Dezember 2008

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Newsletter Energie- und Umwelttechnik bietet ausgewählte Video- und Text-News aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine. Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr 2009!
Ihr ECO, NOEST und WIN Team



Termine




Neue Datenbank „Energy in Industry“

"Energy in Industry", die neue Energie-Datenbank des Instituts für Nachhaltige Techniken und Systeme (JOANNEUM RESEARCH), ist ab sofort online. Diese frei zugängliche Datensammlung in Form eines „WikiWeb“, die als Entscheidungs-Tool für Verfahrenstechniker, Energieeffizienz- und Solarexperten entwickelt wurde, soll die Arbeit mit Industriebetrieben bezüglich Energieeffizienz und der Einbindung solarer Prozesswärme vereinfachen.

Die "Matrix of Industrial Process Indicators" ist eine Zusammenstellung von Energiedaten zu typischen Prozessen in folgenden Bereichen der produzierenden Industrie: Nahrungsmittel, Textilien, Chemie sowie Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen.

Die "Matrix" ist noch im Aufbau begriffen - Sie sind hiermit herzlich eingeladen, Ihr Expertenwissen und Ihre Beiträge in diese Datenbank mit einzubringen. Die Datenbank, eine genauere Beschreibung dieses Projektes sowie Informationen zur Teilnahme finden Sie im WikiWeb .





Innovationsscheck für KMU

Damit sich mehr Klein- und Mittelunternehmen (KMU) mit Forschung auseinandersetzen, wurde der "Innovationsscheck" 2007 von BMVIT und BMWA geschaffen. Er ist 5000 Euro wert und soll dazu dienen, kleine Firmen zu Kooperationen mit Forschungseinrichtungen zu bewegen, um dann gemeinsam neue Produkte zu entwickeln. Gefördert werden etwa Studien zur Umsetzung innovativer Ideen, Vorbereitungsarbeiten für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben und Analysen zum Innovationspotenzial des Unternehmens.

Im ersten Jahr wurden bereits 1.562 Innovationsschecks ausgestellt, wobei die meisten Schecks überraschenderweise im Bereich der Dienstleistung vergeben wurden. Hier konnte eine Trendwende eingeleitet werden, da Forschung in diesem Bereich bislang unbedeutend war. Das Innovationsscheck Förderprogramm soll künftig weitergeführt und weiterentwickelt werden, um noch mehr KMU für F&E und Innovation zu gewinnen.

Mehr zum Innovationsscheck erfahren Sie bei der FFG.





EIT Bewerbung der TU Graz "Energy KIC"

Die Technische Universität Graz will einen europäischen Cluster für Erneuerbare Energien und die Vermeidung der Folgen des Klimawandels aufbauen, wo unter dem Titel "Energy Knowledge and Innovation Centre" ("ENERGY KIC") das Wissen vernetzt und gleichzeitig der steirische Wirtschaftsstandort gestärkt wird.

Das Projekt soll im Rahmen des neu gegründeten Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) realisiert werden. Unter diesem Dach werden zwischen 2010 und 2013 vorerst drei solcher Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) mit einer Laufzeit von jeweils 15 Jahren eingerichtet. Ein KIC ist als Plattform der besten Köpfe aus Universitäten und anderen akademischen Ausbildungsstätten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Behörden konzipiert.

Die TU Graz will mit ihrem Projekt vor allem klimafreundliche Energielösungen und Innovationen aus diesem Bereich von der Entwicklung bis zur Marktreife führen. Lesen Sie mehr darüber im KIC Portal der TU Graz.

ECO WORLD STYRIA organisiert gemeinsam mit der TU Graz am 9. Februar 2009 im Zuge der EUSEW European Union Sustainable Energy Week in Brüssel eine Veranstaltung zum Thema EIT. Lesen Sie mehr über die Veranstaltung "European Institute of Innovation and Technology (EIT): Fostering radical innovation towards energy excellence, Brüssel" auf www.eco.at.





COMET Programm

Drei Anträge für K2-Zentren, elf für K1-Zentren und 13 für K-Projekte erbrachte die zweite Ausschreibungsrunde für das Programm COMET des Infrastruktur- und des Wirtschaftsministeriums.

