessel der Landesverwaltung Steiermark

Die Grazer Energieagentur (GEA) hat gemeinsam mit der Landesimmobilien Gesellschaft Steiermark ein neues integriertes Energie-Contracting Modell für ganzheitliche Gebäudesanierungen entwickelt. Ziel ist es, Energieversorgungsanlagen der Liegenschaften zu modernisieren und möglichst auf erneuerbare Energieträger (z.B. biogene Nahwärme, Pellets oder Hackschnitzel) umzustellen. 2008 konnten bereits vier Objekte erfolgreich umgestellt und energieoptimiert werden, aktuell sind vier weitere Objekte in Bearbeitung. Mit der Sanierung von drei weiteren Objekten im Jahr 2010 gibt es keine Ölheizungszentrale in öffentlichen Gebäuden des Landes Steiermark oder der Landesimmobiliengesellschaft mehr.

Die wirtschaftlich-ökologische Zielsetzung des Contracting-Modells wird neben einer Verbesserung der Energieeffizienz auch in einer Komfortsteigerung und geringeren Verbrauchs- und Instandhaltungskosten resultieren. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Dr. Lettner: Neues Softwareprodukt für mehr Effizienz in Gemeindegebäuden

Vom Ziviltechnikerbüro für Energie- und Umwelttechnik Dr. Lettner wurde die Software GEBLI (GebäudeEnergieBilanzierungs- und LenkungsInstrument) fertiggestellt, welche Gemeinden in die Lage versetzt, ihre Energieeinsparungspozentiale im Gebäudebereich spezifisch für jedes Gebäude zu quantifizieren, im Sinne von Energieprojekten strategisch zu planen und den Realisierungsstand während der Umsetzungsphase z.B. von Energiekonzepten, etc. laufend überwachen zu können.

Die GEBLI-Software wurde im Rahmen eines zweijährigen Projektes, in dem ein umfassendes Energiekonzept für die Energieregion Strudengau entwickelt wurde, erstellt und basiert auf einer sehr umfangreichen Baustrukturdatenbank, welche im Rahmen verschiedener Erhebungsaktivitäten erstellt wurde.

Mehr über GEBLI oder integrierte Regionen-/Gemeinde-/Industriebetriebs-Energiekonzepte auf www.arching.at/flettner.





TU Graz erforscht Innovationschancen für Anlagenbauer und Lieferanten

Im Moment läuft am Institut für Betriebswirtschaftslehre und Betriebssoziologie der TU Graz das Forschungsprojekt „Gestaltungsaspekte bei der frühzeitigen Lieferantenintegration in die Produktentstehung im Anlagenbau - eine zweiseitige Betrachtung". Im Rahmen dieser Studie werden Hersteller von Anlagen und parallel dazu deren Lieferanten bzgl. frühzeitiger Integration befragt. Ziel der Untersuchung ist es, Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Zusammenarbeit abzuleiten.

Die Erhebung der benötigten Informationen erfolgt mittels Onlinefragebogen. Die Beantwortung des Fragebogens benötigt ca. 15 Minuten und ist bis zum 15. September 2009 möglich. Es stehen Ihnen zwei Fragebögen zur Verfügung. Der erste Link verweist zu dem Fragebogen für Anlagenbauer, der zweite Link führt Sie zum Fragebogen für Technologielieferanten. Bitte wählen Sie nur den Fragebogen aus, der für Sie und Ihre Unternehmung zutrifft.
Fragebogen für Anlagenbauerhttp://FuE-u2009h.bwl.tugraz.at
Fragebogen für Technologielieferanten (Dienstleistung und Fertigung)
: http://FuE-u2009l.bwl.tugraz.at

Ihre Angaben werden absolut vertraulich und nur im Zusammenhang mit dieser Studie genutzt. Bei Fragen steht Ihnen Frau Caroline Riemer unter 0316 / 873 - 7288 bzw. caroline.riemer@tugraz.at jederzeit zur Verfügung. Als Studienteilnehmer besteht die Möglichkeit, die Studienergebnisse kostenlos zu erhalten.