Das Polymer Competence Center Leoben ist im Rennen um ein K1-Zentrum, was jährlich ein Forschungsbudget von fünf Millionen Euro bedeuten würde. Vor sechs Jahren wurde das Polymer Competence Center Leoben (PCCL) als Kplus-Zentrum gegründet. Nun rittert die Forschungseinrichtung mit zehn weiteren Voranwärtern um eines von insgesamt sieben K1-Zentren, für die zwischen 40 und 55 Prozent öffentliche Förderungen vorgesehen sind.

Das Begutachtungsverfahren läuft nun bis Mitte März 2009. In der ersten Jurysitzung am 10./11. März 2009 wird entschieden, welche K-Projekte genehmigt und welche K1- bzw. K2-Konsortien im Rennen bleiben und zur Vollantragstellung eingeladen werden.

Quellen: APA, Kleine Zeitung (www.kleinezeitung.at)





Aus "Kompetenznetzwerk Wasser" wird "Waterpool"

WATERPOOL INTERNATIONAL soll als Synonym für das 2009 auslaufende Kompetenznetzwerk Wasserressourcen dienen und als Marke weitergeführt werden. Nationale und internationale Wirtschaftspartner werden in unterschiedlichen Anwendungsbereichen miteinander verbunden und erhalten ihre fachliche Unterstützung durch eine Bündelung der Forschung. Profitieren sollen vom Waterpool International auch weiterhin Wirtschaft, Forschung und auch Endnutzer der Ressource Wasser. 14 Projekte werden im "Waterpool" in Zukunft bearbeitet. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Kli:En: "Austrian Climate Research Program" (ACRP)

Der Klima- und Energiefonds hat ein neues Forschungsprogramm entwickelt: das "Austrian Climate Research Program" (ACRP). Schwerpunkt ist die Erforschung nationaler Ausprägungen und Auswirkungen des Klimawandels und die Ermittlung des Anpassungsbedarfes. Das Programm soll die österreichische Klima- und Klimafolgenforschung koordinieren und fokussieren, die Ergebnisse sollen der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft wichtige Entscheidungsgrundlagen im Hinblick auf die Erfordernisse des Klimawandels liefern. Thematische Schwerpunkte des "Austrian Climate Research Program" sind: Folgen des Klimawandels, vor allem Extremwetterereignisse, Risikoanalyse, Integrierte Analysen zu Klima, Energie und Wirtschaft, Umsetzung des Anpassungsbedarfes Einreichungen sind ab sofort möglich, nähere Informationen finden sie unter: www.klimafonds.gv.at





FP7 Calls „Wissensorientierte Regionen“ und „Forschungspotenzial“

Das Programm "Wissensorientierte Regionen" des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms fördert maßgeschneiderte Aktivitäten für die transnationale Zusammenarbeit europäischer Regionen. Ziel ist die Stärkung des Forschungspotenzials europäischer Regionen insbesondere durch die Zusammenarbeit von regionalen forschungsorientierten Clustern, die Universitäten, Forschungszentren, Firmen und regionale Behörden assoziieren. Derzeit läuft die Ausschreibung zum Sektor "Verbesserung der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und der natürlichen und anthropogenen Umwelt". Ende der Einreichfrist: 27. Jänner 2009. Nähere Informationen zu diesem Programm finden Sie unter: http://rp7.ffg.at/regionen

Die Programmsschiene "Forschungspotenzial" hat das Ziel, die Forschungskapazitäten in den Konvergenzregionen und den EU-Randregionen durch strategische Partnerschaften, Personalaustausch etc. zu entwickeln. Die Einreichfrist der beiden aktuellen Ausschreibungen endet am 13.2.2009.
Weitere Informationen zum Programm "Forschungspotenzial" siehe: http://rp7.ffg.at/forschungspotenzial






ECO Jahresbericht 2008 und Jahresplan 2009

2008 war das Jahr des Wachstums für die ECO WORLD STYRIA und auch für die einzelnen Unternehmen im Netzwerk. Trotz der Wirtschaftskrise stehen in der Branche zahlreiche Signale für ein gutes Wachstum auf Grün,  nach zuletzt sogar 39 % Branchenwachstum und 1.000 neuen Arbeitsplätzen.