AWO-Meeting Südosteuropa und Marktsondierungsreise nach Kroatien

Die Aussenwirtschaft Österreich und das Internationalisierungscenter Steiermark veranstalten in den kommenden Wochen ein Meeting und eine Marktsondierungsreise zum Thema Südosteuropa und Kroatien, die für die Export-Aktivitäten Ihres Unternehmens von Interesse sein könnten.

Am 14. September 2009 findet in der Raiffeisen-Landesbank Steiermark in Graz Raaba das AWO-Meeting Südosteuropa statt. Die Handelsdelegierten aus Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Rumänien und Serbien sprechen mit den TeilnehmerInnen über Marktchancen, Wirtschaftslage, Produkt- und Branchenentwicklungen und stehen für konkrete Fragen zur jeweiligen Region zur Verfügung. Anmeldungen sind bis 4. September online auf der
Website des Internationalisierungscenter Steiermark möglich.

Die Wirtschaftskammer Österreich veranstaltet eine Marktsondierungsreise zum Thema "Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen" nach Rijeka am 28. September 2009. Kroatien ist mit massiven Energie- und Umwelt-Problemen, wie Energieverschwendung vor allem im Baubereich, Importabhängigkeit, Umweltverschmutzung etc., konfrontiert. Dadurch ergeben sich für österreichische Unternehmen der Energie- und Umwelttechnik und der Baubranche Projektchancen, die die Marktsondierungsreise aufzeigen will. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten bis 28. August finden Sie online auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich.






ECO: Alle UT-Qualifizierungen im Kursfinder 2009/10

Kursfinder.at ist eine gemeinsame Initiative des Lebensministeriums mit dem steirischen Umwelttechniknetzwerk ECO WORLD STYRIA  und eine der wesentlichen Maßnahmen des Masterplans Umwelttechnologie - MUT. Kursfinder.at  und die begleitende Broschüre MUT Kursfinder Energie- & Umwelttechnik bieten erstmalig eine Übersicht über das breitgefächerte Angebot an Aus- und Weiterbildungen dieses Fachbereichs.

Für das kommende Bildungsjahr 2009/10 stehen rund 200 Kurse für Qualifizierungen in Energie- und Umwelttechnik, verteilt auf die neun Bundesländer und nach Bereichen wie Abfall, Energie, Luft und Wasser sortiert, bereit. Kursfinder.at richtet sich an alle Mitarbeiterebenen in Unternehmen, Kommunen und Organisationen. Daneben sind auch Ausbildungen für Lehrlinge und Studierende auf einen Klick abrufbar. So kann jeder den Grundstein für eine Karriere in dieser grünen Zukunftsbranche legen. Erfahren Sie mehr über den MUT Kursfinder unter www.eco.at.

Die Broschüre können Sie bei ECO WORLD STYRIA unter office@eco.at bestellen.





ECO: Personal-Kompetenzen ausbauen + neue SFG-Förderung sichern

Termin: Di 29. September 2009 von 16:00 bis 18:30

Ziel: Beim Workshop "Neue Kompetenzen planen und finanzieren" erstellen Sie vor Ort die Basis für einen Qualifizierungsplan in Ihrem Umwelttechnik-Unternehmen, welcher eine strategische und effektive Weiterbildung Ihrer MitarbeiterInnen vorsieht. Dies können beispielsweise Aus-/Weiterbildungen in den Bereichen Strategie, Führung, Innovation, Marketing, Vertrieb oder technische Weiterbildungen sein.

Weiters werden die neue Qualifizierungs-Förderungen der SFG von bis zu 60% aller Stärkefeld-relevanten Kurskosten vorgestellt. Mit den Maßnahmen aus ihrem Qualifizierungsplan und durch die Teilnahme an diesem Workshop können Sie diese Förderung beantragen. Die Teilnahme ist Voraussetzung für die Beantragung der Förderung.