Ziel von ECO für 2009 ist es, steirische Unternehmen als Markt- und Technologieführer beim Ausbau und der Absicherung dieser Leadership-Position effektiv zu unterstützen und den Standort international noch sichtbarer zu machen. Dazu steht ECO 2009 noch verstärkt als persönlicher Business Partner für einzelbetriebliche Leistungen zur Verfügung. Das Team der ECO WORLD STYRIA dankt den UnternehmerInnen für die aktive Mitgestaltung des Netzwerkes. Lesen Sie den Jahresbericht online auf www.eco.at.




UEG: Modernste Deponie und Kunststoff-Recycling in Rumänien

Ende November 2008 hat die UEG MEDIU SRL, eine Tochtergesellschaft der steirischen UEG International Holding GmbH, in Targu Jiu, der Hauptstadt des rumänischen Bundeslandes Gorj, eine nach den modernsten westeuropäischen Standards errichtete Abfalldeponie in Betrieb genommen. Allein in den ersten Bauabschnitt  wurden mehr als drei Millionen Euro investiert. Hier finden rund 250.000 Kubikmeter Abfall Platz.

"Schon vor der offiziellen Inbetriebnahme weckte die neue UEG-Deponie Targu Jiu großes Interesse bei Gemeindefunktionären anderer rumänischer Bundesländer, was uns in der Hoffnung bestärkt, das Musterprojekt Targu Jiu auch auf andere rumänische Regionen übertragen zu können, woran wir bereits arbeiten", sagte Friedrich Thürauer, Alleinvorstand der Konzernholding UEG Umwelt- und Entsorgungstechnik AG. Die UEG-Gruppe strebt im laufenden Jahr einen Umsatz von 75 Mio. Euro an. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





AE&E: Neuerlich Groß-Auftrag in Australien

Das „Worsley Alumnia New Powerhouse Project" stellt den bisher größten Erfolg der Austrian Energy & Environment Australia mit dem höchsten Auftragsvolumen von € 265 Mio dar. Der Großauftrag umfasst Design, Engineering, Montage und Inbetriebnahme von zwei kohle- und biomassegefeuerten Wirbelschichtkesseln sowie von zwei 57 MW Dampfturbinengeneratoren. Weiters zeichnet sich die AE&E für den gesamten Bau, die E- und Leittechnik, die Materiallogistik sowie die Wasseraufbereitungsanlage verantwortlich. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Binder Josef: Biomasse-Technologie erfolgreich in Neuseeland

Etwa 800 und damit nahezu zwei Drittel aller öffentlichen Schulen Neuseelands werden noch mittels veralteter Kohlekessel beheizt. In einem Pilotprojekt des Unterrichts- und Landwirtschaftsministeriums Neuseeland werden 30 ausgewählten Schulen auf Wärme aus Holzschnitzel und Pellets umgerüstet. Die Erfahrungen und Erkenntnisse sollen dann zur weiteren Verbreitung der Erneuerbaren Energieträger beitragen.

In einer ersten Tranche wurden zehn Biomasse-Kessel ausgeschrieben. Den internationalen Stellenwert österreichischer Umwelttechnologie zeigt die Tatsache, dass neben zwei lokalen Anbietern und einem aus Bayern alle übrigen Kessel aus Österreich stammen. Den Löwenanteil mit sechs Kesseln im Bereich von 150 bis 650 kW sicherte sich der steirische Kesselbauer Binder in Bärnbach. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





KWB: Run auf Pelletheizungen

"Eine Pelletheizung bringt im Vergleich zu einer herkömmlichen Heizölanlage eine jährliche Ersparnis von rund € 1.500! Auch wenn der Ölpreis derzeit gesunken ist, die Menschen wissen genau, dass sich das sehr rasch wieder ändern wird!", sagt KWB Geschäftsführer, Erwin Stubenschrott. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte KWB seinen Absatz bei Pelletheizungen verdreifachen - und die Interessenten werden immer mehr.

Angesichts der stark schwankenden Energiepreise wollen viele potentielle Kunden von Pelletheizungen auch wissen, ob nicht die Preise für die Pellets in den nächsten Monaten steigen werden. KWB Geschäftsführer Erwin Stubenschrott kann hier aber eine eindeutige Entwarnung aussprechen:" Derzeit sieht es so aus, dass die Pelletpreise für längere Zeit unverändert zwischen € 180 und € 220 pro Tonne liegen werden." Pelletheizungen sind damit eine umweltfreundliche und vor allem wirtschaftliche Alternative. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





AHST Chicago: „Greenbuild 2008" in Boston

Bei der wichtigsten Messe Amerikas für "grünes" Bauen, der „Greenbuild 2008" in Boston, herrschte Aufbruchstimmung und Optimismus unter den mehr als 700 Ausstellern und 14.000 Besuchern aus 80 Ländern. Begleitend zur Greenbuild 2008 vom 19. bis 21. Nov. 2008 gab es in Boston ein Großangebot an Seminaren für unterschiedliche Marktsegmente. Erstmals haben sich vier österreichische Unternehmen mit natürlichen Baustoffen aus Holz und recycelten Glas-Dämmprodukten sowie Bausystemen präsentiert.

Von der politischen Zukunft in den USA erhofft sich die Branche mehr Augenmerk auf Umweltschutz-Verträglichkeit von Produkten, Subventionen für energiesparende Lösungen und Mittel für den Ausbau städtischer Infrastruktur. Der US-Markt für "grünes" Bauen wird derzeit mit einem Umsatz von 1,7 Mrd. US Dollar pro Jahr beziffert. Davon werden rund 20% im Bürobau, 14% bei Schul- und Universitätsbauten, 13% im Gesundheitsbereich und 11% bei Regierungsbauten erwirtschaftet. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





Auszeichungen für akaryon, Binder+CO und ecoliGhts

Mit den beiden Projekte "Heizcheck mit Familie Grazer" und "CO2-Grobbilanz für Gemeinden" wurde Petra Bußwald mit akaryon in der Kategorie „Frauen in der Umwelttechnik" für den ÖGUT-Umweltpreis nominiert. Im Rahmen der Preisverleihung am 26. November 2008 wurden beide Projekte auch dem interessierten Fachpublikum präsentiert. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.

Der Primus Preis in der Kategorie „Comeback" ging an Binder+CO AG. Das Gleisdorfer Unternehmen mit seinem Vorstandsduo Karl Grabner und Jörg Rosegger ist heute Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik sowie Weltmarktführer in den Bereichen Siebtechnik und Glasrecycling. Der Weg zu diesem Erfolg war jedoch schwierig, Manager und MitarbeiterInnen mussten zeitweilig harte Einschnitte hinnehmen. Der Primus-Preis der Comeback Kategorie wurde unter dem Motto: „Sich niemals entmutigen lassen und auch aus herben Rückschlägen gestärkt hervorgehen" von Matthias Lanzinger übergeben, der als Weltklasse-Schifahrer nach einem schweren Sturz seinen linken Unterschenkel verloren hat.

ecoliGhts Geschäftsführer Georg Dietmaier kann sich über rasant steigende Umsatz- und Produktionszahlen freuen - gegenüber dem Vorjahr konnten beide Kennziffern verdoppelt werden. Heute stellt ecoliGhts 400 Leuchten pro Jahr her, für die sie jetzt mit dem "High Potentials Styria"-Preis ausgezeichnet wurden. Allein für Werfenweng (Salzburg) hat Dietmaier durch die 17 dort aufgestellten Leuchten entlang einer 700 Meter langen Straße eine Kosteneinsparung von 38 Prozent über 30 Jahre errechnet. Zusätzlich werden 50 Tonnen CO2 eingespart.






LEV: Nachlese Biomasse-Nahwärme-Betreiber Stammtisch

Der LandesEnergieVerein Steiermark als Programmmanager des klima:aktiv-Programms qm heizwerke und die Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft veranstalteten am 21. November 2008 den 19. Biomasse-Nahwärme-Betreiber Stammtisch in Möderbrugg/Zeltweg.

Viele HeizwerksbetreiberInnen und Experten auf dem Gebiet der Biomasse nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, neueste Informationen zu kommunizieren und Probleme zu diskutieren. Im Rahmen der Veranstaltung wurden der Biomassehof Pölstal in Möderbrugg und die Biomasse KWK Anlage im Holzinnovationszentrum Zeltweg besichtigt. Details über die Inhalte erfahren Sie in der Nachlese.





Nachlese Biogaskongress biogas08

Beim diesjährigen Fachkongress im Messezentrum Graz zeigten 46 Referenten Wege in die Energiezukunft auf und stellten dabei klar die Notwendigkeit des Umstiegs auf erneuerbare Energieträger wie Biogas dar.