Ablauf:
16:00 Begrüßung
16:05 Kompetenzen der Zukunft in der Energie- und Umwelttechnik - Bernhard Puttinger, ECO WORLD STYRIA
16:20 Strategische Bildungsbedarfsplanung leicht gemacht (inkl. Anwendung von Tools vor Ort) - Dr. Paul Jimenez, Universität Graz
17:10 Praxis der gelebten Personalentwicklung - Alfred Pfund, Fa. Elektro Pfund
17:30 Neue Qualifizierungsförderung der SFG für Umwelttechnik-Unternehmen - Mag. Susanne Reiber, SFG
17:50 Diskussion und Bearbeitung des Qualifizierungsplanes

Die Anmeldung zum Workshop können Sie per E-Mail an office@eco.at oder unter www.eco.at vornehmen.





ECO: Zusammenarbeit mit den führenden 12 Green-Tech-Clustern Europas

Die "Öko-Innovations-Cluster-Partnerschaft für Wachstum und Internationalisierung (EcoCluP)" dient zur Anpassung, Erprobung und Umsetzung von branchen-spezifischen Cluster-Support-Tools und Dienstleistungen, um Cluster-Unternehmen bessere Wachstumschancen sowie einen höheren Internationalisierungsgrad zu ermöglichen.

Das Projekt wird sehr wirtschaftsnahe und firmenorientiert abgewickelt, um bestmögliche wirtschaftliche Resultate zu erzielen. Die Leistungen die den Cluster-Unternehmen und Forschungseinrichtungen der beteiligten Cluster zur Verfügung stehen, sind unter anderem Schulungen, Match-Making Events, die Nutzung von Self-Assessment-Tools, Gutschein-Systeme, maßgeschneiderte Innovations-Beratung und vieles mehr.

Im Umfang des von ECO übernommenen Work Packages werden eine große Anzahl von bereits in anderen EU-Programmen und Projekten erarbeiteten Innovations-Services und -Tools (für über 700 Cluster-Mitgliedsunternehmen sowie Forschungseinrichtungen) adaptiert und getestet. Für die Anwendung der Innovations-Services und -Tools werden die Clustermanager in Train-the-Trainers Workshops vorbereitet. Die Rolle von ECO beinhaltet vor allem die Adaptierung der bestehenden Innovations-Tools sowie die Koordination der Train-the-Trainers Workshops.





30 neue EN-Normen für Biobrennstoffe

2009 und 2010 werden zahlreiche europäische Normen (EN) für „Feste Biobrennstoffe" erscheinen. Am 4.6.2009 verschafften sich Branchenexperten einen Überblick über die für Österreich neuen, verbindlich in Kraft tretenden Normen. Das Seminar dazu wurde vom ofi-Österreichischem Forschungsinstitut für Chemie und Technik (www.ofi.at) - mit Unterstützung von klima:aktiv holzwärme organisiert.

Vor allem die Normenreihe prEN 14961 bringt für Hersteller und Verbraucher wertvolle Informationen über die Brennstoffspezifikationen. Diese Norm verpflichtet zu Angaben über die Herkunft und Quelle der Biomasse, über die Eigenschaften und Handelsformen und bringt auch neue Pelletsklassen-Bezeichnungen: A1, A2 und B. Besonders im Bereich der Pellets erwarten Österreich einige Änderungen. Die meisten Elemente der ÖNORM M 7135 werden zwar in die neue Norm übernommen, aber zusätzlich durch weitere Parameter (z. B. Schwermetalle, Ascheschmelzverhalten, Schüttdichte) ergänzt. Mit Veröffentlichung der europäischen Pellets-Norm EN 14961-2 werden Änderungen beim Zertifizierungssystem DINplus sowie „ÖNORM M 7135 geprüft" folgen.