Der Bogen spannte sich von der Abfallnutzung und -verwertung bis hin zur Nutzung als moderner Kraftstoff und den zukünftigen Entwicklungen im Biogassektor. Die Biogasszene präsentierte sich geschlossen, aber auch skeptisch über den Fortgang der Biogasproduktion in Österreich. Einig waren sich die Teilnehmer, dass nur ein starker Schulterschluss aller Beteiligten und die Organisation in einer starken Vertretung einen positiven Einfluss auf die Entscheidungsträger ermöglicht.

Mehr Details sowie einen Teil der Vorträge und Workshopunterlagen finden Sie unter: www.klimaaktiv.at





Energieausweis für öffentliche Gebäude - Aushangpflicht ab 1.1.2009

Energieausweis aushängen ist an öffentlichen Gebäuden mit mehr als 1.000 Quadratmeter Fläche ab 1. Jänner 2009 verpflichtend. Der Energieausweis gibt Auskunft über alle energierelevanten Daten eines Gebäudes: Gebäudehülle, Heizungsanlage, Warmwasserbereitung, Belüftung, Klimatisierung und Beleuchtung.

Bei einem Neubau ist dieser Ausweis bereits seit April dieses Jahres vorzulegen, bei Verkauf und bei Vermietung von bestehenden Gebäuden - sofern sie vor 2008 errichtet wurden - gilt dies wie bei den öffentlichen Gebäuden ab Jänner 2009. Der Energieausweis verschafft Besitzern, Mietern wie Interessenten einen Überblick über den Energiebedarf des jeweiligen Gebäudes.

Lesen Sie mehr unter: www.lev.at





ECO-Veranstaltungen in Brüssel bei EUSEW

ECO wird bei der EUSEW, der European Union Sustainable Energy Week, von 9.-13. Februar 2009 in Brüssel zwei Events veranstalten und damit die ECO-Unternehmen und Steiermark vor dem europäischen Fachpublikum präsentieren. Die erste Veranstaltung mit dem Titel "European Institute of Innovation and Technology (EIT): Fostering radical innovation towards energy excellence" wird in Kooperation mit der TU Graz am 9. Februar organisiert. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte und mögliche Kooperationspartner des EIT.

Am Tag darauf, Dienstag 10. Februar darf ECO das "Annual meeting of European Clusters and Networks active in Renewable Energy" ausrichten. Willkommen sind Clustermanager aus dem Bereich Erneuerbare Energie und Umwelttechnik aus ganz Europa. Lesen Sie mehr über die EUSEW und die ECO-Veranstaltungen auf www.eusew.eu.





ECO: Neuer Klima- und Umwelt-„QuickCheck" für Regionext

Ende November erfolgte mit der Informations-Veranstaltung für die steirischen Gemeinden und der Zertifizierung der ProzessbegleiterInnen für die nun anstehenden kleinregionalen Entwicklungskonzepte ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung von Regionext.

Dieses Projekt ist eine umfassende Initiative des Landes Steiermark zur Stärkung der Gemeinden und Regionen im europäischen Wettbewerb. Im Rahmen von Regionext werden innovative Kooperationsmodelle entwickelt, damit die Gemeinde neue budgetäre Freiräume erhält und somit sicher in die Zukunft blicken kann. Das Know How dazu liefern rund 40 zertifizierte ProzessbegleiterInnen.

Im kleinregionalen Entwicklungskonzept von Regionext ist auch der neue Klima- und Umwelt-„QuickCheck" enthalten. Diesen haben Experten der Energieagenturen und Abfallwirtschaftsverbände im Auftrag der Landesregierung Steiermark unter der Leitung von ECO WORLD STYRIA zusammengestellt. Dieser „QuickCheck" soll im Zuge der Umsetzung von Regionext in möglichst allen Kleinregionen durchgeführt werden und liefert in sehr kurzer Zeit einen Umsetzungsplan für den aktiven Klima- und Umweltschutz der Gemeinden in der Kleinregion. Für weitere Informationen stehen Ihnen die Regionext-ProzessbegleiterInnen und ECO gerne zur Verfügung. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





WIN+ECO: Neue Umweltzeichen Tourismus Videos

Die steirischen Betriebe, die das "Österreichische Umweltzeichen Tourismus" erhalten haben, setzen Energie überlegt und effizient ein, vermeiden unnötigen Abfall, reinigen nach ökologischen Gesichtspunkten und kaufen umweltbewusst ein. Alle diese Maßnahmen schaffen ein Klima des Wohlbefindens für Gäste, garantieren hohe Qualität im Angebot und verbessern nachhaltig die steirische Umwelt. Die WIN Wirtschaftsinitative Nachhaltigkeit stellt mit Videos die Träger des Österreichischen Umweltzeichens Tourismus auf vor. Sehen Sie folgende Videos auf wko.tv:

Gesamtvideo zum Österreichischen Umweltzeichen Tourismus und den Betrieben

Video zum Hotel und Gasthof Lercher
Video zum Naturhaus Lehnwieser
Video zum Hotel Hartweger
Video zum Schloss Retzhof
Video zum Rogner Bad Blumau
Video zum Almenlandhof Reisinger





WIN: TRIGOS Steiermark-Preis, erstmals mit WIN-Sonderpreis

Mit dem TRIGOS Steiermark werden Unternehmen aller Größen ausgezeichnet, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung über das gesetzliche Ausmaß hinaus gerecht werden. 2009 wird erstmals der WIN-Sonderpreis unter dem Motto „Steirisches Leuchtturmprojekt für Nachhaltiges Wirtschaften" im Rahmen der TRIGOS Gala vergeben. Mit dem Sonderpreis der WIN Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit soll ein Projekt ausgezeichnet werden, das am vorbildhaftesten alle drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziales) abdeckt und möglichst viele Stakeholder des Unternehmens involviert.

Nutzen Sie die Chance, ein Projekt beim Wettbewerb einzureichen und als TRIGOS Steiermark Sieger vor den Vorhang zu treten. Ihre Einreichung für den TRIGOS Steiermark nimmt automatisch auch am Bundeswettbewerb teil. Ab 7. Jänner 2009 können Sie Ihre Bewerbung online unter www.trigos.at einreichen.






26. Jänner - 18. Februar 2009 - Biogas-ExpertenInnenlehrgang 2009, Gleisdorf

26.-28. Jänner und 16.-18. Februar 2009, Seminarhotel Dokl, Gleisdorf (Steiermark)

Ziel des Ausbildungskurses ist es, die TeilnehmerInnen zu Biogas-Experten auszubilden. Nach diesem Kurs sollen Professionisten eine Biogasanlage in höchster Qualität planen, errichten und optimiert betreiben können. Ebenso lernen sie eine Reihe von wesentlichen Technologiebereichen für einen reibungslosen Betrieb des Gesamtsystems „BIOGASANLAGE" kennen. Der Ausbildungslehrgang besteht aus zwei Blöcken.

Im 1. Teil - 26.01.2009 bis 28.01.2009 werden neben den Entscheidungsgrundlagen und der Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Biogasanlagen auch Genehmigungsverfahren und technische Richtlinien thematisiert.

Der 2. Teil - 16.02.2009 bis 18.02.2009 ist - aufbauend auf der „Technischen Richtlinie für die Beurteilung von Biogasanlagen" den Themen Rohstoffe für die Biogasanlage- Energiepflanzen, industrielle und gewerbliche Abfälle sowie der Hygiene und Geruchsemissionen und den Einsatzmöglichkeiten und der Aufbereitung von Biogas gewidmet.
Exkursionen sind integrierter Bestandteil beider Kurs- Blöcke, damit das erworbene Wissen auch in der Praxis besichtigt werden kann. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





27.-29. Jänner 2009 - EnergieberaterInnen-Ausbildung, Graz

Schloss St. Martin, Kehlbergstraße 35, 8054 Graz

A-Kurs
Seminarteil zum A-Kurs der Energieberaterausbildung. Die Ausbildung besteht aus einem e-learning-Teil, der vor dem Seminar zu absolvieren ist und dem Seminar.

Kosten: € 620,-- (exkl. MWSt.) In den Kosten ist das Mittagessen sowie Pausenverpflegung enthalten Anmeldung, Email: office@lev.at





28. Jänner 2009 - NOEST Energy Lunch, Graz

12.00-15.00 Uhr, Mediacenter, Rathaus Graz, Graz

Die Veranstaltungsserie „Energy Lunch" des NOEST dient dem Wissensaustausch und dem Transfer vorhandener, innovativer Projektergebnisse im Bereich Forschung & Entwicklung für Öko-Energien und Energieeffizienz. Zielgruppe sind alle in diesem Bereich in der Steiermark Tätigen - ForscherInnen, ProjektleiterInnen, Förderstellen, Mitarbeitende von KMU, etc.