Lesen Sie weiter auf: www.holzwaerme.at





Ökostromgesetz: Ampel auf Gelb

Über ein Jahr lang stand die Ampel für die heimischen Ökostrombetreiber auf Rot. Nun hat Brüssel die Förderregelungen für die Ökostromerzeuger entschieden und genehmigt. Damit der dringend nötige Investitionsschub von mehreren hundert Millionen Euro, die Sicherstellung von tausenden heimischen Arbeitsplätzen und der Ausbau der Energieunabhängigkeit voll anlaufen können, braucht es noch eine parlamentarische Behandlung.

Die Ökostromerzeuger - allen voran die Biogasanlagenbetreiber - wollen investieren und ausbauen. Die Wertschöpfung ist enorm, sowohl was den Ausbau im Land aber auch den Export von Wissen und Fachkräften betrifft. Denn schon jetzt zählt Österreich im Bereich Bioenergie zu den internationalen Spitzenreitern. Zudem werden sowohl in Industrie als auch im Gewerbe und in der Landwirtschaft bis zu 75.000 Arbeitsplätze gesichert.

Einspeisetarife für Ökostrom laut e-control: www.e-control.at
Zum Original Artikel






25. August 2009: Exkursion „Photovoltaik-Strom aus der oststeirischen Sonne“, Großwilfersdorf

Exkursion „Photovoltaik-Strom aus der oststeirischen Sonne"
Treffpunkt: 8:20 Uhr, Oststeiermarkhaus, 8263 Großwilfersdorf, Radersdorf 75 
Inhalte: Technik, Nutzung, Chancen, Kosten, Förderungen, Wirtschaftlichkeit, Rahmenbedingungen, Nutzungsmodelle, Praxisbeispiele
Kosten: EUR 25,- pro Person
Anmeldung: 1 Woche vorher unter: Tel.: +43 (0) 3385 / 8400-83 oder per E-Mail: haider@regionalmanagement.at





9. September 2009: ECO Förderungsupdate, Graz

Am 9. September 2009 findet von 10.00 - 14.30 Uhr die Veranstaltung "Förderungsupdate" bei der ECO WORLD STYRIA im Impulszentrum Graz West, Reininghausstraße 13 in 8020 Graz statt.

In den letzen Wochen starteten viele neue Förderungen für Sie als Unternehmen der Energie- und Umwelttechnik. Das ECO Förderungsupdate gibt Ihnen einen Überblick über die zahlreichen Neuerungen auf EU-, Bundes- und Landesebene. Weiters erhalten Sie vor Ort die druckfrische ECO Förderungslandkarte, den wohl besten Überblick über rund 75 Förderungen. Mehr Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung erhalten Sie auf www.eco.at.





14.+28. September: AWO+ICS-Meeting Südosteuropa + Marktsondierungsreise Kroatien

Am 14. September 2009 findet in der Raiffeisen-Landesbank Steiermark in Graz Raaba das AWO-Meeting Südosteuropa statt. Die Handelsdelegierten aus Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Rumänien und Serbien sprechen mit den TeilnehmerInnen über Marktchancen, Wirtschaftslage, Produkt- und Branchenentwicklungen und stehen für konkrete Fragen zur jeweiligen Region zur Verfügung. Anmeldungen sind bis 4. September online auf der Website des Internationalisierungscenter Steiermark möglich.

Die Wirtschaftskammer Österreich veranstaltet eine Marktsondierungsreise zum Thema "Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen" nach Rijeka am 28. September 2009. Kroatien ist mit massiven Energie- und Umwelt-Problemen, wie Energieverschwendung vor allem im Baubereich, Importabhängigkeit, Umweltverschmutzung etc., konfrontiert. Dadurch ergeben sich für österreichische Unternehmen der Energie- und Umwelttechnik und der Baubranche Projektchancen, die die Marktsondierungsreise aufzeigen will. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten bis 28. August finden Sie online auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich.




16. September 2009: NOEST – Energy Lunch im Media Center, Graz

Am 16. September 2009 von findet von 12.00-15.00 Uhr im Media Center der Stadt Graz, Rathaus der NOEST - Energy Lunch statt.

„Förderungen in der Energieforschung" sowie "Erfahrungen mit Förderungs-Vouchern aus dem Projekt KIS-PIMS" stehen diesmal „Im Blickpunkt" unserer Veranstaltung.

Weitere Details zum Ablauf finden Sie im Programm.





17. September 2009: AC Styria + ECO Marketing Kompetenz Seminar, Grambach

Das Marketing Kompetenz Seminar „Schaffung von Wettbewerbsvorteilen in Industriegütermärkten" findet am 17. September 2009 ab 15.30 Uhr im Seminarraum des TMC Grambach (über Restaurant Rossi), Teslastraße 2 in 8074 Grambach statt.

In diesem praxisorientierten Seminar des ACstyria in Kooperation mit moodley brand identity, Anton Paar und Eco World Styria erfahren Sie, wie Sie Ihre Marke und Ihre Marketing-Aktivitäten fokussiert, zielgerichtet gestalten und Ihre Wettbewerbsposition stärken. Die Veranstaltung zeigt Ihnen die Besonderheiten von Marken sowie der Markenentwicklung auf und geht darüber hinaus vor allem auf zielgerichtete Strategien und Eigenheiten des B2B Marketings ein.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter: www.acstyria.com.





24. -27. September 2009: RENEXPO® Kongress, Augsburg

Zum 10-jährigen Jubiläum der RENEXPO® vom 24. - 27.09.2009 in Augsburg gibt es ein umfangreiches Kongressprogramm.

Mit dabei sind Partner wie Bayern Innovativ GmbH, Bayerisches Energie-Forum, Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE), Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern, Bayerische Ingenieurekammer-Bau, Bayerische Architektenkammer, Bundesverband Wärmepumpe e.V., Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK), C.A.R.M.E.N. e.V., Fachverband Biogas e.V., Umweltcluster Bayern uvm.

Außerdem wird bei der Renexpo in diesem Jahr zum ersten Mal der energy-award an Persönlichkeiten verliehen, die besondere Verdienste im Bereich der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz bei Bau & Sanierung erworben haben. Weitere Informationen zum energy-award 2009 und Möglichkeit zur Bewerbung gibt unter  www.renexpo.de/energy-award.html.

Weiterhin wird in diesem Jahr zum ersten Mal der „Design meets Efficiency"-Wettbewerb durchgeführt. Der Wettbewerb soll zeigen, dass Energieeffizienz und gute Architektur keine Gegensätze sind. Gesucht werden neuartige und innovative Raumkonzepte - privat wie gewerblich, die bereits realisiert wurden bzw. sich in Realisierung befinden. Weitere Informationen und Bewerbungsmöglichkeit unter www.design-meets-efficiency.de.





29. September 2009: ECO-Workshop Qualifizierungsplan und -förderung für Unternehmen, Graz

Fast Forward Workshop: „Neue Kompetenzen planen und finanzieren"

Termin: Di 29. September 2009 von 16:00 bis 18:30

Ziel: Bei diesem Workshop erstellen Sie vor Ort die Basis für einen Qualifizierungsplan in Ihrem Umwelttechnik-Unternehmen, welcher eine strategische und effektive Weiterbildung Ihrer MitarbeiterInnen vorsieht. Dies können beispielsweise Aus-/Weiterbildungen in den Bereichen Strategie, Führung, Innovation, Marketing, Vertrieb oder technische Weiterbildungen sein.