Einladung & Programm folgen.





3. Februar 2009 - 10. ECO Business Club, Graz

ab 16.30 Uhr, Bar des Restaurants am Schlossberg, Graz

Am 3. Februar 2009 wird der nächste ECO Business Club am Grazer Schlossberg stattfinden. Die UnternehmerInnen aus dem ECO-Netzwerk sind wieder herzlich eingeladen, mit KollegInnen über ein aktuelles Thema zu diskutieren. Nähere Informationen zur Veranstaltung folgen.





6. Februar - 27. März 2009 - Ausbildung zum Zertifizierten Solarinstallateur bzw. zum zertifizierten Solarwärmeplaner, Graz

Fr 14.00-22.00 Uhr, Sa 08.00-17.00, WIFI Graz

Dieser Lehrgang richtet sich an planende und ausführende Installateure sowie an Bau- und Montageleiter in der Installationsbranche. Um einerseits Grundlagen zu festigen und andererseits die neuesten Erkenntnisse und Entwicklungen aus Forschungsarbeiten der letzten Jahre zu vermitteln, wurde dieses österreichweit einheitliche Weiterbildungsangebot ins Leben gerufen. Namhafte Experten aus der österreichischen Solarbranche werden in diesem Lehrgang vermitteln, worauf es bei thermischen Solaranlagen ankommt und wie Sie Ihren Umsatz mit dieser Technologie steigern können. Nach erfolgreicher Abschlussarbeit und entsprechendem Erfahrungsnachweis besteht die Möglichkeit sich zum ´Solarwärmeinstallateur´ bzw. ´Solarwärmeplaner´ zertifizieren zu lassen. Lesen Sie mehr auf www.stmk.wifi.at.
 





9. Februar 2009 - European Institute of Innovation and Technology (EIT): Fostering radical innovation towards energy excellence, Brüssel

12.45-17.30 Uhr, Committee of the Regions / European Economic and Social Committee - Jacques Delors Building, 99-101 Rue Belliard, 1040 Brüssel, Belgien

ECO WORLD STYRIA organisiert am 9. Februar 2009 gemeinsam mit der Technischen Universität Graz im Zuge der EUSEW European Union Sustainable Energy Week die Veranstaltung "European Institute of Innovation and Technology (EIT): Fostering radical innovation towards energy excellence". Die Veranstaltung richtet sich an alle, die am Institute of Innovation and Technology (EIT) interessiert sind. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden. Lesen Sie mehr auf www.eco.at.





9. -11. Februar 2009 - Ausbildung zum Energieausweis, Graz

WIFI Graz, Körblergasse 111-113, Graz

Modul 1 - Bautechnik, Nutzerverhalten und Klimadaten
Ausbildung zum Energieausweis in Kooperation mit dem LandesEnergieVerein aufbauend auf die  Bildungsmaterialien der Bundesländer. Kombinierte Ausbildung aus e-learning und Seminar.

Modul 2 - Heizenergiebedarf
Ausbildung zum Energieausweis in Kooperation mit dem LandesEnergieVerein aufbauend auf die Bildungsmaterialien der Bundesländer. Kombinierte Ausbildung aus e-learning und Seminar.





11.-13. Februar 2009 - 6. Internationalen Energiewirtschaftstagung IEWT, Wien

Technische Universität, Karlsplatz 13, Wien

Faktoren wie die steigenden Energiepreis der letzten Jahre haben dazu geführt, dass sich die Struktur der Energieversorgung und der Energienutzung weltweit in einem epochalem Umbruch befindet. Eine Vielzahl offener Fragen wartet auf ihre Beantwortung, die bei der 6. Internationalen Energiewirtschaftstagung behandelt werden:

  • Welche Energiequellen, Energieträger und Technologien werden die Energieversorgung der nächsten Jahrzehnte prägen?
  • Wird bei hohen Energiepreisen die Energieeffizienz deutlich gesteigert und zu signifikanten Energieeinsparungen führen?
  • Wie können Klimaschutzziele, Liberalisierung und Wettbewerb in Einklang gebracht werden?
  • Wo und wie sollte die Politik in das Marktgeschehen eingreifen?

Lesen Sie mehr auf www.eco.at.






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