Weiters werden die neuen Qualifizierungs-Förderungen der SFG von bis zu 60% aller Stärkefeld-relevanten Kurskosten vorgestellt. Mit den Maßnahmen aus ihrem Qualifizierungsplan und durch die Teilnahme an diesem Workshop können Sie diese Förderung beantragen. Die Teilnahme ist Voraussetzung für die Beantragung der Förderung.

Ablauf:
16:00 Begrüßung
16:05 Kompetenzen der Zukunft in der Energie- und Umwelttechnik - Bernhard Puttinger, ECO WORLD STYRIA
16:20 Strategische Bildungsbedarfsplanung leicht gemacht (inkl. Anwendung von Tools vor Ort) - Dr. Paul Jimenez, Universität Graz
17:10 Praxis der gelebten Personalentwicklung - Alfred Pfund, Fa. Elektro Pfund
17:30 Neue Qualifizierungsförderung der SFG für Umwelttechnik-Unternehmen - Mag. Susanne Reiber, SFG
17:50 Diskussion und Bearbeitung des Qualifizierungsplanes

Die Anmeldung zum Workshop können Sie per E-Mail an office@eco.at oder unter
 www.eco.at vornehmen.





7. Oktober - 9. November 2009: ökosan’09 – Internationales Symposium für hochwertige energetische Sanierung von großvolumigen Gebäuden, Weiz

Die Themenschwerpunkte des Symposiums 2009

  • Energieeffizienz in den e5- Gemeinden
  • Rahmenbedingungen für die ökologische Sanierung 
  • Internationale Programme zu Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbarer Energie
  • Baukonstruktion und Werkzeuge für die Qualitätssicherung
  • Innovative Gebäude- und Sanierungskonzepte 
  • Erfolgsbeispiele (Best practice)

Detail und Anmeldung unter: www.aee-intec.at





27.-29. Oktober 2009: Marktsondierungsreise nach Italien

Die Wirtschaftskammer Österreich veranstaltet vom 27.-29. Oktober eine Marktsondierungsreise "Umwelttechnik" zur Fachmesse Ecomondo nach Rimini.

Anlässlich der Internationalen Fachmesse für Recycling, Energie und nachhaltige Entwicklung "Ecomondo" in Rimini plant die Außenhandelsstelle Mailand eine Marktsondierungsreise, begleitet von einer Katalogausstellung an einem Österreich-Infostand, an dem Ihre Produktunterlagen präsentiert werden. Parallel zur Messe finden auch Konferenzen und Seminare über die italienische Marktsituation und aktuelle Geschäftschancen statt. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten bis 4. September finden Sie online auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich.





29. Oktober - 6. November 2009: Delegationsreise China

Unter der Leitung von LR Dr. Christian Buchmann und organisiert vom ICS - Internationalisierungscenter Steiermark, findet die Delegationsreise nach China vom 29. Oktober (Anreise Hangzhou) bzw. 31. Oktober (Anreise Shanghai) bis zum 6. November (Abreise Peking) statt.

Programmschwerpunkte:

2009 China International Sustainable Economy Industrialization Expo
Kostenfreie Unternehmenspräsentation am steirischen Gemeinschaftsstand der Messe sowie Teilnahme am Business Forum und Projektgespräche mit Vertretern der anderen ausstellenden Firmen.

B2B-Gespräche
Während der ganzen Delegationsreise ist es jederzeit möglich, persönlich gewünschte Firmentermine wahr zu nehmen. Sie geben vor, wen Sie treffen wollen. Um eine genaue Auswahl der Firmen treffen zu können, bitten wir Sie, das B2B-Gesprächs-Formular ausgefüllt an ICS zu senden.

Hochkarätiges Rahmenprogramm
Zusammen mit LR Dr. Christian Buchmann werden die Tianjin Eco City, das Shanghai Small Enterprise Trade Development Service Center und vieles mehr besichtigt.

Melden Sie sich jetzt an per E-Mail unter office@eco.at oder auf www.ic-steiermark.eu.






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